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Montag, 31. Juli 2017

Übungszeit und Lernerfolg

Viele Eltern fragen sich wie lange man üben sollte, um einen guten Lernerfolg zu haben. Die Gedanken, dass man die private Lernzeit an der Schulzeit orientieren sollte, scheint nicht von ungefähr zu kommen. Doch ist die Lernzeit in der Schule wirklich optimal strukturiert oder sind die Stunden hier eher aus anderen Gründen so geschaffen? Diese Fragen möchte ich einmal beantworten und weitere Fragen aufwerfen.

Was ist Lernen

Auf ein Leben gesehen besteht das Lernen aus zwei Strömen. Dem Wissenstrom, der in den Kopf hinein gelangt von Außen und dem Vergessensstrom, der die aufgenommenen Informationen dann wieder aus dem Gehirn aussortiert, um den Platz frei zu machen für neues Wissen.

Die Schulstunden

Einige Eltern fragen sich, ob man nicht die Lernzeiten, welche man für sein Kind in der heimischen Stube organisiert, so strukturieren sollte wie in der Schule. Hier dauert ja eine Schulstunde meist 30 bis 45 Minuten, oft zu Doppelstunden zusammengefasst. Macht es so denn nicht Sinn das Kind auch noch einmal zu Hause an den Küchentisch zu setzen und diese Stunden an den schulischen Gegebenheiten zu orientieren?

Lernen vs. Oberkellnerlernen

In den Schulen wird häufig etwas gefördert, was man gerne auch Oberkellnerlernen nennt. Hierbei lernen die Schüler sich Informationen an zu eigenen und sich diese auf einen kurzen Zeitraum hinweg zu merken. Sie lernen zum Beispiel die Hauptstädte der Bundesländer am Montag und Dienstag, nur um sie in der Klausur am Mittwoch gut auf das Papier zu bekommen. Dies bringt ihnen nachvollziehbarer Weise für das spätere Leben recht wenig. Sie bilden sich nicht, im Sinne von Ausbildung und Weiterentwicklung, sondern meistern so einfach nur die nächste Klausur. Das mag dann auch für die Noten funktionieren und in einigen Nebenfächern ist eine solche Strategie durchaus erfolgreich, jedoch wird es in Fächern in denen alles zusammen hängt, wie Mathematik fatal. Da muss das Wissen verstanden und wiederholt, gefestigt und angewendet werden, um erfolgreich zu sein.

Quellen
http://www.ph-ludwigsburg.de/fileadmin/subsites/2e-imix-t-01/user_files/personal/nestle/allgemein/ler.htm

Montag, 8. Mai 2017

Was ist ein Stoffverteilungsplan?




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Lehrer aller Schularten und auch Lehrkräfte in der Erwachsenenbildung haben die Notwendigkeit den zu vermittelnden Lernstoff in vernüftiger Weise auf das Schuljahr zu verteilen. Die Problematik liegt in vielen Details verborgen. In unserem Beitrag wollen wir zunächst darauf eingehen was ein Stoffverteilungsplan ist und welche Besonderheiten dieser je nach Schulart oder Fach aufweisen kann. Insgesamt wollen wir einige allgemeine Ratschläge zu diesem Thema loswerden.



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Was ist ein Stoffverteilungsplan

Ein Stoffverteilungsplan hilft Lehrenden den zu vermittelnden Lernstoff gleichmäßig auf den gewählten Lernzeitraum zu verteilen. Es handelt sich um ein Mittel der methodischen Unterrichtsplanung.

Der Stoffvereilungsplan wird von den angehenden Lehrkräften im Rahmen des Vorbereitungsdienstes erstellt und ist ein permanenter Begleiter durch die gesamte Lehrerlaufbahn.

Man kann sich stets auf die aktuellen Lehrpläne angepasste Stoffverteilungspläne herunter laden und diese an seinen Lehrplan und seine Schülerinnen und Schüler anpassen.
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Probleme beim Stoffverteilungsplan

Manches Mal lauert ein Problem darin, dass man den Stoff zwar relativ gleichmäßig über das Schuljahr verteilt hat, aber nicht bedacht hat, dass es unerwartet zu Verständnisproblemen kommen kann. Gerade wenn man den Stoff für eine Klasse vorbereitet, die man gerade übernommen hat, kann es zu bösen Überraschungen kommen. So wird manchmal noch die Eine oder Andere Wiederholung von Grundlagen nötig, wo man sie unter Umständen gar nicht vermutete oder man hat das Problem, dass das Thema der aktuellen Stunden so gar nicht verstanden wird.

Ein weiteres Problem kann man darin finden, dass es möglicherweise zu ungeahnten Unterrichtsausfällen kommt. Von Schulfesten über Krankheitstage kann es hier unglaublich viele Problemfelder geben in denen man sich nur schwer einen Überblick zu Beginn des Schuljahres machen kann.

Die Stoffverteilung weißt auch noch einen weiteren Nachteil auf: Oft ist es nicht möglich im Stoffplan zu berücksichtigen, dass es zum Beispiel große Unterschiede im Lerntempo und in den Vorkenntnissen in einer Klasse gibt. Hier gilt des den Stoff besser und sehr gut aus zu balanchieren. Eine echte Herausforderung in Zeiten, in denen die Unterschiede in einer einzigen Klasse so riesig sind und noch größer werden.
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Wie sollte ein guter Stoffverteilungsplan aussehen?

Um die oben genannten Probleme  gut zu umschiffen sollte der ideale Stoffverteilungsplan über ausreichend Puffer verfügen. Schließlich besteht häufig das Problem, dass sich Stoffinhalte verschieben. Man sollte optionale Zusatzthemen bereit halten falls die Schüler schnell voran kommen, aber auch Möglichkeiten haben den Stoff zu komprimieren, falls man gar nicht oder nur sehr schlecht im Stoff voran kommt. Zudem kann man noch in den Plan Wiederholungen einarbeiten.
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So bietet sich an, dass man wenn man die quadratischen Funktionen behandelt, deren Scheitelpunkte mit einem Binom berechnet werden müssen ( beim Zusammenfassen ), dieses Thema kurz noch einmal einzubinden, speziell auf die Thematik bezogen.
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Quellen
https://de.wikipedia.org/wiki/Stoffverteilungsplan
http://www.realschule-ueberruhr.de/wp-content/_dokumente/schulinterne-lehrplaene/schulinterner-lehrplan_biologie_2010.pdf
https://www.tgg-leer.de/tgg/lehrplaene/erdkunde/erdkunde_stoffverteilungsplan_5-10_ab_2009-2010.pdf
https://www.klett.de/web/uploads/assets/4e/4ee83b5/Stoffverteilungsplan_104902.pdf



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Montag, 1. Mai 2017

Was versteht man unter Ermöglichungsdidaktik?

Diese recht neue Pädagogik Richtung hat ein komplett anderes Verständnis der Lehrerrolle, als es in herkömmlichen Modellen der Fall ist. Sie geht auf den Kaiserlautener Pädagogikprofessor Rolf Arnold zurück, dessen Erkenntnisse die Basis für diese Form des Lehrens und Lernens bildet.

Merkmale
  • Lehrer ist Ermöglicher
  • Selbstgesteuerter Lernprozess
  • Lernangebote statt strukturiertem Unterricht
  • Begründet von Rolf Arnold
  • Individuum kann zeitlich und räumlich selbstbestimmt lernen
  • Keine festgelegten Abläufe
  • Gegenteilige Annahmen zur Belehrungsdidaktik



Wie wird das Lernen erzeugt

Die Ermöglichungsdidaktik hat einen etwas anderen Ansatzpunkt, als dies bei konventionellen Modellen der Fall ist. Hier soll das Lernen nicht von Außen in den Kopf gebracht werden, sondern ist vielmehr ein Innerlicher Prozess. Das Lernen ist ein Vorgang, welcher nach der Lehre der Ermöglichungsdidaktik primär innen abläuft und von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich sein kann. 

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Das Lernen in der Ermöglichungsdidaktik

Das Lernen wird in dieser Form der Didaktik als ein aktiver Prozess gesehen, welcher primär im Inneren des SuS abläuft. Hier soll der Lernende das nehmen, was ihm der Lehrer als Ermöglicher für seinen Lernprozess bereit stellt und den Prozess des Lernens selbst aktiv und individuell durchlaufen. Während der Lernprozess in der Belehrungsdidaktik komplett strukturiert und geplant ist, ist das Lernen im Fall der Ermöglichungsdidaktik komplett frei.



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Jeder Mensch ist anders

Beobachtet man den herkömmlichen Schulunterricht, so stellt man schnell fest, dass die gleich Umgebung und das gleiche Setting nicht dazu führt, dass man gleiche Ergebnisse erreichen kann. Im Gegenteil :So erzeugt die gleiche Umgebung mit den gleichen Lernangeboten und dem gleichen Lehrer von Mensch zu Mensch sehr unterschiedliche Ergebnisse. Lernen ist somit ein zutiefst individueller Prozess, der nicht nur im Außen ablaufen kann. 

Der Lehrer in der Ermöglichungsdidaktik

Der Lehrer ist nicht mehr nur der Dozent, welcher seinen Lehrstoff herunterbetet in der Hoffnung, dass der Eine oder Andere etwas daraus mitnehmen möge, sondern gilt als Ermöglicher. Dieser soll den Schülern die Möglichkeiten zur Selbstorganisation bereit stellen und die Grundlage für das Lernen herbeiführen.

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Integration von Elementen aus der Autodidaktik und der Belehrungsdidaktik

Die Ermöglichungsdidaktik ist nicht isoliert zu sehen, sondern integriert von Haus aus Elemente aus 
den verschiedensten didaktischen Teilbereichen. Dies ist dadurch bedingt, dass auch ein selbst gesteuerter Lernprozess speziellen Mechanismen gehorcht, die im Zuge der Ermöglichungdidaktik aufgegriffen werden. Der Lehrer ermöglicht in der Ermöglichungsdidaktik verschieden Wege aus denen der Schüler wählen kann. Solche Wahlmöglichkeiten stellt man den Lernden in anderen didaktischen Sichtweisen nicht. Weder in der Autodidaktik noch in der Belehrungsdidaktik stehen Wahlmöglichkeiten für die Schüler frei. 

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Lebenslanges Lernen

Wer sich mit Hilfe der Ermöglichungsdidaktik Wissen aneignet, der liegt ganz im Sinne der ausgerufenen Devise des lebenslangen Lernens. Demnach hört das Lernen und das Aneignen von Wissen nicht mit dem Ende der Lehre oder der Schullaufbahn auf, sondern der Arbeitnehmer hat die Aufgabe seine Employability, also seine Einsetzbarkeit im Berufsleben durch lebenslanges und regelmäßiges Lernen zu verbessern und aufrecht zu halten. 

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Rolf Arnold

Der Begründer der Ermöglichungsdidaktik ist Rolf Arnold, der mit seinen Annahmen über das Lernen und mit seiner Perspektive auf die Lernenden das Lernen veränderte. Der Pädagogik Professor, der an der TU Kaiserslautern lehrt, wurde mit seinen Publikationen zu einer wichtigen Größe der Lernlandschaft. 
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Quellen
  • https://www.managerseminare.de/Datenbanken_Lexikon/Ermoeglichungsdidaktik,185627
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Rolf_Arnold
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3859 Zeichen 3320 ohne Leerzeichen 517 Wörter


Montag, 20. März 2017

Methode Blitzlicht

Ein Blitzlicht kann ein Element einer Gruppenbesprechung sein oder kann als Einfühung auf ein Thema hin dienen. Je nachdem für welchen Zweck man das Blitzlicht vorgesehen hatg kann es mehr oder weniger großen Raum im Unterrichtsgeschehen einnehmen.
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Was ist ein Blitzlicht

Mit einem Feedback kann man sich binnen kürzester Zeit eine Meinung oder einen Impuls von der Gruppe holen, welcher in einem bis drei Sätze formuliert wird und reihum abgegeben wird.

Anwendung bei

  • Störungen 
  • Bei Umfragen 
  • Zur Hinführung auf eine offene Diskussion
  • Zum Einholen von Feeback
  • Einholen von Meinungen der SuS




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Durchführung

Zunächst wird ein Stuhlkreis gebildet oder die SuS ordnen sich in Form eines U an.  Die Lehrkraft schreibt die Fragestellung an die Tafel und formuliert diese auch noch einmal mündlich. Nachdem die Regeln erklärt worden sind und an der Tafel angeschrieben wurden wählt die Lehrkraft den Startpunkt des Durchgangs und stellt die Ausgangsfrage an diesen. Dieser antwortet in 2 Sätzen und gibt das Wort an den nächsten Teilnehmer in der Runde weiter. Der Ablauf wird so lange durchgeführt bis jeder Schüler etwas dazu gesagt hat.

Einen Einführung und eine kurze Auswertung des Blitzlicht kann empfehlenswert sein, wenn man die Ergebnisse der Befragung im weiteren Verlauf weiter nutzen möchte. Der Moderator kann die Abstimmungsergebnisse auch sichtbar machen, zum Beispiel in Form einer Strichliste an der Tafel.



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Regeln

  • Jeder redet von sich
  • max 30 Teilnehmer
  • Jeder Teilnehmer max 2 Sätze
  • Keine Zwischenfragen bis Ende der Runde
  • Nur auf die Frage bezogene Beiträge
  • "Ich finde/denke/ fühle.."

Kritik

Die Blitzlicht Methode ist nur für sehr kurzes Feedback durch die SuS geeignet. Man kann die Methode nicht für alle Inhalte nutzen, sondern sie nur auf eine spezifische Fragestellung anwenden. Die Fragestellung sollte offen gut sein, um mehr als JA oder Nein Antworten zu erhalten, jedoch muss sie geschlossen genug sein, um nicht zu lange Antworten zu erfordern. Für die Lehrkraft besteht die Notwendigkeit die Schüler stark auf die Inhalte zu konzentrieren und Störungen aus zu schließen. Gerade in sehr unruhigen Klassenverbänden ist dies nur sehr schwer möglich.
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Probleme und Lösungen

Der Zwang, dass sich jeder in der Runde äußern muss kann problematisch sein. Einige Teilnehmer ziehen es ggf vor sich nicht zu äußern werden aber durch den Ablauf und die Regeln dazu gezwungen ihre Meinung ab zu geben. Alternativ kann jeder Schüler ein STOPP Schild in die Hand bekommen  oder auch eine rote Karte und diese heben, wenn er / sie an der Reihe ist. Dies signalisiert der Lehrkraft, dass man sich nicht an der Diskussion beteiligen will.



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Beispiel

Die Lehrkraft ist daran interessiert die Meinung der SuS zu einer neuen Unterrichtsweise zu erfahren.  Zunächst erläutert die Lehrkraft die Ausgangslage und die Regeln, legt die grundlegende Fragestellung fest und setzt die Schüler in eine Runde. Die SuS können dann nach der Reihe zur Fragestellung Bezug nehmen und der Lehrer hält ihre Meinungen in Form von Stichworten an der Tafel fest.
Am Ende der Runde ist die Meinung der Klasse vollständig abgebildet und die SuS können die Aussagen ihrer Mitschüler auch noch einmal nachvollziehen.

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500 Wörter
2686 Zeichen ohne Leerzeichen
3209  Zeichen mit Leerzeichen

Quellen
http://www.bpb.de/lernen/grafstat/grafstat-bundestagswahl-2013/148861/blitzlicht
https://de.wikipedia.org/wiki/Blitzlicht-Methode
http://methodenpool.uni-koeln.de/download/blitzlicht.pdf

Mittwoch, 29. April 2015

Der Bljuma Zeigarnik Effekt

Die Entdeckung der Forscherin Zeignarik, kann uns allen helfen schwierige Dinge einfacher zu erinnern. Mit Hilfe des Bljuma Zeigarnik Effekt kann man sich Dinge leichter merken, Spannung erzeugen und den Unterricht interessanter gestalten. Wir erleben ihn häufig am eigenen Leib, wenn wir Fernsehen. Und doch ist uns dieser Effekt oft gar nicht bewusst. Dieser kleine Artikel will zeigen wer den Effekt wie entdeckte, wie dieser Effekt funktioniert und wie wir den Effekt einsetzen und nutzen können, um einfacher und effektiver zu lernen. 


Die russische  Forscherin Zeigarnik entdeckte im Jahr 1927, dass unabgeschlossene Dinge besser im Gehirn hängen bleiben als Vorgänge die abgeschlossen sind.

Wie wurde dies festgestellt?
Sie stellte das fest, indem sie verschiedenen Versuchsperson mehrere Aufgaben gab. Diese reichten von dem Kneten von Tieren über das Messen der Länge eines Zopfes bis hin zu anderen kleinen Aufgaben. Anschließend prüfte man wie viele der Tätigkeiten die Versuchspersonen noch erinnern konnten.

Das Ergebnis war erstaunlich: Über 90 Prozent der unerledigten Vorgänge wurden von den  Probanden besser erinnert als die erledigten Vorgänge. Endscheidend dafür ob sich die Teilnehmer erinnern konnten  ist, ob etwas erledigt ist oder nicht.

Handelt es sich um eine wissenschaftlich abgesicherte Tatsache?
Dies kann man klar mit jein beantworten. Zwar zeigte sich der Effekt unter wissenschaftlichen Bedingungen und konnte im Versuch nachgewiesen werden. Jedoch konnte der Effekt bei weiteren Versuchen nicht nachgewiesen werden. Damit kann man nicht mit Sicherheit sagen, dass es sich um einen nachgewiesenen, wissenschaftlich bewiesenen Effekt handelt.

Welche Anwendungen gibt es?

Dies bringt uns zu den praktischen Anwendungen. Das Prinzip unerledigte Aspekte für sich arbeiten zu lassen nutzen die Machen von Seifenopern aktiv für sich. Sie sichern sich mit Hilfe von sogenannten Cliffhangern die Aufmerksamkeit der Zuschauer. Diese oft albern wirkenden Schlusssequenzen lassen bewusst den Ausgang eines Vorgangs offen und sorgen so dafür, dass die Spannung erhalten bleibt  und das die Zuschauer das Bedürfnis haben den weiteren Fortgang zu erfahren.

Man kann auch noch einen Konsequenz für das eigene Lernen ziehen, indem man Lernprozesse zum Teil bewusst unterbricht und so das Gehirn animiert. Denn wenn man bestimmte Lernaspekte offen lässt, dann kann scheint man ja, gemäß des Effekts, diese Aspekte besser im Gedächtnis zu behalten.

Eine weitere Einsatzmöglichkeit ergibt sich durch das Aufstellen von 2 Do Listen. Dies führt einem Lernenden die Lernfelder vor Augen, verdeutlicht welche offenen Felder es noch gibt und hilft erledigte Aspekte abzuharken und damit aus dem Kopf zu bekommen.

Welche Konsequenzen ergeben sich?
Aus der Erkenntnis des Zeigarnik Effekt muss man aber noch eine weitere Konsequenz ziehen. Der Effekt zeigt deutlich wie man Stress vermeiden kann. Wenn man Dinge, die man beginnt, auch wieder abschließt, dann kann man den Effekt minimieren oder ausschließen und damit auch Stress minimieren. Der Effekt bestätigt die Annahme, dass es besser ist eine Sache nach der Anderen abzuarbeiten, als viele Aspekte zugleich zu bedienen. Diese hat man dann nämlich alle sehr deutlich und sehr präsent im Gedächtnis

Quellen
http://de.wikipedia.org/wiki/Zeigarnik-Effekt
Lernidee.de/data/doc/id_116/Vorlesung.pdf

Mittwoch, 22. April 2015

Was ist eigentlich Lernen?

Nun schreibe ich schon monatelang über das Lernen ohne mich einmal wirklich gefragt zu haben was lernen ist und wie man lernen definiert. Dabei sollen die folgenden Zeilen ein wenig Abhilfe schaffen. Sie dienen nur der Orientierung und sind keine vollständige Definition des komplexen Thema



Lernen greift verändernd in die Vorgänge im Gehirn ein. Es handelt sich hierbei um Reizverarbeitung. Dabei muss das Gehirn sich in einem aufmerksamen und wohlwollendem Zustand befinden

Die Lernergebnisse müssen über längere Zeit ungestöert sein, damit die Inhalte auch behalten werden. Daraus kann man viele Schlüsse ziehen.

Man lernt nur wenn man sich wohl fühlt. Wenn man hungrig, müde oder unter Bedrohung steht ist lernen nicht oder nur schwer möglich. Wobei auch dann gelernt wird, in der Form von Konditionierung. Hierbei soll es aber um die Aufnahme von Wissen gehen, weniger um Lernen im Sinne von erlerntem Verhalten.

Das Gehirn muss aufnahmebereit sein, also sollte  nicht schon einen halben Tag Maraton lernen hinter sich haben oder in nicht aufnahmebereitem Zustand sein. Also man sollte nicht müde, betrunken, stonded oder überlastet sein.

Es darf nicht überschrieben werden: Also wenn Informationen aufgenommen wurden, dann sollten diese Informationen nicht überschrieben werden. Das ist ein großes Problem in einer Zeit, in der die Lernenden so vielen Reizen und sich überlagernden Informationen ausgesetzt sind. Zum Beispiel ist das Computerspielen ein Problem: Denn wenn man einen langen Schultag hinter sich hat und sich dann vor ein fesselndes, mit imposanten Eindrücken auf den Schüler einwirkendes Computerspiel setzt, dann werden die langweiligeren und scheinbar uninteressanten Inhalte aus der Schule leicht überschrieben.

Beim Lernen baut man sein Gehirn aktiv um, dass heißt das neue Verbindungen geschaffen werden und alte Verbindungen verblassen oder gelöscht werden. Diese Veränderungen im Gehirn sind messbar und können sogar in bildgebenden Verfahren in Form von Landkarten des Gehirns nahgewiesen werden.

Die Vorstellungen vom Anhäufen und auf Halde legen des Wissens ist überholt. Man kann sich Lernen nicht als einen Haufen Sand vorstellen, welchen man vom Berg  kenn ich noch nicht auf den Berg kann ich schaufelt, sondern viel mehr als ein Netz. In dieses Netz müssen neue Informationen und Fähigkeiten geknüpft werden. Das stellt unser alt hergebrachtes Konzept von Schule in Frage, da dort meist nur Wissenshaufen angehäuft werden. Leider ändert sich in der Schule nicht schnell etwas, denn jede Änderung muss politisch gewollt werden.


Man muss sich darüber klar sein, dass alles mit allem in irgendeiner Form zusammenhängt. Es gilt also in Zusammenhängen, in Bezügen und in Komplexen zu lernen und nicht isoliert. Solche Lernweisen können in Form von Projekten und fachübergreifenden Arbeiten realisiert werden.

Lernen erfordert Aufmerksam und kritische Schwellen des Lernprozessen müssen immer wieder überschritten werden. Solche Krisen können im Vergessen begründet werden ( wir vergessen Gelerntes in bestimmten Zeiten ), in der Motivation oder in der Aufnahmefähigkeit.

Je mehr einschlägige Erfahrung in eine Richtung gemacht werden, desto tiefer sitzt das Wissen. Dies kann man sich wie einen Pfad vorstellen. Wird der nur wenig verwendet sieht man ihn kaum, geht man immer über die selbe Stelle bildet sich ein Trampelpfad aus dem irgendwann ein Weg wird oder, wenn der Weg intensiv genutzt wird eine breite, gut befahrbare Straße. 

Dienstag, 31. März 2015

Was ist denn eigentlich Neurodidaktik?

Ich las diesen Begriff bei meinen Recherchen für den Blog und fand das sehr interessant. Neurodidaktik betrachtet lernen als Folge von Wahrnehmung. Bei der Neurodidaktik werden die Erkenntnisse der Hirnforschung verwendet, um das Lernen zu optimieren.



Was weiß man denn über das Gehirn ( nur mal einige ZDF genannt)


Man geht davon aus, dass das Gehirn lernen will. Was ja auch stimmt, denn lernen und speichern von Informationen hat dafür gesorgt, dass wir überleben konnten und in der Lage waren uns weiter zu entwickeln. Lernen war eine Überlebensstrategie, lange bevor es Schulen gab.
Dabei war es schon immer wichtig relevante Informationen von nicht relevanten Informationen zu trennen. Bei den unzähligen Einflüssen die jede Sekunde auf uns einwirken käme es sonst schnell zu einer Reizüberflutung, die uns überfordern würde. 

Zudem ist ein wesentliches Element des Gehirn und des Menschen, dass es stets schöne und angenehme Reize sucht und unangenehme Impulse gerne vermeiden will. Lernen muss also Spaß machen.

Aus diesem Wissen ergeben sich einige Konsequenzen für das Lernen und Lehren 

In der Konsequenz bedeutet das, dass sich Lernen und Lehren grundlegend ändern muss. Dies gilt auch für die Lehrbücher, die auf die Bedürfnisse der Lehrer zugeschnitten sind und nicht darauf wie man gehirngerecht, nach den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen, lernt.
Das menschliche Verhalten ist zunehmend wichtig.

Lernen sollte mehr über Vorbilder erfolgen, denn das Lernen durch Nachahmung ist tief in uns verankert und sehr effektiv. Zudem sollte man das Belohnungssystem, das mächtigste Element unseres Gehirns, mehr nutzen. Es wird durch Dopamin gesteuert.  Im Tegmentum sitzen die dompaminergen Zellen, welche die Erwartungen und das Ist vergleichen.


Angelehnt an diese kleinen Erkenntnisse werden wir eine Serie beginnen: Neurodidaktik erscheint nun immer unregelmäßig aber mit vielen Artikeln. Wir werden viele kleine Beiträge zum Thema schreiben, um eine Ausgewogenheit herzustellen. 

Dienstag, 24. März 2015

Erfahrungen zum Fernlernen mit ILS, SGD und CO

Wir sind ja in der Nachhilfe Branche tätig und hier kommt es immer wieder vor, dass uns Hilferufe von Fernlernern erreichen, die irgendwie nicht so richtig weiter kommen. Darum muss man fairerweise sagen, dass wir meist so nur jene Lernenden sehen, bei denen sich Probleme ergeben, die also nicht repräsentativ für Alle stehen könne.


Was ist Fernlernen?

Unter Fernlernen versteht man das Lernen ohne in ein Institut oder in eine Schule zu gehen. Ich habe jetzt nur mal exemplarisch ILS und SGD rausgegriffen, weil ich hier Meinungen kenne und auch schon mal aufs Lehrmaterial gucken konnte.


SGD bekennt Farbe

Das ist mir positiv aufgefallen. Es gibt buntes und gut gestaltetes Lehrmaterial. Ich beziehe mich hierbei auf den Abiturlehrgang. Das hat mir gut gefallen.

Vergleich am Beispiel Latein

Ich konnte beide Abiturlehrgänge natürlich  nicht in Gänze vergleichen, weil ich im Nachhilfe  Unterricht nur das Fach Latein und das Fach Mathe bei beiden Lehrgängen ganz betreut habe. Nicht im Auftrag der Fernlern Institute, sondern im Auftrag der Lernenden, die sich ein wenig Hilfe versprachen. Ich finde, dass beide Lehrgänge wirklich gut aufgebaut sind.

Was mich etwas stört ist das es sich bei beiden Lehrgängen um eigene Kurse handelt. Ich fände die Arbeit mit gängigen Schullehrbüchern schöner, die dann durch Material von den Fernlerninstituten ergänzt werden könnte. Mir persönlich gefällt der Aufbau von Felix, prima, actio und Co einfach gut und ich mag das Arbeiten mit den Lehrbüchern sehr.

Dennoch sind beide Hefte auf die Bedürfnisse von Selbstlernenden zugeschnitten und auch gut aufgemacht.

Beide gleichauf

Fasst man mal beide Lehrgänge zusammen und stellt sie einander gegenüber, so stellt man fest, dass der Aufbau durchaus ähnlich ist und das sich die Lehrgänge kaum unterscheiden. Beide haben gutes Lehrmaterial, beide bieten Betreuung an und beide sind staatlich geprüft. Das nutzt man auch als Werbeargument, wobei die Registrierung verpflichtend ist, also so wirklich außergewöhnlich ist es dann ja nicht.

Welche Kriterien würde ich zur Auswahl heran ziehen?
  • geografische Nähe
  • Kosten
  • wo machen meine Freunde einen Lehrgang
  • Prüfung bei der IHK
  • persönliches Gefühl


Was weiß ich über die Fernlern Lehrgänge aus Erfahrungen im Bekanntenkreis und Kreis meiner Kunden?
Ich habe mehrere entfernte Bekannte, die über das Fernlernen die allgemeine Hochschulreife erreicht haben. Dabei hat es sich um Menschen gehandelt, die Ende 20 und Anfang 30 waren, als sie das Abitur erreicht haben. Sie waren im medizinischen Bereich als Helfer tätig, doch wollten sich persönlich weiter entwickeln. Bei allen Lernenden handelte es sich um zielstrebige und recht strukturierte Personen, die bereits abgeschlossene Ausbildungen hatten.

Von denen, die das anfingen, haben es alle auch geschafft. Das deckt sich nicht mit der Mehrzahl der Äußerungen, die ich sonst so höre. Denn oft ist von Abbruch die Rede. Ich muss sagen, dass ich ein Fernstudium und auch erst Recht den Erwerb des Abiturs nur Leuten empfehlen würde die

  • eigenes Geld verdienen
  • ein stabiles Umfeld haben
  • bereit sind sehr viel zu lernen
  • sich vorher ausreichend Gedanken gemacht haben
  • auch in der Lage sind sich Hilfe ( Nachhilfe ) zu holen
  • auch Sprachkurse besuchen würden
  • die kein Problem mit langen Reisen ( zu den Instituten, zum Beispiel wenn Prüfungen anstehen)
  • Belastbar sind


Fazit

Ich würde es mir immer gut überlegen, bevor ich ein Abitur über Fernlernen nachmachen würde. Dies hat mehrere Gründe. Mit mehreren Tausend Euro Kosten ist der Lehrgang nicht gerade günstig und hat viele Nebenkosten ( Reisen zum Institut, Sprachkurse, Nachhilfe ), die man noch nicht so abschätzen kann wenn man anfängt. Ich finde das sich das Material und die Betreuung nicht sehr unterscheidet. Zudem kenne ich bei beiden Instituten Leute, die ans Ziel gekommen sind.

Beide haben E Learning als Ergänzung und sind auf die Betreuung von Schülern gut eingestellt. Bei allen ist es aber wichtig viel Eigenintitative mitzubringen und 100 Prozent hinter seinem Ziel zu stehen, denn Fernlernen heißt Selbstlernen.

Dienstag, 10. März 2015

Methode: Lernen und Lehren durch Bloggen - Über den Einsatz von Blogs für die Klausurenvorbereitung, Abiturvorbereitung und für das selbstgesteuerte Lernen

Wir leben im digitalen Zeitalter und unterrichten die digital natives der Generation web 2.0, dennoch haben viele Methoden etwas altbackenes, preußisches und papierfixiertes . Dieser Artikel richtet sich an Dozenten und Lehrkräfte, an Studenten und Lernende, die mit einem neuen Weg Wissen und Können erwerben oder vermitteln wollen.

1. Was ist ein Blog?

Ursprünglich ist ein Blog eine Art digitales Tagebuch, das Artikel, Bilder und Links beinhaltet. Blogs können kostenlos bei verschiedenen Anbietern eingerichtet werden und haben noch eine Besonderheit: Die Artikel werden in umgekehrter Reihenfolge veröffentlicht, das Neuste liegt also immer oben auf. Man kann einen Blog ohne viel eigenes Können einrichten, wenn  man sich bei den gängigen Bloganbietern anmeldet. Nur wenn man einen Worldpress Blog anlegen will muss man HTML Kenntnisse haben und sollte sich auch mit den grundlegenden Systemen vertraut gemacht haben.

1.1 Kostenlose Blogangebote gibt es bei

  • blogger.com ( der Blogdienst von goolge)
  • blog.d e ( Deutschsprachige Community, der Dienst wird von populis betrieben )
  • http://www.myblog.de/ deutscher Bloganbieter
  • http://www.blogger.de/ deutscher Bloganbieter
  • http://www.twoday.net/ deutschsprachige sehr große und beliebte Community
1.2 Was muss ich beachten

Blogging für Dummies

Bevor man sich an die Arbeit macht sollte man sich über einen sehr wichtigen Punkt klar werden. Das Urheberrecht ist aktuell in aller Munde und kann aus einem liebvollen, kleinen Projekt schnell ein echtes Groschengrab machen. Denn wer Bilder oder Grafiken verwendet, die andere Menschen erstellt haben, verletzt unter Umständen deren Rechte und kann zu Schadensersatzzahlungen verpflichtet werden. Darum sollte man folgende Regeln beachten:
Bilder und Grafiken immer selbst machen
Wenn man Texte verwedendet darf man das nur in Ausschnitten und sollte korrekte Quellenangaben machen.
Wenn man sich nicht sicher ist, ob man das so verwenden darf, dann sollte man den Eintrag lieber nur schreiben und nicht veröffentlichen ( als Inhaber des Blogs kann man immer auf diese Inhalte zugreifen)

2. Wo kann ich einen Blog als Lernhilfe einsetzen

2.1 Als Schüler in der Abiturvorbereitung

Wer kennt das nicht: ENDLOSE Papierberge, der Prüfungstermin rückt immer näher und man hat das Gefühl man kann gar nix. Wie kann man den Massen herr werden? Wie kann man sich gut auf die Prüfung vorbereiten? Das folgende Beispiel gibt einen Einblick darin wie man einen Blog als Lernhilfe nutzen kann.
Prüfungsvorbereitung im Fach Geschichte LK Abiturprüfung

Unser Nachhilfeschüler wählt aus den angegebenen, kostenlosen Bloganbieten den aus, der ihm am sympatischsten und einfachsten erscheint. Wir achten dabei darauf, dass man hierbei auch mit HTML arbeiten kann, Grafiken eingebunden werden können und auch Videos hinzugefügt werden können als Ergänzung.
Blog.de bietet hier alle erforderlichen Maßnahmen und man hat zudem eine stabile und zuverlässige Technik zur Verfügung. 

Nach der Anmeldung heißt es sich einen Überblick über die vorhandenen Lernbereiche zu machen:
Der erste Blogeintrag hat darum den Titel:
Themen der Geschichtsprüfung
und beinhaltet eine Liste der Themen ( Weimarer Republik, 3. Reich, 2. Weltkrieg)
mit den Unterthemen ( Parteiensystem und Wahlsystem in der Weimarer Republik, Weltwirtschaftkrise....)

Nun hat der Lernstoff schon eine gewisse Struktur und kann angegangen werden:
Zu jedem Unterpunkt wird nun ein eigener Blogeintrag verfasst. Dieser kann in Stichworten alles Wichtige zusammenfassen oder in Form eines eigenen Textes verfasst sein. Diese Texte können aus den vorhandenen Unterrichtsmaterialien, die von der Schule stammen, zusammengeschrieben werden.
Nun kann man diese selbstgeschriebenen Texte noch ergänzen: Für viele Fächer bieten sich hierbei youtube Videos an, die man entweder selbst herstellen kann oder die man einfach einbindet. Außerdem bietet sich das Einbinden von Grafiken an. ACHTUNG URHEBERRECHT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Jeden Blogeintrag sollte man nun mit seiner Themenübersicht verlinken, damit man eine Art Inhaltsverzeichnis erstellt und schnell die jeweils gesuchten Blogeinträge findet. So sind die Lerninhalte auch noch schön gegliedert.

Das Vorgehen in der richtigen Reihenfolge
  1. Anmelden bei einem Blogdienst
  2. Themenüberblick schreiben
  3. Blogeinträge verfassen
  4. Blogeinträge verlinken
  5. Eigene Bilder oder Grafiken erstellen ( mindmaps, cluster, Flussdiagramme, Prinzipskizzen und Zeichnungen)
  6. Blogeinträge durch zusätzliches Material ergänzen

Die Vorteile sind sehr groß
  • Das Lernmaterial ist überall verfügbar, da es über Handy, Notebook oder tablet von überall abgerufen werden kann
  • Der Lehrstoff ist gegliedert und struktuiert
  • Der Zettelberg ist nicht mehr ganz so einschüchternd
  • Zettel können nicht verloren werden
  • Guter Austausch mit anderen Lernenden möglich
  • Die Zusammenfassungen können ausgedruckt werden und sind dann übersichtlicher als der gesammelte Zettelstapel
  • Die Informationen sind gegliedert und können leicht ergänzt werden ohne Schmieren auf den Lernzetteln oder eine Flut von Post Its
  • Durch Verlinkungen der Artikel untereinander entsteht ein Verständnis darüber wie welche Informationen miteinander vernetzt sind
  • dadurch, dass man eigene Texte schreibt verinnerlicht man die Lerninhalte
  • Die Ergänzung durch gute Videos oder Links auf Internetseiten sorgt für eine weitere Vertiefung 
  • Man hat sein Material für die Wiederholungseinheiten gleich auf einer Seite ( der Effekt auf welcher Internetseite war das noch mal bleibt aus)
  • Geld verdienen mit dem eigenen Blog


2.2 Als Lehrkraft

Mögliche Einsatzgebiete ( sollten noch ergänzt werden)
  • bei der Lektüre eines Buches
  • beim Bearbeiten eines abgeschlossenen Themas
  • beim Wiederholen für eine Prüfung ( zum Beispiel für das Abitur oder für den Berufsabschluss)
  • als Begleitmaterial für einen Kurs
  • zur Vorbereitung auf ein bestimmtes Thema
Für welche Fächer eignet sich ein Blog als Lehrmaterial
  • Chemie
  • Deutsch
  • Englisch
  • Spanisch
  • Latein
  • Biologie
  • Rechnungswesen
  • usw. der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt
Welche Vorteile bietet der Einsatz eines Weblogs oder Blog im Unterricht
  • die Schüler können selbstständig arbeiten
  • Einsatz von Wochenplan / Monatsplan möglich
  • Gruppenarbeit ist möglich
  • es ist möglich das Thema vielseitig zu behandeln
  • der Blog kann den Unterricht vorbereiten und/oder nachbereiten
  • es gibt ein fertiges Endprodukt / festes Ziel
  • konnektivistisches Lernen und Lehren
  • Die Schüler erwerben technische Grundkenntnisse
  • Die Schüler erwerben Grundqualifikationen für den späteren Berufsalltag mit Technoloie
  • Höhere Motivation der Schüler durch neue Methode
  • Unterricht lässt sich gut vorbereiten
  • Fachübergreifendes Lernen wird möglich
Was muss ich als Lehrer beachten
  • Technische Voraussetzungen
  • Ablenkbarkeit durch Internetseiten
  • Urheber Recht
  • Die Aufgabenteilung sollte klar geregelt sein, wenn jeder Schüler Zugriff auf alle Einträge hat
  • Sicherheitskopien anfertigen ( jede 2. Stunde oder jede Stunde )
  • Beliebte Aufgaben sollten alle machen können, ebenso wie unbeliebte Aufgaben an alle gehen sollte

Der Einsatz eines Blog am Beispiel der Lektüre von Faust I
Für den Lehrgang Abiturvorbereitung steht die Lektüre von Goethes Faust an.  Wir haben zunächst das Theater Stück an Hand eines Youtube Videos angesehen, denkbar wäre aber auch das Hören eines Hörspiels ( gibt es gratis im Internet ). 
Zu dieser Methode haben wir gegriffen, um den Schülern einen Überblick zu vermitteln.
Gruppeneinteilung
Wir haben dann Gruppen von je 3 Mitgliedern gegründet. Diese sollten möglichst homogen sein und auch harmonisch, da sie über die Dauer des gesamten Projektes bestehen.

Jede Gruppe wird Pate von einem Textabschnitt ( zum Beispiel 1 Akt)
einigen Hintergrundthemen ( zum Beispiel Moralvorstellung der damaligen Zeit, Glauben, Walpurgisnacht)
und Lyrik Hintergrundthemen ( was ist eine Kadenz, Sonett, Kreuzreim)
und hat eine bestimmte Zeit um diese Themen aufzubereiten.
Für die Dramenszenen stellen wir ein fertiges Schema zur Verfügung, für die anderen Themen entsprechenes Material

nach der Arbeitsphase, in der die Gruppen die Blogeinträge erstellen, haben die Schüler die Möglichkeit ihre Ergebnisse zu präsentieren. Dies erfolgt in der Reihenfolge der Szene, dann werden die Figuren dargestellt und charekterisiert ( Blogeinträge zu den Personen werden in der Stunde erarbeitet im gesamten Klassenverbund) und schließlich sprachliche Werkzeuge und Hintergrundinformationen.

In der letzten  Phase werden die Inhalte in Blogform zusammen gefasst. 


2.3 Als Student

Als Student hat man andere Notwendigkeiten, als dies bei Schülern der Fall ist. Dennoch eignet sich ein Blog hervorragend als Mittel das Studium von Anfang bis Ende zu begleiten und bietet viele Möglichkeiten und Vorteile

Vorteile
  • Material überall verfügbar ( man muss nicht immer alles mitschleppen)
  • digitales Notizbuch
  • Bündelung von verschiedenen Medien zu dem Thema
  • Die Lerninhalte können vernetzt dargestellt werden
  • Man kann sich bereits im Studium eine Außenwirkung aufbauen
  • Gute Referenz bei späteren Bewerbungen
  • sehr gute Prüfung / Examensvorbereitung 
  • Man  hat sein gesamtes Studium auf einem Blick
  • Die Lerninhalte können nach Themen sortiert werden, indem man sie tagt ( zeige alle Anatomie Beiträge an,etc)
  • Literatursammlung und Verzeichnis online
  • Linksammlung
  • Vernetzung mit Studenten anderer Universitäten
  • Guter Nebenverdienst im Studium ( Aufbau von passivem Einkommen )
Was kann auf so einen Studi Blog
  • Vorlesungsmitschriften ( dadurch, dass man die Inhalte noch einmal aufbereitet verinnerlicht man sie auch selbst)
  • Literaturlisten ( werden so überall verfügbar auch via Handy in der Bib)
  • weiterführende Ideen und Ansätze zu den Themen
  • Überblicke über Lerninhalte, die man auswendig lernen muss (Anatomie, Theorien, Vokabeln, etc)
  • Eigene Skizzen ( Das Auge erklärt und benannt)
  • Fachbegriffe als Lexikon erstellen
  • Zusammenfassung von Büchern
  • Lernlisten ( was muss ich wann lernen )
  • Wiederholungen 
  • Lernzettel ( Zusammenfassungen von Lerninhalten, zB Über Faust alle Akte kurz dargestellt, oder Alles über das Auge oder Lerntheorien im Überblick, etc.)
  • Erfahrungen zum Studium
  • gute Vorsätze
  • Selbstmotivation

Nützliche Tools zum Bilder herstellen/bearbeiten ( alle gratis )
  • artweaver = sehr vielseitiges Malprogramm
  • Gliffi Diagramme gibt es gratis in Google Crome und macht tolle Diagramme!! 
  • free mind = mindmaps einfach herstellen ( download über chip.de)


Dienstag, 17. Februar 2015

Studie belegt, dass Lehrmethode wichtiger ist als der Dozent

Lange galt die Lehrer Schüler oder Lehrer Student Beziehung als das Maß aller Dinge und als der Faktor für Erfolg oder Misserfolg. Man nahm an, dass die Studenten nur dann gute Leistungen zeigen, wenn sie eine gute Beziehung zum Lehrer haben und sich geschätzt und respektiert fühlen. Diese Annahme wurde nun durch ein kanadisches Forscherteam erschüttert.


Der Versuch

Der Nobelpreisträger Carl Wiemann veröffentlichte im berühmten Sience Magazin das Ergebnis seiner Studie. Er lies 538 Studenten für die Studie untersuchen, diese teilte er in zwei Gruppen auf.

Die eine Hälfte wurde von einem erfahrenen Dozenten unterrichtet mit der Methode des Frontalunterrichts, eine Lehrmethode die heute als alleinige Methode mehr als effektiv gilt.
Die Vergleichsgruppe der restlichen 267 Studenten wurden von einem unerfahrenen Dozenten unterrichtet, dieser verwendete interaktive Lehrmethoden, welche die Studenten mit in den Stoff einbanden.

Das Ergebnis war verblüffend:
Die Gruppe, die vom unerfahrenen Lehrer aber mit interaktiven Methoden unterrichtet wurde hatte

  • mehr Motivation
  • besuchte mehr den Unterricht
  • war erfolgreicher
  • und hatte lebhaftere Diskussionen im Unterricht, als die Vergleichsgruppe welche frontal unterrichtet wurde. 

Welche Konsequenzen ergeben sich hierfür für den Unterricht

Die Studie liefert eine Bestätigung für das, was man aus seinem Alltag schon längst kennt. Je spannender und interaktiver der Unterricht, desto länger bleibt die Klasse auch wach. Man sollte sich aber davor hüten anzunehmen, dass das abfeuern eines bunten Methoden Strauss allein für Motivation und Aufmerksamkeit bei den Schülern sorgen wird. Dennoch sind interaktive und ( selbstgesteuerte ) Lehrmethoden laut dieser Studie hilfreich, um den Lernerfolg bei den Schülern herzustellen.


Diese Studie werden wir einmal zum Anlass für eine neue Serie nehmen:
Interaktive Lehrmethoden. So als Ideenbörse


http://www.welt.de/wissenschaft/article13367709/Lehrmethode-ist-doch-wichtiger-als-der-Lehrer.html

Freitag, 30. Januar 2015

Brainwriting

Das Brainstorming ist eine bekannte Kreativitätstechnik. Eine Abwandlung davon ist das Brainwriting, welches häufig in der Gruppe angewandt wird. Man kann es immer dann einsetzen, wenn es darum geht Ideen in der Gruppe zu finden und neue Lösungen zu entwickeln.

Was ist Brainwriting

Beim Brainwriting hat man ähnliche Vorteile wie beim Brainstroming. Im Unterschied zum Brainstroming, welches nur mündlich abläuft, ist beim Brainwriting alles schriftlich fixiert. Die Vorschläge und Ideen werden von allen Teilnehmern bearbeitet und ergänzt.

Man braucht

  • Zettel oder Präsentationskarten ( Bild: amazon )
  • Stift
  • Teilnehmer von 2 bis nahezu unbegrenzt



Ablauf

Zunächst wird eine Problemstellung thematisiert. Beispiele "Slogan für eine neue Werbung für Produkt XY", Elemente für die neue Homepage,etc.
Jeder Teilnehmer hat eine begrenzte Zeit die Möglichkeit eigene Ideen auf Karten oder auf ein Notizzettel zu schreiben.

Die schriftlichen Fixierungen der Ideen werden dann in einer festen Reihenfolge weitergegeben und die anderen Teilnehmer können ihre Einfälle ergänzen. Anschließend werden die Ideen und Ergänzungen der Teilnehmer verglichen und besprochen.


  • Teilnehmer gruppieren sich um einen Tisch
  • Jeder nimmt sich Karten
  • Problemstellung wird formuliert
  • Jeder dokumentiert seine Ideen
  • Nach Ablauf der Zeit werden die Karten einen Platz weiter gereicht
  • Die Teilnehmer haben eine feste Zeit, um die Ideen der anderen zu ergänzen, kommentieren oder analysieren
  • Die Karten werden wiederum weitergereicht
  • Wer eigene Ideen hat kann diese auf neue Karten schreiben
  • Wenn die eigene Karte wieder bei einem ankommt landet sie in der Mitte im Pool
  • Wer keine Ideen mehr hat oder die vorhandene Karte nicht mehr ergänzen kann/möchte bedient sich aus dem Pool und sucht daraus Ideen raus


Vorteile

  • kann online durchgeführt werden
  • Selbstständige Arbeitsweise
  • es gehen keine Ideen verloren
  • keine Protokollführung nötig
  • Gleichberechtigung in der Gruppe
  • Erkennbar wer welche Idee eingebracht hat
  • es finden wechselseitige Anregungen statt
  • Ideen werden nicht nur vorgetragen, sondern auch weiterentwickelt
Nachteile

  • Keine Spontanität
  • Mehrfachnennungen
  • Nachbereitung und zusammen bringen von Informationen schwierig



Quellen
http://www.ideenfindung.de/Brainwriting-Pool-Kreativit%C3%A4tstechnik-Brainstorming-Ideenfindung.html
http://www.perso-net.de/uploads/media/perso-net_Kreativitaetstechniken_Preiser_final.pdf
http://de.wikipedia.org/wiki/Brainwriting

Dienstag, 27. Januar 2015

Lehren lernen: Wie begeistert man Schüler und Studenten (Quicktipp)

Studien haben ergeben, dass Studenten um so beeindruckter und interessierter sind, je mehr Begeisterung der Dozent zeigt.
1950 untersuchte  Goffmann Vorlesungen und stellte dabei den signifikanten Einfluss von Expressivität auf das Lernverhalten von Studenten fest.

Was bedeutet das als Lehrender in der Konsequenz?
Ich ziehe daraus den Schluss, dass ich meine Schüler anstecke. Mit Begeisterung oder auch mit Langeweile. Ich habe die Wahl. Es scheint also nicht nur das universelle Abgefeuere von Methoden zu sein, was einen abwechselungsreichen, interessanten und spannenden Unterricht bedingt, sondern die Aufmerksamkeit und Begeisterung die ICH mit bringe scheint auch auf die Schüler abzufärben. Das finde ich insgesamt nicht weiter verwunderlich.

Jedoch lässt sich Expressivtät nicht erzwingen, Begeisterung nicht künstlich herstellen und Druck nicht einfach wegdenken.
Lehrer und Dozenten sind vielen, sehr hohen Anforderungen ausgesetzt, man kann ja nicht verlangen: Fühl Dich jetzt gut für guten Unterricht. SO weit kann  man da leider nicht gehen.

Aber ich ziehe daraus die andere Konsequenz:

Nicht höher -schneller - weiter, sondern ICH muss MICH mit dem Unterricht wohlfühlen, muss das Gefühl haben, ja das taugt mir, das passt, dann bin ICH ausdrucksvoll und froh, das überträgt sich auch auf die Schüler....

Was meinen Sie dazu

Dienstag, 9. Dezember 2014

Ich lern´ Spanisch und noch ein wenig Chinesisch -ein Selbstversuch

Ich wollte mal wieder was für mein Gehirn machen. Leider fehlt mir oft die Zeit mich mit vielen Inhalten so im Detail auseinander zu setzen. Aber es ist ein inniger Wunsch von mir irgendetwas richtig gut zu können. Außerdem wollte ich immer schon viele Sprachen sprechen und mich mit Menschen aller Herren Länder austauschen. Ja, ich weiß das kann ich auch mit Englisch machen, aber irgendwie reichte mir das nicht.

Warum Spanisch und Chinesisch und warum denn beide gleichzeitig?
Also ich "kann" schon Englisch, Latein, Dänisch und Deutsch. Mit den zwei Sprachen wäre ich denn dann bei ansehnlichen sechs Sprachen, Französisch möchte ich bis ich 40 bin auch noch "können", dann hätte ich die sieben voll. Das ist doch eine anständige Zahl.

Latein und Englisch brauche ich für meinen Beruf, ich bin Nachhilfe Lehrerin und muss oft Grammatik und Vokabeln mit den Kids pauken. So bleiben die Vokabeln frisch im Kopf und ich frische die Kenntnisse immer wieder von Neuem auf.

Spanisch haben einige Schüler als Nebenfach und so fand ich das ganz praktisch, so als geschäftliche Investition. Dänisch habe ich mal studiert und ich plane mich nach Dänemark hin zu erweitern, darum ist Dänisch nie verkehrt. Leider habe ich schon wieder sehr viel verlernt. Das ist aber schnell wieder da, wenn es aufgefrischt wird.


Bei der Auswahl der weiteren Lernsprachen habe ich mir einfach angeguckt. Was sprechen die meisten Menschen auf der Welt. Spanisch und Französisch lagen sehr nahe, einfach wegen der Nähe zum Lateinischen. Und Chinesisch, das ist ein Herzenswunsch von mir, also diese Sprache zu beherrschen. Außerdem sehe ich auch dies als geschäftliche Investition, da ich weiß wie wichtig Chinesisch noch werden wird auf Grund der weltweiten Entwicklungen.

Eine Sprache lernt man aber nicht von heute auf morgen, ich denke das ich für Spanisch und Dänisch ( also weiter im Dänischen ) 3 Jahre brauchen werde, bis ich es so einigermaßen kann. Parallel darf ich ja auch lateinische Vokabeln nicht vergessen und muss auf mein Englisch aufpassen. Bei Chinesisch, da bin ich froh, wenn ich mit 40 mal sagen kann, dass ich eine Zeitung lesen kann oder ähnliches. 

Wie weit bin ich denn schon gekommen?

So fange ich an Chinesisch zu lernen. Und das ist sehr frustrierend kann ich Euch sagen. Ich schaffe, wenn es hoch kommt, eine Vokabel am Tag und das auch mehr schlecht als recht. Aber ich bleibe dran. Und am Ende des Jahres hab ich dann schon 300 Vokabeln geschafft :D, immerhin. Ich kann mich auf Chinesisch schon begrüßen und auch fragen wie es geht. Bitte und danke kann ich auch schon sagen. Schreiben leider noch nicht so viel.

Wie lerne ich Chinesisch+ Spanisch? Und wie halte ich meine anderen Sprachen fit?
In Englisch schaue ich viele Videos, vorzugsweise auf youtube und bbc und halte so mein Englisch fit. Außerdem setzte ich es sehr häufig im Unterricht ein. 
Latein wird im Unterricht gebraucht und so fast täglich eingesetzt. 

Bei Dänisch ist es schon etwas schwerer und ein permanenter Kampf gegen das Vergessen. Ich nehme mir immer wieder vor Radio zu hören oder ein paar Minuten DK Fernsehen zu schauen.

Spanisch fällt mir sehr leicht. Ich mache ja schon viel für den Unterricht. Gerade habe ich ( notdürftig ) ein Spanisch Portfolio zusammen geschrieben, welches wohl auch nach Korrektur ganz gut ankam, das nächste Portfolio ist in Arbeit. Ich versuche regelmäßig ein Buch zu lesen. Ich habe mir ein Buch von E. About ausgesucht Germania heißt es. Leider gibt es keine (freie) deutsche Übersetzung. Aber ich hatte mir halt das erst Beste geschnappt was es im App Store so gab. Da arbeite ich nun immer dran, schreibe ab, übersetze und lerne das gleich im großen Zusammenhang. Außerdem schaue ich spanische You tube Sendungen.

Bei Chinesisch gehe ich einen anderen Weg. Jeden Abend vor dem zu Bett gehen bediene ich mich einer Lernapp. Ich habe mir mehrere freie Apps zusammen gesucht und hangel mich so von gratis Vokabel zu gratis Vokabel. Ja, professionell ist anders - ich weiß. Aber meine Zielsetzung ist es die 300 Wörter des HSK 1 Grundwortschatz einfach mal in 2 Jahren zu lernen. Also ganz sutsche wie der Nordfriese sagt. 


So ich werde Euch mal auf dem Laufenden halten :); schreibt doch mal in die Kommentare wie ihr so lernt, welche Erfolge ihr dabei habt und wie häufig Ihr für was lernt und wie viel Zeit Ihr zum Auffrischen verwendet.

Danke  

Dienstag, 28. Oktober 2014

Sammlung Infomaterial Didaktik

Lernen Lehren Eigensinn
Abhandlung über Didaktik
http://info.ub.uni-potsdam.de/zsr/llf/LLF_PDF/LLF_17/KLINGBER.PDF

Didaktische Modelle
http://www.e-teaching.org/didaktik/theorie/didaktik_allg/DidaktischeModelle.pdf

Planung von gutem Unterricht
http://www.uni-kassel.de/~refsps/Ringvorlesung/vorlesung%20Liebetrau.pdf

Forschungsergebnisse zu kooperativem Lernen
http://methodenpool.uni-koeln.de/koopunterricht/forsch_3.pdf

Didaktische Prinzipien
http://www.didaktik.mathematik.uni-wuerzburg.de/fileadmin/10040500/dokumente/Texte_zu_Grundfragen/weigand_didaktische_prinzipien.pdf

Allgemeine Didaktik
http://www.edu.lmu.de/apb/dokumente/materialien_sose08/didaktik.pdf

Fachdidaktische Grundlagen Mathematik
http://www.dms.uni-landau.de/roth/lehre/skripte/did_grundlagen/fachdidaktische_grundlagen.pdf

Mediendidaktik und allgemeine Didaktik
http://mediendidaktik.uni-due.de/sites/default/files/mdidaktikkerres_0.pdf

Didaktik Deutsch als Fremdsprache
http://www.uni-erlangen.de/studium/studienangebot/uebersicht/docs/DiDaZ.pdf

Sammlung didaktisches Arbeitsmaterial
http://www.martinjakobs.de/pages/didaktik-und-methodik.php

Konstruktivistische Didaktik
http://www.uni-koeln.de/hf/konstrukt/reich_works/aufsatze/reich_48.pdf

Handbuch der Erwachsenenbildung
http://www.sabine-heins.de/user_files/datei_1228426134_19175.pdf

Erwachsenenbildung und Didaktik
http://www.weiterbildung.sachsen.de/download/download_sbi/forum_1.pdf

Didaktische Dimensionen in der Erwachsenenbildung
http://www.die-frankfurt.de/esprid/dokumente/doc-1991/tietgens91_02.pdf

Didaktik eine Einführung
http://www.pedocs.de/volltexte/2013/7293/pdf/ZfPaed_3_2010_Rezension_Zierer_Terhart_Didaktik.pdf

Didaktik E Learning
http://www.pedocs.de/volltexte/2013/7293/pdf/ZfPaed_3_2010_Rezension_Zierer_Terhart_Didaktik.pdf

Sachunterricht und Didaktik
http://www2.hu-berlin.de/wsu/ebeneI/didaktiker/pech/did_dis.pdf

Didaktik und Geschlecht
https://www.ph-freiburg.de/fileadmin/dateien/sonstige/gleichstellung/Leitfaden_gendersensible_Didaktik_unigraz.pdf

Eckpunkte Didaktik und mobiles Lernen
http://www.medienpaed.com/documents/medienpaed/19/bachmair1103.pdf

Modell der didaktischen Rekonstruktion
ftp://ftp.rz.uni-kiel.de/pub/ipn/zfdn/1997/Heft3/S.3-18_Kattmann_Duit_Gropengiesser_Komorek_97_H3.pdf

Immersive Didaktik
http://www.soz.uni-frankfurt.de/K.G/B2_2005_Bopp.pdf






Montag, 20. Oktober 2014

Forschungsergebnisse zur Gruppenarbeit / zum Kooperativem Lernen


  • kleine Gruppen sind besser als im gesamten Klassenverband
  • fördert Selbstmanagement der Schüler
  • ändert die Lernstrategie der Schüler
  • weniger störende Schüler
  • Schüler übernehmen Verantwortung für ihr Lernen
  • Schüler lernen besser wenn sie einem Mitschüler zuhören, als wenn sie dem Lehrer zuhören
  • anspruchsvollere Aufgaben als in Einzelarbeit sind möglich
  • Im Mathematiküberricht werden verschiedene Lösungswege durchdacht und präsentiert
  • Kooperation statt Konkurrenz
  • Kooperatives Lernen = positiv für Mädchen, negativ für Jungs; Konventionelle Lernform genau umgekehrt ( Mix und Kombination sinnvoll)
  • Bewußtsein für andere Standpunkte und Ideen wird geschaffen
  • Zusammenarbeit wird erlernt
  • Soziale Fähigkeiten werden verbessert


http://methodenpool.uni-koeln.de/koopunterricht/forsch_3.pdf

Donnerstag, 25. September 2014

falsch gelernt: Oberkellnerlernen

Die Schule hat immer noch in manchen Punkten falsche Ansätze, auch wenn sich langsam aber sicher Veränderungen durchsetzen, manchmal werden Lernformen oder Inhalte gefordert, welche nicht nur der menschlichen Natur, sondern auch der Sinnhaftigkeit des Lernens zuwider laufen.

Was ist Oberkellnerlernen?

Ich hatte diesen Begriff aus einem Skript von Professoren für Professoren. Ich denke der Begriff trifft es ganz gut. Leider ist unsere heutige Schulwelt genau darauf ausgerichtet: Lerninhalte schnell reinpumpen, bei der Klausur parat haben und dann wieder vergessen.

Eben genau wie ein Oberkellner, der sich die Bestellungen für die jeweiligen Tische schnell und präzise merken muss, diese dann aber auch wieder schnell vergessen sollte, damit sie sich nicht mit den Informationen die neu hinzukommen beißt.

Das unterscheidet für mich auch Wissen von Können Die Vorstellung, dass man sich Wissen aneignet, also Fakten lernt, die man dann in einer riesigen Halde im Gehirn aufbewahrt und immer wieder hervor holt wenn man sie braucht, hat sich ja über lange Jahre durchgesetzt. Inzwischen wissen wir aber: Das Lernen gleicht nicht dem Schaufeln von Informationen auf einen Berg, welcher dann immer und immer größer wird, sondern dem Knüpfen eines Netzes. Und je dichter und knotenreicher das Netz ist, desto eher findet die neue Info schon mal einen Anknüpfungspunkt.

Wie sollte man es richtig machen?

Darum sollten Schüler darauf achten, dass sie ungeachtet der Lernforderungen der Lehrer, immer und immer wieder Wiederholungen einpflechten, sich noch mal wieder rückwärts im Stoff begeben und diesen wiederholen. Wie das aussehen kann, das werde ich einem gesonderten Artikel aufgreifen Wiederholen aber richtig.


Als Lehrkraft wäre es empfehlenswert einen hohen Wert auf den Transfer vom Kurzeit ins Langzeitgedächtnis zu legen. Zudem ist entscheidend, dass man beachtet WIE das Gehirn lernt: Folgen die Lerninhalte zu schnell aufeinander überlagern sie sich gegenseitig und der Lerneffekt ist nicht mehr da.

Die sprichwörtliche Nacht drüber schlafen ist auch wichtig, denn hier findet der Übertrag vom Kurzzeit ins Langzeitgedächtnis statt.

Darum:

  • In Klausuren auch immer Lerninhalte abfragen, welche länger zurück liegen
  • Wiederholungsbögen mitgeben
  • Wiederholungen in gehirngerechten Abständen
  • Den Neuronen ausreichend Pause lassen zum Einspeichern
  • die Nacht drüber schlafen lassen

Dienstag, 16. September 2014

Latein lernen aber richtig - Wortschatzarbeit einige Ideen

Mehr als 60 Prozent der Fehler, die Schüler in Latein machen, sind bei den Bereichen zu finden, welche von der Wortschatzarbeit abgedeckt werden.  Der Aufbau eines Wortschatzes erfordert langwierige und schwierige Arbeit.
Den deutschen Wortschatz verwenden wir, ohne uns je darüber Gedanken machen zu müssen. Jedoch erfordert es viel Arbeit und Einsatz den Wortschatz in einer Fremdsprache aufzubauen.
Anders als in vielen anderen Fremdsprachen liegt ein Großteil der Wortschatzarbeit im Lateinunterricht darin die Formen zu beherrschen und den passiven Wortschatz zu vergrößern. Das kann ein riesiger Vorteil gegenüber den herkömmlichen Fremdsprachen sein. 

Man sollte sich die Forschungsergebnisse zu Nutze machen, laut denen über 70 Prozent der Vokabeln, die man sich erfolgreich merken konnte, in Zusammenhängen aufgenommen wurde. Somit ist es wichtig immer kontextgerecht zu lernen und sich von vielen alten Lernmethoden zu verabschieden. Die folgenden Methoden sind eine Anregung für Schüler und Lehrer um den Wortschatz zu pimpen und können sicher auch auf andere Sprachen übertragen werden.

Regeln für die Wortschatzarbeit

  • maximal 20 Lexeme
  • Neue Begriffe vor der Arbeit mit den Texten einführen
  • Form des Vokabelnsammeln sollte ab Klasse 7 individuell wählbar sein für die Schüler
  • mögliche Fehlerquellen immer schematisieren
  • ab Klasse 8 wird neuer Wortschatz präsentiert und erfragt


Von häufig zu selten lernen

Je nachdem wie weit man als Schüler im Stoff ist, kann es sinnvoll sein sich mit jenen Vokabeln am intensivsten auseinander zu setzen, die auch am häufigsten im Unterricht gebraucht werden. Es gibt die Möglichkeit sich am Bamberger Wortschatz zu orientieren, diesen findet man in der Wörterliste der Adeo Ausgabe. Leider ist dieser nicht nach Häufigkeit sortiert. Ich helfe mir indem ich die häufigsten Deutschen Begriffe beim Lernen der Fremdsprache hernehme. Das ist natürlich nur notdürftig, denn es sollte jedem klar sein, dass man das Wort ICH zwar im Deutschen oft verwendet, es jedoch im lateinischen Sprachgebrauch nicht so häufig anzutreffen sein dürfte.

whats app Vokabeln

Da ich auch immer das Problem habe, dass meine Schüler ihre Zettel Bücher und Hefte verlieren oder nicht vor Ort haben, habe ich mir überlegt was sie immer dabei haben. Und das ist das Handy. So haben wir eine Whats app Gruppe eingerichtet in welche ich immer die aktuellen Vokabeln einmal einspreche. Sie haben so die Möglichkeit den auditiven Kanal zum Lernen zu nutzen und sich in der Wartezeit auf den Bus oder in der Werbepause der Serie einmal kurz mit der heiß geliebten Materie zu befassen ohne gleich das ganze Lernmaterial auspacken zu müssen.
Ein Vorteil liegt auf der Hand: Sie mögen alles verlieren, aber ihr Handy verlieren sie nur sehr selten!

Worteblume

Nur lernen, das ist oft nicht genug. Die Zeit, welche man mit stumpfen auswendiglernen verbringt, kann man besser investieren, um den Lernstoff strukturiert und mit Arbeit am Wortschatz zu verinnerlichen. Ich nehme mir stets die Adeo Ausgabe vor und die Grafik (siehe Rand). Die Schüler sollen dann die Wortblumen mit Wörter aus diesem Wortfeld füllen. Beispiele für Begriffe in der Mitte:
  • Haus ( alles rund um Haus)
  • Krieg 
  • Töten
  • Dichtung
  • sprechen

reisen ... da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Eignet sich auch gut für die Arbeit zu Hause, wenn es darum geht Vokabeln zu lernen. 




Wortekalender

Ich schenke mir jedes Jahr zu Weihnachten einen Kalender, welchen es als Vorlage gratis im Internet gibt. Diesen bereite ich nach meinen persönlichen Bedürfnissen auf. Er enthält für mich auch immer die Aufgabe täglich ein neues Wort zu lernen, welches ich mir dann immer mal wieder für den kommenden Monat in die Kalenderfelder eintrage. Sicher kann man das auch gut vorbereiten und über den Kopierer legen. Dann kann man den Kids, bevor man sie in die Winterferien schickt mit diesem kleinen Präsent beglücken.
Beim Bestücken des Kalenders achte ich darauf, dass es sich um Wörter handelt, welche ich a) wiederholen muss, da ich sie immer vergesse und welche b) sinnvoll sind. Es handelt sich dabei stets um Begriffe aus dem Bamberger Wortschatz meist sogar aus den TOp 500, sodass diese besondere Festigung erfahren. 

Quellen http://www.fachdidaktik.klassphil.uni-muenchen.de/studium_lehre/lehrverans/sommer_11/examensrepetitorium/protokoll_bralo.pdf
http://www.v-r.de/pdf/titel_leseprobe/1002838/978-3-525-26411-9.pdf
http://www.schule-ratgeber.de/materialien/download/490-methoden-und-techniken-der-wortschatzvermittlung.html
http://www.wneudecker.de/fadi/03-unterstufe/dat/wortschatz.pdf









Dienstag, 2. September 2014

Latein lernen - der Bamberger Wortschatz - eine Information für Schüler und Eltern

Latein ist Wonne und Qual zugleich, je nachdem wie sehr man sich auf die Sprache einlässt kann man ungeahnte Schätze heben oder im Leid der Unwissenheit vor sich hin siechen. Ein Weg aus der Unklarheit und der Unlust im Lateinunterricht ist das gezielte Üben von Worten, die für den Unterricht nötig sind. Um zu verstehen wie die Lernwörter sich unterschieden, welche Begriffe man lernen sollte und welche nicht und wie sich Lehrer das alles so vorstellen mit dem Latein, muss man sich mit dem Bamberger Wortschatz auseinandersetzen.

Dieser Artikel will erklären um was es sich beim Bamberger Wortschatz handelt, welchen Nutzen er verspricht, warum es gut ist mit ihm zu arbeiten und gibt schlussendlich praktische Tipps zum Arbeiten mit auf den Weg. Sicher finden hier auch Studenten den einen oder anderen nützlichen Tipp. 


Latein früher, Latein heute

Wer gebildet ist, der lernt Latein. Das steht außer Frage. Jedoch unterscheidet sich das Lernen heute gewaltig von dem Lernen vor 100 Jahren. Das hat den Grund, dass Latein grundlegend andere Aufgaben zu erfüllen hat als noch vor vielen Jahren.
Vor einigen Jahrhunderten war Latein die Gelehrtensprache, es wurde Wert darauf gelegt, dass die Schüler einen großen Wortschatz aufbauen und man lernte Latein um Latein zu lernen.
Die Begründung: Lern Latein, dann kannst Du Latein! Reicht in der heutigen Zeit nicht mehr aus. Das Fach Latein wurde mit den anderen Sprachfächern gleichgestellt und auch die früher üblichen Lateinschulen gab es nicht mehr. Latein verlor seinen Status als unumgängliche Sprache im Abitur und musste sich mit der Konkurrenz der anderen Sprachen messen. Diese versprachen auch einen größeren praktischen Nutzen ( lern Spanisch, dann kannst Du Dich in Spanien und so weiter verständigen).
Dies führte dazu, dass man beschloss mehr Wert auf die eigentlichen Stärken dieser Sprache zu legen:
  • Den Bezug zu anderen Fremdsprachen ( er wird in Lehrwerken wie actio aktiv hergestellt )
  • Das bessere Berrschen der Muttersprache 
  • Das Entwickeln von Denkmustern und -fähigkeiten
Heute stellt man die Fähigkeit mit der Sprache zu arbeiten in den Vordergrund, nicht mehr das bloße Auswendiglernen von Vokabeln.

Darum ist es um so wichtiger zu wissen, welche Vokabeln braucht man heute und welche nicht? Die Antwort hierauf liefert der Bamberger Wortschatz.

Wie ist der Lateinunterricht aufgebaut?
Der Unterricht gliedert sich in zwei Abschnitte: In eine Lehrbuchphase und in deine Lektürephase. Die Lehrbücher sollen den Schülern einen Wortschatz vermitteln mit dessen Hilfe sie sich an das Übersetzen der lateinischen Originaltexte wagen können.
Es gibt eine unüberschaubare Vielzahl an Werken, die sich auch von Bundesland zu Bundesland unterscheiden. 
So machte man sich im Rahmen eines Projekts daran zu untersuchen welche Begriffe des Wortschatz unerlässlich und welche entbehrlich sind.


Was ist der Bamberger Wortschatz?

Der Buchnerverlag, der in Bamberg ansässig ist, finanzierte ein Projekt, welches dem Wortschatz den Namen verlieh. Der Bamberger Wortschatz umfasst all jene Begriffe, welche für den Lektüreunterricht unerlässlich sind.

In diesem Projekt wurde festgezstellt, dass man mit 1250 Wörtern ( rund) über 80 Prozent der Texte lösen kann. Darum ist es sinnvoll seinen Wortschatz nach diesem Prinzip aufzubauen.

Wie hat man denn die Vokabeln ausgewählt?
Man ist sehr logisch vorgegangen und hat zunächst alle Lehrpläne verglichen. Hierbei stellte man fest, dass einige Autoren sehr sicher auf dem Stundenplan stehen:

  • Caesar
  • Ovid
  • Plinius
  • Salust
  • Curtius
  • Vergil
und hat die entsprechenden lehrplanrelevanten Werke nach Worten sortiert. Dabei hat man die Häufigkeit ermittelt, also wie oft kommt ein Wort in den entsprechenden Werken vor. Kommt es entsprechend häufig vor, so wird es in den Lernwortschatz aufgenommen.

Wer den Bamberger Wortschatz verwendet ist also lektürereif!

Man strich hierbei auch solche Wörter, die zwar insgesamt häufig vorkommen, jedoch nur bei einem Werk so oft zu finden sind und bei den anderen kaum. So hat der Lernende im Bamberger Wortschatz ein kompaktes, übersichtliches Lernfeld, welches systematisch abgearbeitet werden kann. Die nicht enthaltenen Vokabeln für die jeweiligen Autoren können bequem über Wortlisten bei der Lektüre nachgereicht werden.





Hier hänge ich jetzt noch den Link zu der Buchversion des Wortschatz dran und die App, die man zum Trainieren des Bamberger Wortschatz verwenden kann.

Viel Erfolg:
Adeo, Norm 


 Lernen mit adeo

Die App, die ich im itunes Store kaufen kann, basiert auf dem Bamberger Wortschatz und deckt damit auch die Vokabeln aus sämtlichen Lehrwerken des Verlages ab. Doch auch die anderen Lehrbücher sind damit weitestgehend zufriedenstellend abgedeckt. Ich finde diese app Klasse gemacht und mit drei Euro Verkaufspreis ein absolutes Schnäppchen, weil ich sie immer und überall nutzen kann, sie gut aufgebaut ist und es jugendfreundlich über die neuen Medien und das Smartphone gelernt werden kann.

https://itunes.apple.com/de/app/adeo-app/id539964909?mt=8

Quelle
http://www.ccbuchner.de/downloads/322/Utz_Basisartikel_zum_Bamberger_Wortschatz.pdf

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