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Montag, 31. Juli 2017

Übungszeit und Lernerfolg

Viele Eltern fragen sich wie lange man üben sollte, um einen guten Lernerfolg zu haben. Die Gedanken, dass man die private Lernzeit an der Schulzeit orientieren sollte, scheint nicht von ungefähr zu kommen. Doch ist die Lernzeit in der Schule wirklich optimal strukturiert oder sind die Stunden hier eher aus anderen Gründen so geschaffen? Diese Fragen möchte ich einmal beantworten und weitere Fragen aufwerfen.

Was ist Lernen

Auf ein Leben gesehen besteht das Lernen aus zwei Strömen. Dem Wissenstrom, der in den Kopf hinein gelangt von Außen und dem Vergessensstrom, der die aufgenommenen Informationen dann wieder aus dem Gehirn aussortiert, um den Platz frei zu machen für neues Wissen.

Die Schulstunden

Einige Eltern fragen sich, ob man nicht die Lernzeiten, welche man für sein Kind in der heimischen Stube organisiert, so strukturieren sollte wie in der Schule. Hier dauert ja eine Schulstunde meist 30 bis 45 Minuten, oft zu Doppelstunden zusammengefasst. Macht es so denn nicht Sinn das Kind auch noch einmal zu Hause an den Küchentisch zu setzen und diese Stunden an den schulischen Gegebenheiten zu orientieren?

Lernen vs. Oberkellnerlernen

In den Schulen wird häufig etwas gefördert, was man gerne auch Oberkellnerlernen nennt. Hierbei lernen die Schüler sich Informationen an zu eigenen und sich diese auf einen kurzen Zeitraum hinweg zu merken. Sie lernen zum Beispiel die Hauptstädte der Bundesländer am Montag und Dienstag, nur um sie in der Klausur am Mittwoch gut auf das Papier zu bekommen. Dies bringt ihnen nachvollziehbarer Weise für das spätere Leben recht wenig. Sie bilden sich nicht, im Sinne von Ausbildung und Weiterentwicklung, sondern meistern so einfach nur die nächste Klausur. Das mag dann auch für die Noten funktionieren und in einigen Nebenfächern ist eine solche Strategie durchaus erfolgreich, jedoch wird es in Fächern in denen alles zusammen hängt, wie Mathematik fatal. Da muss das Wissen verstanden und wiederholt, gefestigt und angewendet werden, um erfolgreich zu sein.

Quellen
http://www.ph-ludwigsburg.de/fileadmin/subsites/2e-imix-t-01/user_files/personal/nestle/allgemein/ler.htm

Montag, 10. Juli 2017

Die richtige Lernstrategie finden

Wer lernen möchte, der braucht auch eine entsprechende Strategie, um wirklich erfolgreich lernen zu können. Das Lernen an sich ist nur so viel wert wie die Strategie mit der man sich den Stoff den man lernen möchte aneignet. Hat man die falsche Strategie, zu wenig Motivation oder Probleme damit die Strategie in die Tat um zu setzen hat man  weniger Erfolg trotz hohem Lerneinsatz. In diesem Beitrag wollen wir einmal einige Strategien vorstellen, aber primär darauf eingehen wie man die richtige Strategie finden kann. Dieser Beitrag möchte Euch helfen ungünstige Lernstrategien durch bessere und effektivere Lernstrategien  zu ersetzen.

Woran macht man die richtige Lernstrategie fest?

Welche Lernstrategie man für sich wählt, das hängt nicht nur von dem Stoff ab, welchen man lernen will, sondern auch von den individuellen Lernzielen. Die Lernziele, die mögliche  Zeit die man zum Lernen investieren kann und auch der Inhalt, den man lernen möchte, bestimmt auch die Lernumgebung welche Strategie man zum Lernen verwenden sollte.

Was ist eine Lernstrategie?

Man kann die Begriffe Lernstrategie und Lerntechnik immer wieder lesen, wenn es darum geht sich mit Lernen auseinander zu setzen. Doch diese Begriffe lassen sich nicht voneinander abgrenzen und trennen.

Strategie der Wiederholung

Wer sich einen Stoff aneignen möchte, sich die Lerninhalte festigen möchte oder sich Wissen aneignen will, der sollte immer auf Wiederholungen setzen. Das Wiederholen kann jedoch, je nach Veranlagung des Lernenden, dazu führen, dass man sich schnell langweilt und die Motivation verliert. Wer ein Mensch ist, der sich sehr schnell von Lerninhalten angeödet fühlt, dem sei geraten in der Wiederholung stets eine Variation einzubauen.

Wenn man zum Beispiel Lateinvokabeln der Lektion 9 lernen soll kann man dies auf verschiedene Arten machen, zum Einen steigert die Methodenvielfalt die Motivation, zum Anderen kann es die richtige Strategie sein, wenn man sich sonst schnell langweilen würde. Eine Methodenvielfalt hilft auch dabei Lerninhalte super schnell zu innerlichen, denn man bekommt ja ein und den selben Inhalt auf verschiedene Weise serviert.
Die Vokabeln kann der Übende so wiederholen

  • Einmal alle abschreiben
  • Abschreiben und Vokabeln in eine Wortartentabelle übernehmen
  • Auf Karteikarten schreiben
  • Die Vokabeln einsprechen ( als mp3)
  • Die Vokabeln aufmalen  und in der Zielsprache bennen
  • Vokabelmemori
  • uvm 
Schlecht: Monotones Wiederholen ohne Variation besser: Variantenreich und abwechselungsreich lernen

Strategie der Stoffeinteilung

Schlecht: Viel lernen kurz vor der Prüfung besser: Lernstoff in übersichtliche Einheiten aufteilen, einen Lernplan anfertigen, Lernverteilungsplan anfertigen mit einem Wochenplan alle Fächer regelmäßig abdecken. Man kann so vorgehen, dass man sich  diese Schritte, die sowohl auf Prüfungen, als auch auf Klausuren angewendet werden können zu  Herzen nimmt


  1. Im ersten Schritt erstellt man eine Übersicht über die Lerninhalte, die man bis zum Tag X können muss. Hierbei kann es hilfreich sein den Stoff an sich zusammen zu tragen und noch einmal eine Liste an zufertigen
  2. Im zweiten Schritt nimmt man sich diese Liste vor, also eine Auflistung der Überschriften und Oberthemen und versieht das ENDE der Liste mit dem Datum bis zu dem man diese Inhalte können muss. Zum Beispiel Abiturprüfung Mathematik Datum xx.xx.xxxx am Ende des Dokuments Thema Analysis: Nullstellen berechnen, Hochpunkt und Tiefpunkt, Ableiten ( Unterpunkte Potenzregel, Quotientenregel usw), Wendepunkt berechnen, Unterpunkte ( zu den Nullsteln pq Formel, Polynomdivision uvm.)
  3. Im dritten Schritt versieht man die Unterpunkte mit Daten. Jedes Thema sollte zwei Daten haben, zum Einen ein Datum an dem man dies Thema lernt, zum Anderen ein Wiederholungsdatum. Hierbei ist es sehr wichtig auch zwei oder mehr Wiederholungen pro Thema ein zu planen.
  4. Im vierten Schritt sollte man in den Plan der Stoffeinteilung Tests integrieren. Hierbei kann man einfach den Lernstoff noch einmal abfragen oder auch Prüfungen aus dem Internet oder aus Fachbüchern hinzuziehen.
  5. Wenn die Test geschrieben sind sollte man die Themen, welche man nicht beherrscht noch häufiger auf den Plan setzen, damit diese Themen noch bis zur Prüfung gelernt werden. Diese Themen kann man mit einem roten Ausrufezeichen versehen und so erreichen, dass man diese Themen noch als Baustellen wahrnimmt. 
Weiter lernen
https://www.experto.de/lebensberatung/finden-sie-die-richtige-lernstrategie.html
https://www.uni-due.de/edit/selbstmanagement/content/content_k41_0.html
http://www.studium-studieren.de/ratgeber/probleme-beim-lernen-welche-lernstrategie-ist-die-richtige/
https://www.uni-due.de/edit/selbstmanagement/content/content_k41_0.html
4383 Zeichen 3719 ohne Leerzeichen 646 Wörter

Montag, 16. Januar 2017

Was muss ich für die Abiturprüfung können? Deutsch schriftlich ( Schleswig-Holstein )



Um Euch den Weg in Richtung Abiturprüfung ein wenig zu erleichtern, habe ich mir einmal die Prüfungsregelungen zur Hand genommen. Die Frage, welche Texte kommen denn in so einer Prüfung auf mich zu und was genau muss ich beherrschen können, wenn ich die Prüfung schaffen möchte, will ich Euch einmal an Hand der Regelungen für die schriftliche Abiturprüfung im Fach Deutsch zeigen.

In der entsprechenden PDF des IQSH heißt es, dass die Schüler diese Dinge beherrschen können sollten

1. Interpretation eines literarischen Textes
2. Analyse eines pragmatischen Textes
3. Erörterung eines literarischen Textes
4. Erörterung eines pragmatischen Textes
           5. materialgestütztes Verfassen eines informierenden Textes

          6. materialgestütztes Verfassen eines argumentierenden Textes

Entnommen sind diese sechs Punkte den: "Regelungen für die Abiturprüfung im Fach Deutsch für das Jahr 2018 Auf der Grundlage der Bildungsstandards für die Allgemeine Hochschulreife und der Fachanforderungen werden die folgenden Regelungen für die Abiturprüfung im Fach Deutsch getroffen"

Man kann also grob sagen, dass es wichtig ist eine gute Interpretation ab liefern zu können, dass man eine Sachtextanalyse beherrschen sollte und das man in der Lage ist eine Erörterung zu verfassen. Diese sollte sowohl für einen Sachtext, als auch für ein literarisches Werk gemacht werden können und den Anforderungen genügen, welche wir noch im Detail ausführen werden im späteren Verlauf unserer Lerntätigkeit hier.

Dies soll nun erstmal als erster Einblick in die Textsorten für das Fach Deutsch genügen. Hier dienten uns als Beispiel die Vorlagen für das Jahr 2018. 

Dienstag, 31. März 2015

Was ist denn eigentlich Neurodidaktik?

Ich las diesen Begriff bei meinen Recherchen für den Blog und fand das sehr interessant. Neurodidaktik betrachtet lernen als Folge von Wahrnehmung. Bei der Neurodidaktik werden die Erkenntnisse der Hirnforschung verwendet, um das Lernen zu optimieren.



Was weiß man denn über das Gehirn ( nur mal einige ZDF genannt)


Man geht davon aus, dass das Gehirn lernen will. Was ja auch stimmt, denn lernen und speichern von Informationen hat dafür gesorgt, dass wir überleben konnten und in der Lage waren uns weiter zu entwickeln. Lernen war eine Überlebensstrategie, lange bevor es Schulen gab.
Dabei war es schon immer wichtig relevante Informationen von nicht relevanten Informationen zu trennen. Bei den unzähligen Einflüssen die jede Sekunde auf uns einwirken käme es sonst schnell zu einer Reizüberflutung, die uns überfordern würde. 

Zudem ist ein wesentliches Element des Gehirn und des Menschen, dass es stets schöne und angenehme Reize sucht und unangenehme Impulse gerne vermeiden will. Lernen muss also Spaß machen.

Aus diesem Wissen ergeben sich einige Konsequenzen für das Lernen und Lehren 

In der Konsequenz bedeutet das, dass sich Lernen und Lehren grundlegend ändern muss. Dies gilt auch für die Lehrbücher, die auf die Bedürfnisse der Lehrer zugeschnitten sind und nicht darauf wie man gehirngerecht, nach den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen, lernt.
Das menschliche Verhalten ist zunehmend wichtig.

Lernen sollte mehr über Vorbilder erfolgen, denn das Lernen durch Nachahmung ist tief in uns verankert und sehr effektiv. Zudem sollte man das Belohnungssystem, das mächtigste Element unseres Gehirns, mehr nutzen. Es wird durch Dopamin gesteuert.  Im Tegmentum sitzen die dompaminergen Zellen, welche die Erwartungen und das Ist vergleichen.


Angelehnt an diese kleinen Erkenntnisse werden wir eine Serie beginnen: Neurodidaktik erscheint nun immer unregelmäßig aber mit vielen Artikeln. Wir werden viele kleine Beiträge zum Thema schreiben, um eine Ausgewogenheit herzustellen. 

Freitag, 6. Februar 2015

Methode 635

Hier auf dem Blog sind ja schon einige Kreativitätstechniken vorgestellt worden. Neben dem klassischen Brainstorming, dem Brainwriting und der Collective Notebook Technik, soll nun auch die oft erwähnte Methode 635 beschrieben werden. Die folgende Methode wurde 1968 von dem renomierten Unternehmensberater Bernd Rohrbach entwickelt. 


Was ist die 635 Methode?

Es handelt sich bei der 635 Methode um eine Kreativitätstechnik die zum Finden von Lösungen oder Ideen innerhalb der Gruppe eingesetzt werden kann. Hierbei kann man sagen, dass es sich um eine Variante des bekannten Brainstorming handelt.

Bei der 635 Methode werden die Ideenfinder in der Gruppe unter Zeitdruck gesetzt. Sie müssen auch alle zur selben Zeit am selben Ort sein, um effektiv arbeiten zu können.  Die Teilnehmer bilden Gruppen von je sechs Mitgliedern und haben fünf Minuten Zeit um drei Ideen weiterzuentwickeln. Das ist die Grundidee dieser Kreativitätstechnik.

Was benötigt man für die Methode 635?

  • Die Gruppe von Teilnehmern sollte durch sechs teilbar sein
  • Gruppenleiter oder Koordinator, der die Ideen und Entwicklungen sammelt
  • Ruhiger, störungsfreier Raum
  • Zeitrahmen von mindestens 90 Minuten
  • Die Teilnehmer sollten möglichst aus verschiedenen Disziplinen stammen
  • Man braucht eine klar formulierte Problemstellung
  • Die Teilnehmer müssen eine Uhr zur Verfügung haben
  • Es sollte ausreichend Papier bereit sein
  • Die Teilnehmer sollten einen Bogen in der nötigen Form vorfinden ( siehe Blattaufbau)
  • Verschiedenfarbige Stifte, Marker und Post Its können das Angebot ergänzen. 
Ablauf

Den Teilnehmern wird ein ruhiger Raum zur Verfügung gestellt. Für jeden der Teilnehmer sollte ein Blatt vorbereitet sein, welches nach unten stehendem Schema vorbeireitet wurde. In diese Spalten können die Ideen eingetragen werden. Diese können über ein vorher stattfindendes Brainstroming gefunden werden.

Anschießend werden die Blätter je um eine Position weitergereicht. Die Teilnehmer haben nun fünf Minuten Zeit, die drei Ideen, welche sie vorfinden zu bearbeiten. Dies kann in folgender Weise geschehen
  1. Kommentar: Richtig, wäre zu ergänzen durch
  2. Meinung: Stimme ich nicht zu, besser wäre..
  3. Ergänzung: Wenn man ... hinzunähme hätte man mehr / weniger
  4. Korrektur: Idee ... geht von der falschen Grundannahme aus , dass...
  5. usw
Nach Ablauf der fünf Minuten werden die Blätter wiederum um eine Position weiter gereicht. Dies wiederholt sich so lange, bis jeder wieder das Blatt vor sich hat, das seine Ideen zeigt. 


Anwendung
  • Nach dem Brainstorming können die Ideen weiterentwickelt werden
  • ggf auch nach Collective Notebook Methode oder dem Brainwriting anwendbar
  • Wenn positive oder negative Aspekte eines Problems beleuchtet werden sollen
  • Bei der Analyse von Potential
  • Wenn man vorhandene Ideen neu durchdenken möchte
  • Bei der Weiterentwicklung bestehender Konzepte ( letztere sind dann die Ideen )

Blattaufbau

                                        1.Idee                  2.Idee                              3. Idee
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1.  Weiterentwicklung


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2. Weiterentwicklung


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3.  Weiterentwicklung

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4. Weiterentwicklung

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5.  Weiterentwicklung

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6. Weiterentwicklung

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Vorteile
  • Ideen können eingebracht werden
  • Ideen werden weiter gedacht
  • Jeder Teilnehmer kann zu jeder Idee  seine Weiterentwicklung einbringen
  • Die Teilnehmer können ihre Ideen und Entwicklungen einbringen ohne sich gegenseitig zu beeinflussen
  • Viel Output in kurzer Zeit
  • Keine Idee geht unter ( oder wird zerredet ), so gehen gute Ideen nicht verloren
Nachteile
  • Viele Teilnehmer
  • für sehr komplexe Probleme ungeeignet
  • starrer Ablauf und somit unflexibel
Weiterführende Links
http://de.wikipedia.org/wiki/Methode_635

http://www.methode.de/dm/km/dmkm002.htm

Freitag, 30. Januar 2015

Brainwriting

Das Brainstorming ist eine bekannte Kreativitätstechnik. Eine Abwandlung davon ist das Brainwriting, welches häufig in der Gruppe angewandt wird. Man kann es immer dann einsetzen, wenn es darum geht Ideen in der Gruppe zu finden und neue Lösungen zu entwickeln.

Was ist Brainwriting

Beim Brainwriting hat man ähnliche Vorteile wie beim Brainstroming. Im Unterschied zum Brainstroming, welches nur mündlich abläuft, ist beim Brainwriting alles schriftlich fixiert. Die Vorschläge und Ideen werden von allen Teilnehmern bearbeitet und ergänzt.

Man braucht

  • Zettel oder Präsentationskarten ( Bild: amazon )
  • Stift
  • Teilnehmer von 2 bis nahezu unbegrenzt



Ablauf

Zunächst wird eine Problemstellung thematisiert. Beispiele "Slogan für eine neue Werbung für Produkt XY", Elemente für die neue Homepage,etc.
Jeder Teilnehmer hat eine begrenzte Zeit die Möglichkeit eigene Ideen auf Karten oder auf ein Notizzettel zu schreiben.

Die schriftlichen Fixierungen der Ideen werden dann in einer festen Reihenfolge weitergegeben und die anderen Teilnehmer können ihre Einfälle ergänzen. Anschließend werden die Ideen und Ergänzungen der Teilnehmer verglichen und besprochen.


  • Teilnehmer gruppieren sich um einen Tisch
  • Jeder nimmt sich Karten
  • Problemstellung wird formuliert
  • Jeder dokumentiert seine Ideen
  • Nach Ablauf der Zeit werden die Karten einen Platz weiter gereicht
  • Die Teilnehmer haben eine feste Zeit, um die Ideen der anderen zu ergänzen, kommentieren oder analysieren
  • Die Karten werden wiederum weitergereicht
  • Wer eigene Ideen hat kann diese auf neue Karten schreiben
  • Wenn die eigene Karte wieder bei einem ankommt landet sie in der Mitte im Pool
  • Wer keine Ideen mehr hat oder die vorhandene Karte nicht mehr ergänzen kann/möchte bedient sich aus dem Pool und sucht daraus Ideen raus


Vorteile

  • kann online durchgeführt werden
  • Selbstständige Arbeitsweise
  • es gehen keine Ideen verloren
  • keine Protokollführung nötig
  • Gleichberechtigung in der Gruppe
  • Erkennbar wer welche Idee eingebracht hat
  • es finden wechselseitige Anregungen statt
  • Ideen werden nicht nur vorgetragen, sondern auch weiterentwickelt
Nachteile

  • Keine Spontanität
  • Mehrfachnennungen
  • Nachbereitung und zusammen bringen von Informationen schwierig



Quellen
http://www.ideenfindung.de/Brainwriting-Pool-Kreativit%C3%A4tstechnik-Brainstorming-Ideenfindung.html
http://www.perso-net.de/uploads/media/perso-net_Kreativitaetstechniken_Preiser_final.pdf
http://de.wikipedia.org/wiki/Brainwriting

Freitag, 23. Januar 2015

Kreativitätstechnik : Collective-Notebook



Das Brainstorming ist inzwischen fast jedem Schüler oder Lehrer ein Begriff. Häufig kommt es beim Brainstorming in der Gruppe aber zu Störungen. Sei es das Vorschläge schon vor Ende der Zeit von der Gruppe abgelehnt wurden oder das soziale Unstimmigkeiten einen ungehinderten Ideenfluss behindern. Eine gute Alternative zum konventionellen Brainstorming bietet die Collective Notebook Methode. Diese hilft den Schülern Ideen zu sammeln und die soziale Reibung unter den Teilnehmern zu minimieren.

Die Grundidee des Collective Notebook Verfahrens

Bei der Methode des Collective Notebook handelt es sich um eine Kreativitätstechnik, die mit den Techniken Brainstorming, Methode 635 und Brainwriting verwandt ist. Es handelt sich um eine Abwandlung dieser Methoden.

Für die Anwendung dieser Methode braucht man mindestens zwei Teilnehmer. Der Zeitraum kann sich über 2 bis 4 Wochen erstrecken.

Es handelt sich um ein Verfahren, um Ideen zu sammeln. Die  Teilnehmer sollen über einen gewissen Zeitraum hinweg ein Notizbuch bei sich haben, in dem sie die Ideen und Ansätze sammeln. Als Variante kann auch ein einziges gemeinsames Notizbuch geführt werden. 

Auf der ersten Seite dieses Notizbuches steht die Problemstellung, welche in den folgenden Diskussionsbeiträgen diskutiert werden soll.
Zu einem bestimmten Zeitraum trägt man die Ideen der Gruppe zusammen, diskutiert sie und wertet sie aus.

Zutaten
  • mehr als 2 Teilnehmer
  • unbegrenzt viele Teilnehmer können mitmachen
  • einen Koordinator
  • Notizbücher in ausreichender Anzahl, sie sollten klein genug sein, dass sie in jede Tasche passen.
  • Alternativ zu den Notizbüchern können auch Mobiltelefone eingesetzt werden. Jedes Smartphone verfügt über entsprechende Funktionen
  • Worksheet, auf welchem die Problemstellung erklärt ist
Variationen

Anwendungsgebiete

Wann immer komplexe Probleme gelöst werden müssen ist diese Methode die richtige Wahl. Es kann auf viele Themengebiete und Anwendungen übertragen werden. Vom technischen Projekt bis zur Buchbesprechung oder dem Schreibprojekt sind unglaublich viele Anwendungen vorstellbar.


Die Vorteile der Collective-Notebook Methode
  • Die Teilnehmer müssen nicht zur selben Zeit am selben Ort sein.
  • Die Methode eignet sich gut für das E-learning
  • Komplexe Probleme können hiermit besprochen werden
  • Die Teilnehmer haben keinen Zeitdruck ( anders als beim Brainstorming)
  • Keine gegenseitige Beinflussung der Teilnehmer
  • Keine gemeinsame Arbeit notwendig
  • Teilnehmer müssen nicht die selbe Sprache sprechen
  • Ideen können dann gesammelt werden, wenn man sie hat ( eine größere Ausbeute)
  • Die Methode verhindert die Beschneidung von Ideen während der Ideen Findungs Phase
  • Das Ideensammeln ist auf einen längeren Zeitraum angelegt und kann so auch als Projektleitfaden für umfangreichere Arbeiten verwendet werden
  • Die Ideen, welche in Phasen der Entspannung auftauchen, gehen nicht mehr verloren
Die Nachteile der Collective - Notebook Methode
  • Die Methode dauert sehr lange
  • Kein Austausch unter den Teilnehmern
  • Unsoziale Methode
  • Kreativer Prozess findet nur Solo statt ( keine Bereicherung durch andere Teilnehmer )
  • Das Verfahren erfordert Durchhaltevermögen 
  • Das Verfahren erfordert Disziplin ( immer Noitzbuch dabei haben )

Ablauf der Ideen und Lösungsfindung mit der Collective Notebook Methode

  • Vorbereitungsphase

In der Vorbereitungsphase werden die Teilnehmer ausgewählt und die Notizbücher vorbereitet. Die Vorbereitung umfasst das Formulieren der Problemstellung und das Aushändigen der Bücher. Bei der Vorbereitung sollte man darauf achten, dass die Problemstellung von allen Teilnehmern verstanden wurde und das sie klar formuliert worden ist.
  1. Problemstellung formulieren
  2. Teilnehmer auswählen
  3. Notizblöcke vorbereiten

  • Durchführungsphase

In der Durchführungsphase notieren die Teilnehmer ihre Einfälle in die Notizbücher. Diese Phase läuft bei den Teilnehmern unabhängig voneinander ab und erstreckt sich über einen vereinbarten Zeitraum. Die Teilnehmer sollen immer dann Notizen machen, wenn Sie gute Einfälle haben. 
  1. Notizen auf den vorbereiteten Blöcken machen
  2. Spontane Eintragungen
  3. Tägliche Eintragungen
  4. Zusammenfassung und Resümee
  • Auswertung
Die Auswertung erfolgt an einem vorher vereinbarten, gemeinsamen Termin. Hier tragen die Teilnehmer zunächst ihre Ideen vor. Aus diesem großen Fundus an Ideen können dann die Vorschläge zur Problemlösung erarbeitet werden, welche in die Fragestellungen für neue Collective Notebook Runden begründen können. 
  1. Zusammenfassungen abgleichen
  2. Notizen durchsehen
  3. Basisvorschläge zur Problemlösung erarbeiten
  4. Konzepterstellung in gemeinsamer Gruppensitzung


Quellen
  1. http://de.wikipedia.org/wiki/Collective-Notebook
  2. http://wiwiki.wi-inf.uni-essen.de/space/Kreativit%C3%A4t/Kreativit%C3%A4tstechniken/Collective+Notebook
  3. http://xn--kreativittstechniken-jzb.info/collective-notebook/
  4. http://www.gruenderlexikon.de/magazin/die-collective-notebook-methode-anwenden-und-geschaeftsideen-generieren
Bildquelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Notizbuch#mediaviewer/Datei:Remember_notebook.jpg   Adam Mayer - remember notebook

Montag, 15. Dezember 2014

Wie kann man für Mathe lernen? Fünf Tipps für Matheerfolg. In den Ferien

Ferienzeit = Gammelzeit
Meist macht man in den Ferien alles, aber auf keinen Fall Mathematik Ärgerlicherweise hat man für Mathe viel gelernt und vergisst alles mühsam durch das Mathe lernen erworbene Wissen wieder. Aber wie kann ich den Ferien für Mathe lernen ohne mir die ganzen Ferien zu verhageln?
Gibt es einen Weg oder Produkte wie ich ein Kind in den Ferien zum Mathelernen motivieren kann??


1.Mathelernen mit dem I Phone ( gibts auch für alle anderen Handys)

Wer in den Ferien ein wenig was für seine Schulbildung machen will, der kann dies sogar mit Hilfe eines Mobiltelefons machen. Mathe lernen mit dem Handy? Ja, es gibt inzwischen richtig coole Matheapps, die das spielerische Lernen ermöglichen und zum Teil sogar gratis sind.

2.Mathe lernen mit Lehrwerken

Es gibt spezielle Lehrwerke, die das wichtigste Grundwissen in sich vereinen und dann mit Übungsaufgaben und vielen eigenen Beispielen das Verstehen erleichtern. Solche Bücher oder Hefte eigenen sich vor allem für lange Autofahrten und bei Langeweile. Übung macht den Meister, und wer täglich mit dem Mathe lernen weiter macht, der wird auch bald bessere Noten haben.

Lernhilfen

3.Schaut Euch Videos an
Auch auf langen Autofahrten oder Zugfahrten kann man was für Mathe machen. You  Tube bietet eine schier unerschöpfliche Bandbreite möglicher Hilfen, die Ihr mit einem Klick erhaltet. Im Zweifel ist es auch möglich sich vor Reiseantritt eine Bandbreite von Videos herunter zu laden und dann kann man sich die selben Videos immer und immer wieder ansehen. Grundlagen kann man nie genug wiederholen.

4. Chillen

Nicht nur Lernen ist wichtig, auch Chillen hilft dem Gehirn bei der Arbeit. Wer immer NUR arbeitet, der kann sich nicht zu einem kreativen Menschen entwickeln, denn Kreativität braucht Muße. Was hat das denn mit Mathe zu tun, mögt Ihr jetzt fragen. Ganz einfach: Ein gesundes Verhältnis zwischen Arbeit und Ruhe tut auch den Resultaten der Arbeit wohl.

5. Eine Woche vor Schulbeginn langsam wieder loslegen

Auch wenn die Motivation fort bis gar nie vorhanden ist: Legt rechtzeitig mit dem Wiedereinstig los, besonders nach den langen Sommerferien. Schnappt Euch den Labbie, ab auf den Happy Place und dann schon mal logger loslegen... damit ihr auch von der ersten Stunde an Gas geben könnt!

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Wie kann man für Mathe lernen? Fünf Tipps für Matheerfolg. Vor und nach der Mathestunde

Stunden vorbereiten und Nachbereiten sind der Schlüssel zum Erfolg. Aber wie genau geht das, wenn man Mathe lernen will und dies mit Hilfe von Stundenvorbereitung bzw. Nachbereitung schaffen will. Hier kommen einige Tipps

1. Mitschriften abschreiben
Schreibt die Unterrichtsmitschriften noch einmal ab.

2. Versuche die Hinweise auf die kommenden Stunden anzuwenden
schau Dir im Mathebuch die folgenden Seiten an,
schreibe die Formeln auf
versuche schon einmal ein Video zu dem vergangenen und künftigen Thema zu finden

3 Schreibe einen Merkzettel
Notiere Dir die Inhalte der letzten Stunde auf einen Zettel. Formeln und Beispielaufgaben sollten genau so da rauf wie die umgestellten Formeln. Diese können Dir für die Klausur treue Dienste leisten. Notiere auch Ausnahmen darauf.
Ein weiterer Vorteil ist, dass Du vor der Klassenarbeit einfach Deine Merkzettel schnappen kannst und die dann lernen kannst. Wenn Du Dich so vorbereitest sparst Du richtig viel Zeit.
Ein weiterer Vorteil ist, dass Du alles Wichtige auf einen Blick hast, was Dir in der Stunde helfen wird Dich mehr zu melden.

4. Hausaufgaben machen
Mag banal klingen, ist aber so. Wenn Euer Lehrer Euch Aufgaben gibt, dann mach sie. und wenn Du Dir sicher bist, dass sie richtig sind dann trag das auch mal vor. Lehrer freuen sich, wenn Sie merken, dass man mitmacht.

5. Pack Deine Tasche für die nächste Stunde

Und stelle damit sicher, dass Du all die Sachen dabei hast, die Du brauchst. Nichts macht einen schlechteren Eindruck, als wenn man seine Sachen gar nicht, oder nur halb dabei hat. Darum packe Deine Sachen nicht am Morgen vor der Schule, sondern am Abend vorher in aller Ruhe. So stellst Du sicher, dass Nix vergessen wird!

Dienstag, 30. September 2014

Wiederholen aber richtig

In der heutigen Schulwelt gibt es nur eine Lernrichtung, vorwärts, vorwärts und noch mal vorwärts. Alles, was in der Vergangenheit liegt, wird zumindest zum großen Teil, als bekannt vorausgesetzt. Schüler müssen sich Sprüche anhören wie: Das hatten wir doch schon von x Wochen, wann merkt Ihr Euch das endlich und, und und.
Die Lehrer sind aber nicht die Schuldigen an dem ganzen Desaster, die Lehrpläne sind es, die immer mehr gestrafften Lehrpläne. Diese fordern lernen nach Zeitplan und lassen kaum Raum für das, was wirkliches Lernen ausmacht: Pausen, Wiederholungen und neue Inhalte im Wechsel. Der folgende Artikel möchte Anregungen zum richtigen Wiederholen für Schüler und Lehrer bieten und zum Nachdenken anregen.


Wie lernen wir


Lernen gehört zu den natürlichsten Dingen, die ein Mensch überhaupt nur machen kann. Die Fähigkeit zu lernen und zu vergessen hat dafür gesorgt, dass wir zu solch riesigen Fortschritten gekommen sind, ein Leben in Häusern führen, Autos fahren und Wissenschaft betreiben.
Doch ist das Gehirn ein sehr gut durchdachter Bereich, der sich auch davor schützt zu viele unwichtige Informationen aufzunehmen.
Darum verfügt das Gehirn über mehrere Abteilungen

das Kurzzeitgedächtnis
das Langzeitgedächtnis und das Ultrakurzzeitgedächtnis.

Um Lernen, im Sinne von "Ich kann Spanisch ", Phytagoras kein Problem oder Ich beherrsche höhere Mathematik realisieren zu können, müssen Informationen von Kurzzeit ins Langzeitgedächtnis gelangen.

Wie das geht und wie man es schafft, das die Infos da auch bleiben, das soll dieser Artikel erklären.



Vergessenskurve  von Ebbinnghaus

Wie man sieht haben wir die größten Verluste kurz nach dem Auftauchen der neuen Lerninhalte. Darum macht das Vorbereiten und Nachbereiten von Stunden auch sehr viel Sinn. Immerhin verliert das Gehirn direkt in der ersten Zeit nach Aufnehmen der Information schon einen großen Teil der Inhalte.
Der erste, wichtige Schritt ist also dem Vergessen direkt nach dem Schultag entgegen zu wirken, indem man die Lerninhalte des Tages noch einmal zu Hause wiederholt. So hat man den großen Verlust, der in den ersten neun Stunden nach Übermittlung des Lerninhaltes erfolgt schon mal aufgefangen.

Doch dann ist die Arbeit noch nicht vorbei: Wenn man die Stunde entsprechend VORbereitet, dann hat man den Gewinn, dass die Lerninhalte nach rund sechs Tagen noch einmal aufgegriffen werden. Auch hier hat man dann wieder einen großen Verlustanteil minimiert.

Also kann man sagen, dass es allein anhand der Vergessenskurve schon Sinn macht, die Lerninhalte der Stunde nachzubereiten und sich auf die kommende Stunde vorzubereiten.

Wer aber wirklich erfolgreich lernen will, der muss zwischen drin noch mal eingreifen:

  1. Nachbereiten der Stunde am selben Tag
  2. noch eine Wiederholungseinheit nach einigen Tagen
  3. Vorbereiten auf die neue Stunde nach sechs Tagen


Damit ist schon sehr viel geschafft.
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/b6/Vergessenskurve.png von Rdb selbst gezeichnet

Warum müssen wir Lerninhalte behalten?
Bei einigen Bereichen reicht es für die nächste Klausur zu lernen. Zum Beispiel ist es in Geschichte für die französische Revolution irrelevant, was die Menschen in der Steinzeit so gemacht haben. Hier kommt es mehr auf das Lernen der allgemeinen Methoden an.
In anderen Fächern, vor allem in Sprachen und in der Mathematik, müssen einmal gelernte Inhalte aber immer präsent sein.
So muss man in Spanisch schon wissen wie ein Satz gebildet wird, auch wenn in der Schule gerade das Gerundivum behandelt wird.
Darum ist es von großer Bedeutung sich klar zu machen wie genau man sich vergangene Lerninhalte noch einmal in Erinnerung rufen kann und wie oft dies geschehen muss.

Besonders in Mathematik fehlt vielen Schülern das Verständnis für den Sinn von Wiederholungen in Mathe, dabei sind die doch SO wichtig. Siehe Artikel hier 


Was hindert am regelmäßigem Wiederholen

  • Man weiß nicht was wiederholt werden muss
  • Man hat das Gefühl dafür keine Zeit zu haben


Vorteile von regelmäßigem Wiederholen

  • Lernzeiten für Klausuren werden verkürzt
  • Verständnis für aktuellen Stoff wird geschaffen ( statt sinnlosem Pauken werden Zusammenhänge klar)
  • Grundlagen werden gefestigt
  • aus locker wissen wird sicher beherrschen


Grundregeln zum Wiederholen

  • Immer mehrere Medien oder Methoden nutzen
  • das Wichtigste am Intensivsten wiederholen
  • Feste Zeiten einplanen 
  • Überschriften und Oberthemen als Grundgerüst nutzen
  • Immer an bekannten Lerninhalten anknüpfen
  • Nicht zu viel auf einmal wiederholen
  • Zeiten vor dem  Schlafen gehen zum Wiederholen nutzen

Wie kann wiederholt werden?
  • Beim aktuellen Stoff einen Merkzettel anfertigen, diesen in einen Merkzettelordner heften, beim Wiederholen =  Merkzettel rausholen
  • Film zum Thema schauen
  • alte Klausuren durcharbeiten
  • Fragenkatalog erstellen ( als Klausurvorbereitung), diesen dann noch mal versuchen zu beantworten
  • bei abfrager versuchen Fragen zum Thema zu beantworten
  • altes Skript noch mal durchlesen
  • Lernplakat machen
  • Karteikarten ( die man als Klausurvorbereitung machte ) noch mal durchgehen
  • Alternativ andere alte Klausuren durchgehen
  • Buch zum Thema durcharbeiten ( zum Beispiel Prüfungsvorbereitungsbücher)
  • eigenes Buch / Skript zum Thema verfassen
  • Ein Video zum Thema drehen
  • Mindmap zum Thema machen
  • alte Aufgaben noch mal durchrechnen
  • alte Aufgaben kommentieren


Wann sollte wiederholt werden

  • Nicht vor der nächsten Klausur
  • lieber regelmäßig in kleinen Einheit
  • Täglich in kleinen Einheiten ( fünf Minuten pro Fach)
  • Immer dann wenn es in den Plan passt
  • in den Ferien wäre eine Wiederholung ideal



Wie kann man Wiederholungen in den Lernalltag einbauen

  • Feste Wiederholungseinheit involvieren
  • Lernzettel schreiben, diese zu festen Zeiten wiederholen
  • Jede Lerneinheit mit einer Wiederholungseinheit beginnen


Quellen

  • http://www.focus.de/finanzen/karriere/perspektiven/bildung-lernen-will-gelernt-sein-wie-studenten-richtig-pauken_aid_521708.html
  • http://www.fernstudium-infos.de/lernen-technik-methoden/33780-lernstoff-richtig-wiederholen-wie-macht-ihr-2.html
  • http://www.lernen-merken-erinnern.de/wozu-und-wie-soll-ich-wiederholen-oder-durch-wiederholung-effizienter-lernen/
  • http://www.sprachenmarkt.de/wissenswertes/lernen/wiederholen.html
  • http://www.beyourbest.de/richtig_lernen/der-kampf-gegen-das-vergessen/


Dienstag, 16. September 2014

Latein lernen aber richtig - Wortschatzarbeit einige Ideen

Mehr als 60 Prozent der Fehler, die Schüler in Latein machen, sind bei den Bereichen zu finden, welche von der Wortschatzarbeit abgedeckt werden.  Der Aufbau eines Wortschatzes erfordert langwierige und schwierige Arbeit.
Den deutschen Wortschatz verwenden wir, ohne uns je darüber Gedanken machen zu müssen. Jedoch erfordert es viel Arbeit und Einsatz den Wortschatz in einer Fremdsprache aufzubauen.
Anders als in vielen anderen Fremdsprachen liegt ein Großteil der Wortschatzarbeit im Lateinunterricht darin die Formen zu beherrschen und den passiven Wortschatz zu vergrößern. Das kann ein riesiger Vorteil gegenüber den herkömmlichen Fremdsprachen sein. 

Man sollte sich die Forschungsergebnisse zu Nutze machen, laut denen über 70 Prozent der Vokabeln, die man sich erfolgreich merken konnte, in Zusammenhängen aufgenommen wurde. Somit ist es wichtig immer kontextgerecht zu lernen und sich von vielen alten Lernmethoden zu verabschieden. Die folgenden Methoden sind eine Anregung für Schüler und Lehrer um den Wortschatz zu pimpen und können sicher auch auf andere Sprachen übertragen werden.

Regeln für die Wortschatzarbeit

  • maximal 20 Lexeme
  • Neue Begriffe vor der Arbeit mit den Texten einführen
  • Form des Vokabelnsammeln sollte ab Klasse 7 individuell wählbar sein für die Schüler
  • mögliche Fehlerquellen immer schematisieren
  • ab Klasse 8 wird neuer Wortschatz präsentiert und erfragt


Von häufig zu selten lernen

Je nachdem wie weit man als Schüler im Stoff ist, kann es sinnvoll sein sich mit jenen Vokabeln am intensivsten auseinander zu setzen, die auch am häufigsten im Unterricht gebraucht werden. Es gibt die Möglichkeit sich am Bamberger Wortschatz zu orientieren, diesen findet man in der Wörterliste der Adeo Ausgabe. Leider ist dieser nicht nach Häufigkeit sortiert. Ich helfe mir indem ich die häufigsten Deutschen Begriffe beim Lernen der Fremdsprache hernehme. Das ist natürlich nur notdürftig, denn es sollte jedem klar sein, dass man das Wort ICH zwar im Deutschen oft verwendet, es jedoch im lateinischen Sprachgebrauch nicht so häufig anzutreffen sein dürfte.

whats app Vokabeln

Da ich auch immer das Problem habe, dass meine Schüler ihre Zettel Bücher und Hefte verlieren oder nicht vor Ort haben, habe ich mir überlegt was sie immer dabei haben. Und das ist das Handy. So haben wir eine Whats app Gruppe eingerichtet in welche ich immer die aktuellen Vokabeln einmal einspreche. Sie haben so die Möglichkeit den auditiven Kanal zum Lernen zu nutzen und sich in der Wartezeit auf den Bus oder in der Werbepause der Serie einmal kurz mit der heiß geliebten Materie zu befassen ohne gleich das ganze Lernmaterial auspacken zu müssen.
Ein Vorteil liegt auf der Hand: Sie mögen alles verlieren, aber ihr Handy verlieren sie nur sehr selten!

Worteblume

Nur lernen, das ist oft nicht genug. Die Zeit, welche man mit stumpfen auswendiglernen verbringt, kann man besser investieren, um den Lernstoff strukturiert und mit Arbeit am Wortschatz zu verinnerlichen. Ich nehme mir stets die Adeo Ausgabe vor und die Grafik (siehe Rand). Die Schüler sollen dann die Wortblumen mit Wörter aus diesem Wortfeld füllen. Beispiele für Begriffe in der Mitte:
  • Haus ( alles rund um Haus)
  • Krieg 
  • Töten
  • Dichtung
  • sprechen

reisen ... da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Eignet sich auch gut für die Arbeit zu Hause, wenn es darum geht Vokabeln zu lernen. 




Wortekalender

Ich schenke mir jedes Jahr zu Weihnachten einen Kalender, welchen es als Vorlage gratis im Internet gibt. Diesen bereite ich nach meinen persönlichen Bedürfnissen auf. Er enthält für mich auch immer die Aufgabe täglich ein neues Wort zu lernen, welches ich mir dann immer mal wieder für den kommenden Monat in die Kalenderfelder eintrage. Sicher kann man das auch gut vorbereiten und über den Kopierer legen. Dann kann man den Kids, bevor man sie in die Winterferien schickt mit diesem kleinen Präsent beglücken.
Beim Bestücken des Kalenders achte ich darauf, dass es sich um Wörter handelt, welche ich a) wiederholen muss, da ich sie immer vergesse und welche b) sinnvoll sind. Es handelt sich dabei stets um Begriffe aus dem Bamberger Wortschatz meist sogar aus den TOp 500, sodass diese besondere Festigung erfahren. 

Quellen http://www.fachdidaktik.klassphil.uni-muenchen.de/studium_lehre/lehrverans/sommer_11/examensrepetitorium/protokoll_bralo.pdf
http://www.v-r.de/pdf/titel_leseprobe/1002838/978-3-525-26411-9.pdf
http://www.schule-ratgeber.de/materialien/download/490-methoden-und-techniken-der-wortschatzvermittlung.html
http://www.wneudecker.de/fadi/03-unterstufe/dat/wortschatz.pdf









Montag, 15. September 2014

Wie kann man für Mathe lernen? Fünf Tipps für Matheerfolg. IV. Mehr schaffen im Unterricht

Die Stunden sind der Ort, an dem Ihr Zeit sparen könnt. Wollt Ihr erfolgreich für Mathe lernen und Zeit sparen, dann ist JETZT, in der Mathestunde, dafür der geeignete Zeitpunkt. Es folgen einige Tipps, wie Ihr die Mathestunden zu Eurem Erfolg nutzen könnt und dann auch noch länger frei habt, da Ihr schon in den Stunden alles verstanden habt.

1. Mitschreiben und Nachfragen
Am meisten lernt man, wenn man in den Stunden mitmacht. Die Stunden sind so aufgebaut ( durch Fragen, Erklärungen und Zeiten wo man selbst rechnen soll), dass ihr schon viel dabei mitnehmen könnt. Nutzt die Stunden
Rechnet der Lehrer etwas vor, versucht jeden Schritt nachzuvollziehen. Ist Euch die Rechnung nicht klar, dann fragt. Ihr habt einen Lehrer damit er Euch was beibringt.
Oft schreiben Lehrer etwas an und erklären was dabei, schreibt auch diese Erklärungen mit so gut Ihr könnt, sie helfen Euch beim Verständnis, wenn Ihr versucht die Sachen zu Hause nachzuvollziehen.

2. Melden, melden, melden

Das ist nicht nur für die Note am Ende des Schuljahres gut, auch wenn Ihr Mathe lernen wollt,, dann ist melden genau das richtige Mittel zum Zweck. Ihr nehmt so an den Stunden teil und Euer Gehirn hat das Gefühl mitten drin zu sein, statt nur passiver Zuschauer. Wenn Ihr Euch meldet, dann seid Ihr in einem Dialog mit Eurem Lernstoff, das ist sehr gut um die Inhalte aufzunehmen und zu verarbeiten.

3. Wo sitzt Ihr?
Sagt mir wo Ihr sitzt und ich sage Euch wie gut Ihr seid. Setzt Euch am besten vorne hin ( auch wenn es strebermäßig ist) und versucht einen guten Blick auf die Tafel zu bekommen. Was für Euch nervig ist, für Eure Noten, aber Gold wert ist, ist, wenn Ihr neben Leuten sitzt, die ihr nicht mögt. So talkt Ihr weniger in den Stunden.

4. Hausaufgaben machen und Stunden vorbereiten

Es ist richtig, dass Hausaufgaben wenig bis gar keinen Wert haben. Dennoch solltet Ihr sie machen und so einen guten Eindruck beim Lehrer hinterlassen. Zudem hilft Euch eine Stundenvorbereitung dabei in den Mathestunden aktiv mit zu machen, was wiederum ein wichtiger Faktor ist, wenn man im Unterricht was verstehen will.

5. Habt Eure Sachen dabei

Ich kann das nicht oft genug sagen: Eine gute Ausrüstung ist schon die halbe Miete. Wenn Ihr also genug struktuiert seid, um Eure Sachen dabei zu haben, dann braucht Ihr keinen Aufwand mehr betreiben um fehlende Dinge zu beschaffen. Ihr solltet immer das Buch, die Formelsammlung, den Taschenrechner, Eure Mappe und Euer Heft dabei haben.

Freitag, 1. August 2014

Der Sinn von Wiederholungen in Mathematik

Gerade wenn es darum geht bessere Noten in Mathe oder Englisch zu bekommen kommen wir als Nachhilfelehrer oft an unsere Grenzen. Wo kann man Schülern den Sinn von Wiederholungen besser deutlich machen, als an Hand des Faches Mathe.


repetitio mater studiorum est 
 Wiederholung ist die Mutter des Lernens


Wussten schon die alten Römer. Doch wie kommt es, dass Wiederholungen gerade in Mathe so wichtig sind?
Oft kommen Jugendliche zu mir und sagen, dass sie das aktuelle Thema nicht verstanden haben. Mit Entsetzen sehen sie dann wie ich den Testbogen zücke und erstmal alles abfrage was bei drei nicht auf dem Baum ist. Warum ich das mache?

In der Mathematik werden zwar Themen isoliert voneinander abgefragt in Wahrheit hängen sie aber unmittelbar miteinander zusammen. Je weiter ich in die Gefilde der Mathematik vordringe, desto wichtiger ist es, dass mein Boot auch dicht ist. So kann ich keinen Scheitelpunkt einer Parabel berechnen ohne die quadratische Ergänzung zu beherrschen ( kann ich schon, es wird Euch nur nicht gezeigt) oder es ist unmöglich eine Kurvendiskussion durchzuführen wenn ich nicht in der Lage bin einen Term auszurechnen.


Wie man sieht machen Wiederholungen Sinn und sind unabdingbar. Aber wie soll man als Lehrer im stressigen Alltag noch Wiederholungen integrieren? Wie kann ich als Mutter oder Vater herausfinden welche Wiederholungseinheiten sinnvoll und effektiv sind? Wo finde ich Hilfe, wenn ich nicht mehr weiter weiß?
Wie kann ich als Schüler die Grundlagen festigen, welche mich durch meine schulische Ausbildung tragen ohne mich zu verzetteln oder mir zu viel zuzumuten?

Die Antwort ist einfach:


Viele Lehrer haben sich schon darüber Gedanken gemacht wie sie die Grundlagen in der Mathematik wiederholen können ohne das sie die Schüler überfrachten. Sie haben Übungen in Form von täglichen Übungen zusammen gestellt, welche mit wechselnden Inhalten versehen alle Themen der Mathematik abdecken die zu den Grundlagen gehören.
Sie sind nicht nur prima Wiederholungseinheiten, sondern auch hervorragende Prüfungsvorbereitungen für den hilfsmittelfreien Teil ( die sogenannten Kurzformaufgaben ) im Hauptschulabschluss oder mittleren Bildungsabschluss.


Buchtipps: tägliche Übungen für zu Hause


Wie oft sollte man üben?

Zugegeben: der Alltag von Schülern lässt kaum Raum für viel Übungszeit, besonders im Zeitalter von <G8. Ein Referat, eine Hausarbeit, eine Klausur jagd das Nächste. Dennoch sollte man Freiräume für die Übungseinheiten schaffen, denn diese Freiräume sorgen nachher für mehr Zeitersparnis  und bessere Noten.
Wenn es möglich ist empfehle ich täglich 2-5 Minuten mit den TÜs zu arbeiten.


Es müssen aber nicht immer die, zugegebenermaßen sehr unbeliebten, täglichen Übungen sein. Es gibt noch hervorragende Alternativen. So hat sich die Seite wir machen Abi http://wirmachenabi.blogspot.de/
darauf spezialisiert gezielte Wiederholungen für alle kommenden Abiturienten zusammenzustellen. Hier sind unter dem Tag Fit in Mathe alle möglichen Übungen und kleine Tests zusammengefasst. Reinchauen lohnt sich!

Wie sollte man üben?

Man kann nicht immer stumpf alles einfach nur wiederholen. Das macht der Kopf leider nicht so mit, sondern langweilt sich dann und ist unzufrieden. Darum ist es hilfreich, dass man immer mal wieder die Aufgabenstellungen variiert. Sicher ist das bei Vokabln schwer möglich, aber diese kann man ja immer wieder in neue Sätze einbetten.
In Mathe kann man auf eine schier unerschöpfliche Menge an Informationen zurück greifen. 
Es empfielt sich zu variieren zwischen
Aufgaben
Erklärungen und
Videos.
stellt Videos für alle Themen und Fächer vor.

Wann sollte man üben?

Es ist wichtig immer zu einer festen Zeit zu üben, damit man sich daran gewöhnt. So habe ich in der Abiturvorbereitungszeit stets vor der Mittag, nach dem Abendessen und in der Werbepause des Abendfilms meine Karteikarten gelernt. Dies hat sich in so fern bewährt, als das ich so über den Tag verteilt in kleinen Einheiten die Inhalte immer und immer wieder durcharbeiten konnte und sie so tiefgreifend verinnerlichen konnte. Das ist für jeden zu empfehlen. Feste Zeiten sind also ein wichtiger Schlüssel für den Lernerfolg?

Welche Tipps gibt es für das Lernen?

In kleinen Schritten lernen und das in einer Umgebung in der man sich wohlfühlt. Das ist die perfekte Form zu lernen. Jeder muss aber für sich den besten Weg finden sich in neue Materie einzuarbeiten. 

Mittwoch, 16. Juli 2014

10 Quicktipps für besseres Lernen

1. Verwende einen Duft zum Lernen und trage diesen auch bei der Prüfung. Verwende diesen Duft ausschließlich zum Lernen und achte darauf, dass Du diesen Duft sonst nicht so oft wahrnimmst. Versuche es mit den Ölen von Welda oder anderen ätherischen Ölen

2. Gönne Dir in Lernphasen mehr frische Luft, mehr Wasser, mehr Obst und mehr Bewegung als sonst.

3. Happy Place. mache deinen Lernort zu einem Platz nach dem sich jeder sehnt und verwöhne Dich richtig. Schoki, Kakao und tolle Musik, gemütliche Sitzgelegenheit und so schön wie möglich, so fällt es leichter sich aufzuraffen

4. Beim Fernsehen lernen? Klar! Schau Deine Lieblingssendung ruhig und genieße sie ohne schlechtes Gewissen. Aber in den Werbepausen nimmst Du Dir die Lernzettel, welche auswendig gelernt werden sollen. Man  glaubt gar nicht wie viele Lernpausen so ein kleiner, einfacher Fernsehabend beinhalten kann - und die Entspannungspausen sind da gleich mit inklusive

5. Stichpunkte Zettel
Lege einen Zettel an, auf dem Du alles zu Lernende in Stichpunkten zusammenfasst. Das Zusammenfassen an sich ist schon sehr hilfreich.

6. Abschreiben des Stichpunktezettels
Wenn Du diesen Zettel nun mehrfach abschreibst hast du schon einen Lerneffekt. Noch besser wird es, wenn Du jede dieser Abschriften an strategische Punkte positionierst

  • Klo
  • Handtasche oder Hosentasche für die Bushaltestelle
  • Bett für vor dem Schlafengehen
  • Sofa für das Lernen in den Werbepausen
7. Multimedial lernen

Nutze ruhig die Segnungen der modernen Medien. Wenn Dir das Buch zu langweilig ist oder die Arbeitsbögen des Lehrers nicht verständlich erscheinen, dann schau Dir dazu passend Youtube Videos an oder hör Dir mal ein Hörspiel an. Je vielseitiger der Input desto besser

8. Whats app nutzen

Nutze die Intelligenz der Masse und frage in deiner Klassengruppe herum was dran kommt. Meist hat der eine Mitschüler etwas anderes aufgeschrieben als der andere und wenn man das Wissen zusammen packt, dann kommt erst die gesamte Infobandbreite zum Vorschein, die der Lehrer Euch mitgegeben hat.
File:France in XXI Century. School.jpg
9. Nutze Deine Formelsammlung

Ich bin immer wieder überrascht wie wenig sich die meisten Schüler in ihren eigenen Formelsammlungen auskennen. Ihr habt sie als Hilfsmittel, welches Euch sogar in der Abiturprüfung helfen wird. Darum schaut es Euch mal genau an und nutzt dieses Hilfsmittel.

10. Bücherei und Spaß dabei

Wenn Du Dich für ein Thema vorbereiten musst, dann schau mal in der Bücherei vorbei. Da findest Du viele interessante Lernhilfen und -tipps.



Bild
Jean Marc Cote (if 1901) or Villemard (if 1910) http://publicdomainreview.org/2012/06/30/france-in-the-year-2000-1899-1910/

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:France_in_XXI_Century._School.jpg

Donnerstag, 15. Mai 2014

Wie kann man für Mathe lernen? Fünf Tipps für Matheerfolg.II. Regelmäßige Hilfsmittel für Mathematik

Mathe, das ist mein Horrorfach, sagen viele Schüler, aber das muss nicht sein. Mit den richtigen Hilfsmitteln schaffst Du es dauerhaften Matheerfolg zu haben und ohne Schwierigkeiten  durch die Schuljahre zu kommen.

Deine wichtigsten Hilfsmittel stelle ich kurz vor und erkläre WARUM sie so nützlich sind.

1. Die Formelsammlung

Das große Tafelwerk interaktiv, inkl. CD-ROM: Formelsammlung Mathematik, Informatik, Astronomie, Physik, Chemie, Biologie - für das Abitur empfohlen. Nicht nur für Mathematik, sondern auch für Physik und Chemie sollte einen gute Formelsammlung immer am Start sein. Wenn Ihr keine Formelsammlung in der Klausur nutzen dürft oder keine vom Lehrer bekommt, dann macht die selbst, indem Ihr jede neue Formel aufschreibt.

Tipp: Stelle die Formeln alle einmal um und lasst diese umgestellten Formeln vom Lehrer nachschauen, so könnt Ihr sicher sein , dass sie richtig sind. Diese Formeln kannst Du dann problemlos auswendig lernen und die gute Note ist Dir sicher.

2. Der Taschenrechner

Benennen Sie Ihren Link Mein Lieblingsmodell ist der Casio 991, er ist nicht nur einfach in der Handhabung, sondern wird Euch auch gut durchs Abi bringen, wenn Ihr die Funktionen beherrscht. Wertetabellen machen sich binnen von Sekunden und die Nullstellen berechnet das Ding auch noch spielend. Sicher, den Rechenweg muss man dennoch beherrschen, aber ich finde es ist immer schon ein gutes Gefühl, wenn man weiß, dass das Ergebnis richtig ist.


3. Die Mathezettelsammlung

Ich kann es gar nicht oft genug sagen, schreibt im Unterricht mit! Sammelt zum Abitur oder zum Realschulabschluss Eure Zettel. Heftet die Hefte mit in den Ordner. So ein Ordner nimmt nicht viel Platz weg, aber hilft Euch später unglaublich viel.

4. Dein Mathebuch

Dein Mathebuch enthält viele Informationen zu den passenden Themen. Wenn Du Dein Buch richtig nutzt, kann es Dir gute Dienste leisten.
Schreibe die Kästchen, die die Inhalte erklären, auf Karteikarten und lerne diese. Mathe ist wie eine Sprache, bei der man die Vokabeln lernen muss. Du musst die Begriffe und Formeln kennen um Dich im Matheland zurecht zu finden!
Tipp: da man die Bücher ja wieder abgeben muss, schau ob Du welche gebraucht finden kannst.

5. Dein Matheheft

Notieren in Deinen Heften die Nummer und Seite, welche Du bearbeiten sollst ( und schreib die Aufgabe mit), so kannst Du das nachher immer noch mal nachrechnen, wenn Du Grundlagen vertiefen musst. Wichtig: Notiere Dir, ob eine Aufgabe von Dir richtig gelöst wurde, also ob der Lehrer die Aufgabe korrigiert hat, nicht das Du Dir etwas Falsches beibringst.

Donnerstag, 8. Mai 2014

Sprachen lernen für Faule - Pimp my Wortschatz

Beim Lernen von Sprachen folgt man oft den ausgetretenen Pfaden der herkömmlichen Lehrbücher. Jedoch belastet man sich mit viel unnötigem Balast. In dem folgenden Abschnitt erfährst Du, wie Du effektiv und mit möglichst geringem Lernaufwand den Wortschatz in einer neuen Sprache erlernst. Diese Methode eignet sich außerdem gut dazu bereits bekannte Sprachen aufzubessern und sich in dem Fach, in welchem die Note gerade nicht den Wünschen entspricht, schnell voraus zu bringen. 


Wenn Du Dir die Vokabellisten in Deinem Sprachbuch anschaust, egal ob für Englisch oder eine weitere Fremdsprache, dann fällt auf, dass man zum Sprachen lernen eine ganze Menge Vokabeln lernen muss.
Doch wie lernt man die Vokablen richtig, gibt es Tricks zum Vokabeln lernen und welche Hilfsmittel können beim Lernen von Sprachen unterstützen?

Dieser Beitrag will Dir helfen effektiver in Sachen Vokabeln lernen vorzugehen und gezielt einen Grundwortschatz aufzubauen. Über Lerntechniken und Lerntricks schreibe ich noch mal extra etwas. Denn dazu gibt es sooooooo viel zu erzählen.

Es geht um einen Trick, wie man ganz schnell in eine Fremdsprache findet, ohne viele unnötige Vokabeln zu lernen. So mache ich das auch immer dann, wenn ich alte Sprachkenntnisse auffrischen möchte oder wenn ich versuche mir ein minimales Basiswissen in kürzester Zeit drauf zu schaffen.

Spielerisch Deutsch lernen - Wortschatz und Grammatik - Lernstufe 1: Deutsch als Zweitsprache / Fremdsprache

Step 1


Finde die häufigsten Deutschen Wörter. Diese müssen nicht mit den am häufigst verwendeten Begriffe in der neuen Sprache übereinstimmen, jedoch ist es ja meist so, dass man auch  wenn man gerade chinesische Wörter schreiben will, zunächst Deutsch denkt. Und dann wäre es ja logisch, dass diese Begriffe am Häufigsten gebraucht werden.
Die Universität Leipzig hat das perfekte Projekt für Deine Zwecke
http://wortschatz.uni-leipzig.de/html/wliste.html
hier sind sogar schon die häufigsten Wörter in Deutsch, Französisch, Niederländisch und Englisch aufgelistet. Also solltest Du eine dieser Sprachen lernen hast Du schon das Wichtigste zusammen.

Step 2

Übersetze die häufigsten Begriffe in die Zielsprache. Gehe dabei so vor, dass Du immer in kleinen Gruppen die Begriffe übersetzt. Also immer 10 Begriffe die Woche oder am Tag. So überfrachtest Du Dein Gehirn nicht und die häufigsten Begriffe werden auch am Häufigsten wiederholt.

Wer Buissness Englisch lernen möchte, der kann hier den Wortschatz nach Häufigkeit sortiert bekommen
Wortschatz Englisch Wirtschaft: Vokabeln effektiv nach der Häufigkeit ihres Vorkommens lernen
schon fertig aufbereitet
http://teacherjoe.us/Vocab200.html
http://www.linguport.de/schueler-ecke/english-corner/wortschatz.html

Step 3

Richtig lernen.

Jetzt geht es ans Lernen, Pauken, Bimsen. Vokabeln lernen gehört zu den sinnlosesten Tätigkeiten im Sprachenlernen, einfach aus dem Grund, weil das Gehirn diese Art des Lernens unsinnig findet. Wie kann man sich da helfen?
Hier auf dem Blog werden viele Beiträge erscheinen, welche sich mit dem Vokabeln lernen befassen.
Aber vereinfacht kann man sagen, lerne immer von häufig nach selten und von einfach nach schwer. Wenn Du also immer, wenn DU neue Vokabeln einbeziehst, die alten mit auffrischst, dann ist sicher gestellt, dass die häufigsten Begriffe auch am intensivsten Wiederholt werden. Und so soll das ja sein.



Dienstag, 15. April 2014

Wie kann man für Mathe lernen? Fünf Tipps für Matheerfolg. I. Voraussetzungen

Viele kennen das Problem:
Ein neues Mathethema fängt an und man versteht nur Bahnhof.
Bei Englisch ist es klar, wie man dafür lernen kann, aber für Mathematik? Wie kriegt man es hin sich auf die Mathethemen so vorzubereiten, dass man auch das Wissen in der Klassenarbeit hinbekommt?
Welche Tipps kann man berücksichtigen, um besser für Mathe lernen zu können und wie kann man überhaupt für Mathe lernen?

1. In der Stunde mitschreiben

Ich erlebe das in der Nachhilfe oft: Wenn ich die Kinder frage was genau sie nicht verstanden haben können sie oft nicht mal das Thema nennen, welches aktuell bearbeitet werden soll. Ein Problem, welches viele weitere Probleme nach sich zieht.
Schreibt in der Stunde alles mit, auch wenn Ihr nicht sofort versteht wozu das gut ist. Später werdet Ihr froh sein.

2. Die Stundenmitschriften abschreiben

Wenn ihr die Stundenmitschriften bei Euch habt und diese nicht die Form haben, welche zum weiteren Lernen nötig wäre, so kann es helfen sie erstmal in eine ansprechende Form zú bringen. Achtet darauf sauber zu schreiben und so wenig wie möglich auszukillern.
Wenn Ihr die Sachen schon abschreibt, dann solltet Ihr darauf achten einen großen rechten Rand zu lassen, denn dieser kann nachher beim Verstehen wichtig sein

3. Die Formelsammlung bereit halten

Die Formelsammlung sollte vor jeder Stunde und auch vor den Hausaufgaben bereit gehalten werden. Wenn Ihr in der Oberstufe seid, so leistet Euch das große Tafelwerk treue Dienste. Die beste Formelsammlung nützt aber nichts, wenn man sie nicht dabei hat. Darum sollte die Formelsammlung, wenn Ihr Mathe wirklich lernen wollt, immer dabei sein.

4. Auch die Bemerkungen vom Lehrer mitschreiben

Nicht nur die Dinge, welche an der Tafel stehen sind relevant, wenn man verstehen möchte wie Mathematik funktioniert, auch die Dinge, welche Euer Lehrer während er erklärt anmerkt können wichtig sein. Beim Aufschreiben solltet Ihr Euch wichtige Randbemerkungen notieren, und nicht denken das merke ich mir schon.

5 Stundenmitschriften auf Richtigkeit überprüfen

Das was die Grundlage Eurer späteren Mathekünste werden soll, das sollte schon richtig sein. Versichert Euch vor dem Lernen, dass die Formeln, welche Ihr aufgeschrieben habt, stimmen und das die Rechnungen richtig abgeschrieben sind. Seid dabei nicht nachlässig, auch wenn Ihr in den Mathestunden keine Lust auf Mitschreiben habt. Je besser Ihr das Lernen vorbereitet, desto leichter wird das für Euch.


Mittwoch, 27. November 2013

Kugellager - Methode

Gruppenarbeit wird immer wichtiger, in Zeiten zunehmender Vernetzung und intensiverer Lernfelder. Die Kugellagermethode ist eine sehr effektive Methode sich über den erlernten Stoff auszutauschen und kann in jedem Unterrichtsfach eingesetzt werden, in dem Gruppenarbeit sinnvoll und nötig ist.


Bei der Kugellagermethode teilt man die Klasse in zwei Gruppen. Eine Gruppe platziert sich in einem inneren Ring, die andere sitzt der inneren Gruppe gegenüber. Über einen festgelegten Zeitraum ( zum Beispiel fünf Minuten ) wird der Arbeitsauftrag bearbeitet. Ist die Zeit um, dann wechselt der äußere Kreis indem die Gruppe einen Platz nach rechts wechselt. Nach dem der Durchgang einmal rum ist ist die Kugellager Besprechung zu Ende.

Einsetzbar ist diese Methode auf vielerlei Weise:
Zu einem Thema erarbeiten die Schüler ihre Lösungsvorschläge, diese stellen sie einander nacheinander vor.
Die Teilnehmer besprechen Probleme ( die innere Gruppe ), während die Teilnehmer der äußeren Runde Lösungen anbieten.

Die Vorteile liegen in einer hoher Redezeit, in einem innovativen Unterrichtsverfahren und in einer guten Vertiefung des Stoffes, da die Schüler sich beim Lehren den Unterrichtsinhalten nähern.
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