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Montag, 23. Oktober 2017

Assoziationsmethode


Wenn wir eine Fremdsprache sicher erlernen möchten, dann beleibt uns nichts anderes übrig, als die Vokabeln der Zielsprache zu lernen. Hierfür ist es ganz verschieden wie viele Vokabeln erlernt werden müssten, bis man sich gut in der Fremdsprache ausdrücken kann.

Wer eine Fremdsprache auf dem Level B1 oder B2 beherrschen möchte muss ungefähr 3000 Vokabeln sprechen können. Ab 5000 Vokabeln bewegt man sich in einem Bereich in dem auch Muttersprachler sprechen. Um diese Vokabeln zu lernen bedienen wir uns der Assoziationsmethode, da diese effektiv ist und einfach an zuwenden ist. Sie ist auch mit der Ultralangzeit Methode kombinierbar und kann natürlich auch mit anderen Lernmethoden einhergehen.

In dieser Zeit kann man (lt Sprachenlernen24.de) rund 30 -50 neue Vokabeln in einer Stunde lernen.

Die Assoziationsmethode funktioniert so, dass man bei jeder Vokabel ein Bild entstehen lassen soll. Wer also die Vokabel ich lernt, der stellt sich sich selbst vor. Wer das Wort Auto hat stellt sich natürlich ein Auto vor. So kann man zu fast jeder Wortpaarung im Deutschen und in der Fremdsprache eine entsprechende Eselsbrücke in Bildform aufbauen.

Aber warum funktioniert die Assoziationsmethode? Wir lernen viel besser, wenn wir Informationen miteinander verknüpfen und in Beziehung setzen. Am aller Besten bleiben die Informationen hängen, die auch noch zusätzlich mit einem Bild verbunden sind. In dieser Methode spricht man einfach mehr Hirnbereiche an, als dies bei der Methode ohne Assoziation der Fall wäre und man hat die Möglichkeit die Information irgendwo „einzuharken“. Wissen ist nicht wie ein Bücherregal zu sehen wo man die Information einfach in eine Lücke hineinstellt, sondern vielmehr als ein Netz, in dem die neue Information einharken muss. Je mehr Fäden vom Netz betroffen sind, desto einfacher bleibt die Information dann auch da hängen.

Bei mehrsilbigen Worten oder zusammengesetzten Begriffen kann man durchaus auch Geschichten erfinden. So kann man diese dann mit den Namen von Bekannten assozieren oder mit Denkmälern, Zahlen und Farben oder anderen bekannten Worten. Der Phantasie sind da kaum Grenzen gesetzt.

Es ist nur wichtig die Assoziation die man gefunden hat dann auch bei zu behalten und diese immer und immer wieder zu verwenden, damit sich genau diese Assoziation einprägen kann. Ansonsten kann es nämlich zu Verwirrung kommen und der Lerneffekt ist dahin.

Möchte man eine komplett neue Sprache erlernen so sollte man mit dem Elementarwortschatz beginnen, denn in diesem findet man die wichtigsten Begriffe für eine erste Verständigung vor. Diese sind auch meist gut strukturiert und können bereits fertig käuflich erworben werden.

Dieser Lernweg eignet sich ebenfalls zum Lernen von Hilfsätzen, in diesem Fall kann man Hilfsätze bilden und diese mit Hilfe von verschiedenen Assoziationen erlernen. Außerdem kann man die Vokabeln der Zielsprache mit anderen Vokabeln aus bereits bekannten Sprachen kombinieren. Hier ist derjenige glücklich, der bereits Latein kann, denn hier findet man Begriffe im Französischen, Spanischen und Portogisischem wieder, aber auch in Englisch und allen anderen Sprachen sind Lateinische Sprachspuren zu erkennen.

Die Assoziationsmethode ist auch hilfreich, indem man einen Satz bildet und sich am Klang orientiert. Beim Chinesischen kann man den Klang der Worte, also ob sie sich nach oben oder nach unten bewegen die Töne an Hand von Pfeilen asssozieren,. Abstrakte Informationen bleiben viel besser hängen wenn man sie mit Hilfe von Bildern verankert. Man kann auch mit Humor lernen, wer Lust hat sich in die neue Sprache zu vertiefen, dem raten Experten sich auch mal humoristische Sendungen an zu sehen. Diese findet man zu Hauf auf youtube und Co und man kann sich sicher sein so tiefer in die Zielsprache einzutauchen.

Es gibt auch die Methode sich die Begriffe an Hand von kleinen Zetteln dort aufzukleben wo man das Wort in der Realtität findet. So klebt man an den Computer das entsprechende Wort in der Zielsprache, schreibt einen Zettel mit dem Wort Tür und dem englischem Begriff door auf diesen ( wenn man Englisch lernt, ansonsten wählt man natürlich die jeweilige Zielsprache ) und klebt diesen Zettel dann an die Tür.

Eine Seite zum Chinesisch lernen Chineasy, die man bei Facebook findet macht sich genau dieses Prinzip der Visualisierungen zu Nutze, indem sie die Lernvokabeln mit Bildern verknüpft. Herauskommt die verblüffend einleuchtende Verbindung zwischen Sprache und realem Objekt, die bei kaum einer anderen Sprache wie dem Chinesischen und Japanischen so eng verknüpft sind. 

Quellen

Diese Lernmöglichkeiten gibt es auch in Buchform http://amzn.to/2waoRqG ( Affililink).
https://www.facebook.com/ShaoLanChineasy
https://www.chineasy.com/about/
https://www.sprachenlernen24.de/blog/grammatik-uebungen-assoziationsmethode/

https://fremdsprachenlernen.wordpress.com/tag/assoziationsmethode/
4891 Zeichen 4164 ohne Leerzeichen 716 Wörter

Montag, 13. März 2017

Meine Top 10 Seiten für das Lernen von Sprachen

Hier kommen einmal ein paar super sinnvolle Seiten, die tolle Hilfen darstellen, wenn es darum geht auf einfachem und vor allen Dingen kostenlosen Weg Sprachen zu lernen. Viele Lernenden haben das Problem, dass sie sich nicht so leicht mit dem Lernen tun. Ein teuer gekauftes Lehrbuch landet schnell in der Ecke, da Französisch lernen, Spanisch lernen oder das Lernen von Russisch nun doch nicht so leicht war wie man sich das vorstellte. Gut, dass es kostenfreie Möglichkeiten gibt die Sprache zu erkunden und sich so ohne Risiko in der Fremdsprache um zu sehen.

Die Seite, die sicher jedem Leser ein Begriff sein dürfte ist das Videoportal youtube. Hier kann man sich Videos in allen nur erdenklichen Sprachen anhören, komplett kostenlos. Doch da hier jeder Nutzer seine Videos selbst produzieren kann, frei nach dem Motto Broadcast yourself seine eigenen Inhalte hochladen kann, kommt es vor, dass man Videos zu sehen bekommt, die keine guten Sprachvorbilder darstellen. Sei es dadurch, dass die Sprecher im Video Umgangssprache sprechen oder dadurch, dass die Leute im Video einen Akzept haben. Zum Beispiel findet man unter den englisch sprachigen Videos auch australische Videos oder amerikanische Videos vor. Dies ist schlecht, wenn man Oxfortenglisch trainieren will. Vergleichbar ist das damit, dass man einem Deutschlernenden Videos zeigt von einem deutschsprachigen Schweizer, der noch dazu einen starken Akzent hat.

https://www.youtube.com



Mit einfachen Aufgaben Geld verdienen. Auszahlung ab 5 Euro, zum Beispiel mit Google Suchen 
2. Tipp  Mp3 Sprachkurs
http://www.goethe-verlag.com/book2/DE/

Wer  eine der über 50 Sprachen lernen möchte, die man auf dieser Seite erlernen kann, der sollte sich den Goethe Verlag einmal ansehen. Die Sprachen sind jeweils mit Audio Einheiten und auch mit schriftlichen Inhalten versehen und mit Bildern und Videos angereichert. So hat der Lernende umfassende Möglichkeiten die Sprache der Wahl multimedial und mit vielen Zwischenfragen zu erlernen.

3. Tipp Kostenlose Sprachkurse
http://www.gratis-sprachkurse.de/

Hier kann man 



Genauer gesagt zeigt die Seite einem wo man kostenlose Kursmaterialien bekommen kann. Diese sind auf den Seiten dann noch einmal genauer aufgeführt und man kann sie einfach abrufen. Die Seite Gratis Sprachkurse verlinkt dabei auch große Institute wie Langenscheid und Co.



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4. Tipp Projekt Gutenberg
https://www.gutenberg.org/

Unter dem Gutenberg Projekt findet man kostenlose E Books in allen Sprachen vor, die man so finden kann. Die Bücher sind gemeinfrei, das heißt, dass dass Urheber keinen Anspruch mehr auf seine Rechte erheben kann ( da dieser schon lange tot ist ) und somit mit den Büchern in Sachen Verbreitung keine Limits gegeben sind.

Die originalsprachlichen Bücher eignen sich natürlich nur dann für eine Lektüre, wenn man bereits einen gewissen Wortschatz erworben hat. Wir lesen ja auch nicht Romeo und Julia im Original, wenn wir gerade in der fünften Klasse mit Englisch lernen begonnen haben 


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5. Tipp  Tandempartner finden

Wie kann man eine fremde Sprache besser lernen, als mit den richtigen Sprachpartnern. Wir haben einmal einige nützliche Links zusammen gestellt. Ein Tandem Modell funktioniert so, dass man mit Leuten kommuniziert, die die gewünschte Zielsprache sprechen. Man selbst ist der Muttersprachler / die Muttersprachlerin einer Sprache, die der Partner gerne lernen will. So profitieren beide Teile von einer Kommunikation miteinander. Hinzu kommt, dass man sehr viel über die Kultur und die Gewohnheiten des Gegenübers lernen kann. Wer in früheren Zeiten einmal Brieffreunde in fernen Ländern hatte, der kennt das Prinzip.

Unter den folgenden Adressen kann man sich einmal nach geeigneten SprachpartnerInnen umsehen:

  • https://de.speaklanguages.com/sprachpartner/
  • https://www.tandempartners.org/
  • https://www.tandempartners.org/sprachpartner


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6. Audio Kurse

http://www.audio-lingua.eu/?lang=de

Fast 5000 mp3 Dateien sind auf Audio Lingua abrufbar, diese helfen dabei eine der 13 möglichen Sprachen zu lernen. Neben den Dauerbrennern Deutsch, Englisch, Italienisch, Spanisch und Französisch hat man hier auch die Möglichkeit Russisch, Portugiesisch, Arabisch, Catlan und Chinesisch zu lernen, sowie viele weitere Sprachen mehr. 

7. Online Kurse

Eine Sprache lernen mit nur zehn Minuten Aufwand am Tag, das verspricht  busuu.com und bietet eine ganz große Auswahl an Sprachen. Die Sprachen Englisch, Spanisch, Italienisch und Französisch, Portugisisch und Japanisch, Chinesisch kann man hier lernen. Die Lerneinheiten sind interaktiv und spannend aufbereitet. Die Seite ist übersichtlich und gut gestaltet und man kann die Sprachen die man sich wünscht einfach und mit vielen guten Wiederholungen versehen. Man kann nicht nur vorhandenes Wissen festigen, sondern auch leicht neues Wissen erwerben. 


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8. Steams

Twitch ist ein gutes Beispiel dafür, dass man Muttersprachler bei ihren natürlichen Sprachsitutationen beobachten kann. Während die meisten Youtube Videos ja geschnitten sind und zum Teil auch mit sehr gestellter Sprache versehen sind, ist bei Twitch der Sprachverlauf sehr natürlich und auf die jeweiligen Inhalte bezogen. Wer Umgangssprache lernen will und auch gewissermaßen damit leben kann, dass der Wortschatz sich dann zum Teil auf bestimmte Inhalte bezieht, zum Beispiel Games, der ist hier genau richtig.
https://www.twitch.tv/




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9. Mit Songs lernen und Texten

Mit Lyrics Gaps kann man Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch, sowie Portugisisch lernen. Hier werden Songtexte vorgestellt, in die Lücken eingebracht wurden. Diese eigenen sich hervorragend dazu um das Hörverstehen  zu trainieren und das ganz ohne Stress und Leistungsdruck. Man kann außerdem zwischen verschiedenen Schwierigkeitsstufen wählen und so seinem Können gemäß trainieren. Während man den Song der Wahl hört kann man auf der Seite daneben den Text lesen. Dieser ist aber nicht komplett abgebildet, sondern mit Lücken versehen. In diese kann man entweder selbst Text einbringen oder sich mit einer Auswahl von Lösungsmöglichkeiten helfen lassen.

https://www.lyricsgaps.com/

10. Songtexte nutzen

Auch herkömmliche Songs sind ein guter Weg, um fremde Sprachen zu lernen. Wer Songtexte verstehen kann und diese mitsingt, der versteht auch gesprochene Wörter besser. Die Vokabeln bleiben durch die musikalische Untermalung besser hängen und man hat die Vorteile, dass man auch auch Spaß beim Lernen hat und bereits beim Hören des Songs ein kleines Stück Kultur mit aufnimmt. Wer sich bei Youtube umschaut, der wird ganz sicher Lieder finden, die in der Zielsprache verfasst sind. Man kann sich auch gleich Songs suchen, welche den Songtext mit inklusive haben. Alternativ gibt es aber auch Lieder, welche den Songtext nicht mit drin haben, wo man die Songtexte einfach nachlesen und nachvollziehen kann.

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Freitag, 6. März 2015

Chinesisch lernen im Vorschulalter - Pro, Contra und wie geht es richtig?

Neben Englisch und Russisch ist eine Weltsprache sprichwörtlich in aller Munde: Chinesisch, genauer gesagt Mandarin, ist die Sprache die am meisten auf der Welt gesprochen wird. Darum wäre es ja vermessen anzunehmen, dass jene Sprache, die am meisten gesprochen wird, keine Relevanz hat. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt Chinesisch zu lernen? Wie lernt man das eigentlich richtig und wie viel ist zu viel? Ich will dieser Frage einmal nur in Bezug auf Kinder im Vorschulalter oder im Grundschulalter nachgehen.




Warum Chinesisch als Fremdsprache

  • Chinesisch ist die Sprache, welche am meisten auf der Welt gesprochen wird
  • Englisch kann inzwischen jeder, ist also kein Mittel mehr sich von anderen abzuheben
  • Je eher man mit der komplexen Sprache beginnt, desto besser
  • China ist die aufstrebende Wirtschaftsmacht und wird von Jahr zu Jahr wichtiger
  • Es leben jetzt schon mehr Asiaten als westliche Menschen auf der Welt - Tendenz steigend
  • Chinesisch ist so komplex, dass man es nie beherrschen kann egal wie früh man beginnt


Kluge Kinder fördern 

Oft kommen Eltern zu mir, die offenkundig sehr schlaue und begabte Kinder haben, und möchten diese noch vor Schulbeginn fördern. Ich warne dann immer davor dies in Form von Mathematik Unterricht zu machen. Tunlichst vermeiden sollte man auch, den Kindern vor Eintritt in die Schule das Lesen beizubringen. Der Grund dafür ist einfach: Lehrer lernen in ihrer Ausbildung wie sie richtig Lernprozesse anstoßen und führen. Das nennt man Didaktik. So eine Ausbildung haben Eltern in der Regel nicht. Es sei denn sie sind Grundschulpädagogen. Darum kann man ohne es  zu wollen viele Fehler machen, die sich im späteren Verlauf rächen. Da bietet Chinesisch eine gute Alternative. Das Kind wird gefördert ohne dem Lehrer ins Handwerk zu pfuschen.

Kinder lernen kinderleicht

Es ist hirnphysiologisch sehr sinnvoll Kinder vor dem dritten Lebensjahr mit fremden Sprachen zu konfrontieren. In diesem Alter lernen die Kinder noch ohne Probleme und nehmen alle Eindrücke auf wie ein Schwamm. Darum kann in dem Alter spielend gelernt werden, was später mühsam trainiert werden müsste.  Im ersten Jahr nehmen Kinder die Sprachmelodie noch ganz einfach auf und können so eine Art Blaupause der Sprache im Kopf haben, bevor irgendwelche Vokabeln auf sie zu kommen. Sie erfassen die Sprache dann als Ganzes.

Patricia Kuhl von der University of Washington zeigte in ihrer Studie erstaunliche Sachverhalte auf. Sie lies Kinder im Alter von neun Monaten 12 Sitzungen a 25 Minuten  abhalten, in welcher die Kinder Hochchinesisch vermittelt bekamen. Das Ergebnis war erstaunlich: Die amerikanischen Probanden konnten im Test für ihre Altersgruppe genau so reagieren wie Kinder aus asiatischen Ländern ihrer Altersgruppe. Der Effekt hielt auch noch nach Beendigung der Lerneinheiten an.

Es zeigt sich somit auch von wissenschaftlicher Seite, dass die frühe Förderung den Kindern viele Vorteile bieten kann. Wenn man es nicht übertreibt!


Chinesisch lässt sich spielerisch lernen

Mit Kindern kann man anders lernen, wenn man nicht auf einen Schulabschluss hinarbeitet. Chinesisch ist perfekt geeignet, um spielerisch zu lernen. Im Kleinkindalter eignet sich dafür das Singen auf Chinesisch hervorragend ( siehe unter Kaufempfehlungen ) oder auch das Vorspielen einfacher Texte. Später, wenn der Spracherwerb fortschreitet kann man kleine Übungen zum Nachsprechen einbringen.

Doch auch die Schrift eignet sich sehr gut zum spielerischen Lernen. Man kann den Kindern die Zeichen auf Papier vormalen und sie dann mit Wachsmalstiften und Pastell Kreiden nachzeichnen lassen. So lernen die Kinder spielerisch die Grundzeichen kennen.

Sprachen lernen fördert auch andere Bereiche

Wer eine neue Sprache lernt, der macht mehr als nur Vokabeln lernen. Sprachen lernen, das ist aktives Gehirnjogging und hilft das Gedächtnis zu verbessern, hilft dabei andere Sprachen zu lernen und legt auch Grundlagen dafür die eigene Sprache zu reflektieren. Doch damit nicht genug: Sprachen lernen hat auch noch andere Vorteile.

  • Man wird toleranter
  • lernt eine andere Kultur
  • wird offener für Neues und 
  • trainiert sein Gehirn


So haben Forschungen ergeben, dass alle Lernenden, die eine Fremdsprache beherrschen erst ungefähr 4,5 Jahre später an Demenz erkranken, als Menschen, die nur eine Sprache beherrschen. Zudem haben mehrsprachige Personen den Vorteil, dass es ihnen leichter fällt auf mehrere Dinge gleichzeitig zu achten, als einsprachige Personen.

Einblicke in eine komplexe Kultur

Mit dem Lernen der Sprache geht auch oft das Beschäftigen mit der Kultur einher. Die asiatischen Kulturen sind spannend, komplex und voller Widersprüche. Eine Beschäftigung mit diesen Kulturen kann viel in den Kindern bewegen. Sie werden weniger Fremdenfeindlichkeit aufbauen, können sich leichter in fremden Ländern zurecht finden und werden es leichter haben sich den kommenden Herausforderungen einer globalen Welt zu stellen.

Kinder werden Weltbürger

Die Welt ist nicht mehr die selbe wie noch vor dreißig Jahren. Inzwischen rücken wir, Internet sei dank mehr und mehr zusammen. Wenn wir vorher Wochen oder Monate brauchten, um über die Menschen auf dem anderen Teil der Erde informiert zu werden, können wir jetzt binnen Sekunden Informationen austauschen. Die Zeit, in der der Westen die unbestrittene ewige Weltmacht war, sie neigt sich auch dem Ende zu. Es gehört zu den Anforderungen der kommenden Generation sich in einer Welt zurecht zu finden, in der lokal und global eng zusammen gehört, in der unsere Wirtschaft vor neuen Herausforderungen steht und in der die fremde Kultur nur einen Mouseklick entfernt ist. Darum ist es gut, sie auf die kommende Vereinigung vorzubereiten. Sprachen bieten hier eine gute Möglichkeit. Denn auch wenn die Software immer und immer besser wird. Sprachkenntnisse helfen dabei einen Einblick in fremde Kulturen zu bekommen und ermöglichen die Kommunikation von Mensch zu Mensch.



Contra
Nicht jedes Kind ist dafür geeignet

Kinder sollten Kinder bleiben. Das muss man so ganz klar sagen. Trotz aller Karrieremöglichkeiten, die so eine exotische Fremdsprache bietet, sollten die Kinder dennoch ihre Kindheit behalten dürfen und nicht zu kleinen Erwachsenen gemacht werden. Der Eintritt in die Riege der Berufstätigen kommt noch früh genug. Darum sollte man vermeiden zu viel Druck und Leistungsanforderungen an die Kinder heran zu tragen.

Mit solchen Angeboten fördert man überambitionierte Eltern

Kindergarten auf Chinesisch, Frühförderung in Englisch. Mathetraining und und und. Die sogenannten Helicopter Eltern fördern ihre Kindern und fordern Kinder wie Erzieher gleichermaßen heraus. Kinder werden nicht geboren um zu leben, sondern um zu leisten, finden diese Eltern. Das kann bei Kindern zu starken Fehlbildungen führen. Sie können ihr ganzes Leben lang unter den Folgen zu ehrgeiziger Eltern leiden. Darum ist es wichtig die Kinder früh vor solchem Überehrgeiz zu schützen.

Fazit

Chinesisch lernen kann man gar nicht früh genug, dennoch sollte dies spielerisch und mit Vergnügen erfolgen, damit die Kinder nicht unter späteren Folgen zu leiden haben. Wenn man sich aber kindgerecht mit der neuen Sprache beschäftigt, spielerisch die Inhalte aufbereitet und sich die Zeit nimmt jedes Kind in seinem Tempo und nach seinen Vorlieben zu fördern, dann steht einem gute Lernen und vielfältigen Möglichkeiten nichts mehr im Weg.
Sicher ist, dass die Kinder auf jeden Fall von sprachlicher Früherziehung profitieren, wenn sie richtig gemacht wird.

Quellen

http://www.eltern.de/kleinkind/erziehung/deutsch-chinesischer-kindergarten.html

http://www.faz.net/aktuell/wissen/mensch-gene/spracherwerb-bei-kindern-zwei-sprachen-ein-gedaechtnis-1381722.html

Dienstag, 3. Februar 2015

Es ist belegt: Ein Schüleraustausch ist sinnvoll und hilfreich


Sprachreisen, Schüleraustausch, davon profitiert man doch nur, wenn man was mit Sprachen machen will. So oder so ähnlich denken viele auch noch heute. Dennoch wird das Ausland in unserer vernetzten Welt immer wichtiger und immer mehr Jugendliche zieht es für ein Jahr ins Ausland. Richtig so, sagen Wissenschaftler!

Die Universität Münster untersuchte in ihrer Studie 1500 Jugendliche im Alter von 16 Jahren. Hierbei gingen 800 von ihnen für ein Jahr ins Ausland, während die Vergleichsgruppe im Heimatland bliebt. Das sich die Sprachkenntnisse im Ausland verbessern ist offensichtlich, doch interessierte die Forscher, ob es auch noch andere Effekte beim Auslandsjahr gibt.

Nachdem die Austauschschüler wieder im Land waren verglichen die Wissenschaftler die Jugendlichen und stellten fest, dass der Auslandsaufenthalt eine Vielzahl von Effekten auf die Jugendlichen hatte:

Die Auslandsschüer waren selbstbewußter geworden, während sich im Selbstbewußtsein der Vergleichsgruppe keine Effekte zeigten. Zudem fanden die münsteraner Wissenschaftler heraus, dass vom Aufenthalt besonders die weniger selbstbewußten Jugendlichen profitierten.

Besonders wichtig für jenen positiven Effekt ist eine gute Einbindung der Reisenden in die Organisation. Je besser sie sich eingebettet und betreut fühlen, desto besser ist dies für die Teilnehmer.

Jährlich starten laut wissenschaft.de 20 000 Schüler in den Auslandsaufenthalt.

http://www.wissenschaft.de/kultur-gesellschaft/gesellschaft/-/journal_content/56/12054/4218318/Wissenschaftlich-belegt%3A-Sch%C3%BCleraustausch-ist-super%21/

Samstag, 20. Dezember 2014

Wie lernt man denn eigentlich Chinesisch?

Ich hatte ja bereits geschrieben, dass ich  mich mit dem Lernen der chinesischen Sprache etwas schwer tue. Gut, ich bin es auch gewöhnt einen schnellen Erfolg zu haben und mit einer durchschnittlichen Lernzeit von 88 Monaten gehört Chinesisch  nicht gerad zu den schnell erlernbaren Sprachen. Doch ich hab mich mal gefragt, ob es trickreiche Methoden gibt, um diese schöne aber schwere Sprache zu lernen.

1. Lerne die Tonhöhen

Die kann man über youtube sehr gut lernen. Meist wird das an Hand des Wortes MA deutlich gemacht, je nachdem ob der Ton sinkt, steigt, sinkt steigt sinkt oder neutral bleibt bedeutet es nämlich was anderes.
So schwanken die Bedeutung zwischen Mutter und Pferd und einem Frageanhängsel, was ja schon einen Unterschied machen kann - je nachdem was man gerade ausdrücken will.

2. Lerne die Radikale

Jedes chinesische Zeichen besteht aus den Bausteinen, die Radikale genannt werden. Mit Hilfe von ihnen lassen sich alle bekannten Wörter bilden. Sie bestehen aus mindestens 1 Strich und können viele verschiedene Striche umfassen. Beginne mit dem Lernen und Du wirst sehen: Ein Großteil der Wörter setzt sich aus den Radikalen mit 1 bis 6 Strichen zusammen. Wenn Du die kannst, dann hast Du schon die halbe Miete.
Hinzu kommt, das viele Radikale bildhafte Darstellungen sind. Die 1 ist zum Beispiel einfach nur EIN Strich, die zwei sind ZWEI Striche und so weiter.

3. Vokabeln lernen mit System

Man kann sich dumm und dämlich  lernen, jahrelang, jahrzehnte lang. Aber es ist viel sinnvoller die wichtigsten Vokabeln am besten zu können. Diese findet man in dem Wortschatz, welcher für das HSK 1 gebraucht wird. Dabei handelt es sich um ein Sprachenzertifikat, das grundlegende Kenntnisse umfasst. Im Internet gibt es sehr gute Vokabellisten.


4.Hören und Nachsprechechen IMMER WIEDER
  
Wer hört und versucht den Inhalt zu verstehen, der hat gute Chancen die Sprache zu lernen. Das Hör- und Leseverstehen gehört zu den wichtigsten Grundlagefähigkeiten jeder Sprache und sollte beim Sprachenlernen nie zu kurz kommen. Es ist sehr nützlich bereits von Anfang an Höreinheiten einzubauen, auch wenn es anfangs noch überfordernd sein mag.

Ich hören und lese auch wenn ich noch nicht alles verstehe, nehme ich so das Wortbild in mich auf, lerne wie Chinesen sich ausdrücken und schaffe es manchmal sogar Begriffe zu verstehen.

5. Schreiben, schreiben, schreiben

Ich schreibe die Zeichen, die ich lerne immer und immer wieder. So lerne ich wie die chinesischen Zeichen aufgebaut sind, erkunde die Zusammensetzung und werde sicherer darin Radikale aneinander zu reihen. Ich nehme mir immer wenige Zeichen vor, diese wiederhole ich aber intensiv. Viele Lehrbücher vermitteln nur die Pinjing, das halte ich aber für falsch. Ich gehe diesen Weg mit, lerne aber die Schreibweise auch. Sozusagen hinterher.

Freitag, 20. Juni 2014

Chinesisch lernen mit dem Handy / Mobiltelefon

Ich habe mir schon seit geraumer Zeit vorgenommen Chinesisch zu lernen?
Warum?
Zum Einen sehe ich Chinesisch die Sprache der Zukunft, zum Anderen hatte ich Lust auf eine neue Herausforderung. Ich wollte unbedingt mal Chinesische Zeitungen lesen oder ein kleines Kinderbuch oder so. Das das so schwer ist, das hätte ich aber nicht gedacht. Ich nehme Euch mit auf meine Reise durch die fremde Sprache und berichte in dieser Serie über meine Lernmethoden und Lernmedien. Jetzt zeige ich Euch welche Apps mir helfen in die neue Sprache reinzufinden.

Ich beziehe mich dabei auf meine Erfahrungen als blutiger Laie und Anfänger. Sicher gibt es noch Apps oder Applikationen, die viel besser sind.

Die erste App finde ich richtig gut: Sie ist toll aufgebaut, enthält verständliche und knackige Einheiten und bereitet auf das HSK vor, dies ist ein Sprachzertifkat, sowas wie TÖFL für Englisch. Und mit Stufe 1 kann man auch gleich die wichtigsten Basisvokabeln für sich lernen

  Chinesisch HSK Stufe 1 pro

die gibt es auch in einer kostenlosen Lite Version
Chinesische HSK Stufe 1 lite

Ebenfalls empfehlenswert für Anfänger ist diese App, mit Hilfe derer man sich schnell in die Basisgrundlagen der chinesischen Sprache schnell drauf bekommt. Hier gibt es viele sinnvolle Einführungen, die das spätere Lernen erleichtern.

ABC Chinesisch für Anfänger
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