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Montag, 3. Dezember 2018

Was ist das Modell der Transaktionsanalyse nach Berne

In dieser Theorie der menschlichen Persönlichkeit und menschlichen Beziehung gibt der Psychiater Berne ein Konzept zu Behandlung und Erklärung von psychischen Störungen bekannt. Es handelt sich um eine Methode für Kinder, Organisationen und Erwachsene, bei welcher mit Beobachtung, Beschreibung und Analyse Prozesse in der Person oder der Gruppe betrachtet werden. 

Man kann mit ihr die 
Entwicklung
Veränderunng der Persönlichkeit fördern
die seelischen Vorgänge erklären
Kommunikation beleuchten. 

Das Modell besteht aus zwei Grundelementen
Den Ich Zuständen und den Transaktionen. Bei den Ich Zuständen handelt es sich um verschiedene Zustände, die das Ich in Fühlen, Denken und Wahrnehmen einnehmen kann. Es handelt sich um die Formen Erwachsen-Ich, Kind- Ich und Eltern - Ich 

Eltern Ich
durch Autoritätspersonen vermittelt
entsteht in früher Kindheit
Norme
Werte
Vorurteile
Urteile
Gebote und Verbote
Kritik und Regeln
Tradition und Werte
(Unterteilung in mildes Eltern Ich und strenges Eltern Ich )
wir treten als Person mit Autorität auf


Kind Ich
Gefühle
Entstehung von Kindheit bis zum Jugendalter
Emotionales Verhalten
Kindheitsverhalten
Kreativität
Genuss
Spontanität 
Lebensfreude

Erwachsenen Ich
Computer
Selbstständigkeits Erfahrung in der Kindheit 
Aufgabe. Daten aus dem Kind ICh und Eltern Ich treffen zusammen
logisch
ohne emotionen
problemlösend

Transaktionen
Menschliche Kommunikation
Zwischenmenschliche Beziehung
Stimulus und Reaktion

Sowohl Stimulus als auch Reaktion sind in einem bestimmten Ich Zustand
verbal oder nonverbal

Drei Transaktionsformen
verdeckte Transaktion
überkreuzte Transaktion
parallele Transaktion

verdeckte Transaktion
zwei Botschaften zugleich
eine offene, gesagte Botschaft
eine verdeckte soziale Botschaft
oft nur zu vermuten
nonverbal
kann Kommunikation fördern oder behindern

überkreuzte Transaktion
Kommunikation wird beendet

parallele Transaktion
gute Kommunikation
Kommunikation ungestört
Erwachsenen Ich zu Erwachsenen Ich
Kind Ich und Erwachsenen Ich 





Montag, 28. Mai 2018

Serie - Die drei klassischen Modelle der Didaktik-Die Bildungstheoretische Didaktik

Man kann im klassischen Sinne drei Modelle voneinander unterscheiden, welche alle Klassiker ind er Didaktik darstellen. In diesen drei Grundmodellen können wir viele Erkenntnisse für unsere tägliche Arbeit erkennen, Methoden herleiten und bei schweren Fragestellungen Hilfe erlangen.

Die drei klassischen Modelle der Didaktik lauten
  • Die Bildungstheoretische Didaktik
  • Die Lernzielorientierte Didektik
  • Die kypernetische beziehungszweise informationstheoretische Didaktik


In diesem Beitrag soll es um die bildungstheoretische Didaktik nach Klafki gehen, da die Themen doch relativ umfangreich sind machen wir daraus eine kleine Serie. 

Wenn wir von bildungstheoretischer Didaktik sprechen dann denken wir auch an den Theoretiker Wolfgang Klafki. Dieser überholte im Jahr 1985 die Bildungstheoretische Didaktikund entwickelte sie weiter zur kritisch - konstruktiven Didaktik. Sein Perspektivenschema kann nur vor dem bildungstheoretischen Hintergrund verstanden werden und darf niemals isoliert betrachtet werden. Klafki befasste sich unter Anderem mit dem Begriff der Allgemeinbildung und somit auch mit den Begriffen nach Humboldt und Pestalozzi, dabei führte Klafki die Leitfrage  „Mit welchen Inhalten und Gegenständen müssen sich junge Menschen auseinandersetzen, um zu einem selbstbestimmten und vernunftgeleiteten Leben in Menschlichkeit, in gegenseitiger Anerkennung und Gerechtigkeit, in Freiheit, Glück und Selbsterfüllung zu kommen?“ Und stellte eine Eingangsthese auf. Er schuf die kategoriale Bildung welche zugleich die materielle Bildung und die formale Bildung umfasst. 

Wir können in der Praxis viel von Klafkis Aussagen profitieren, indem wir die fünf didaktischen Grundfragen der didaktischen Analyse anwenden. Diese sollten stets für die Vorbereitung des Unterrichts heran gezogen werden und helfen dem Lehrer durch die Beantwortung der Grundfragen die Sinnhaftigkeit der Unterrichtsinhalte festzustellen.
Die fünf didaktischen Grundfragen nach Klafki lauten
  1. Exemplarische Bedeutung des Inhalts („Was können die Schüler mit dem heute Gelernten anfangen?“): Auf welchen allgemeinen Sachverhalt, welches allgemeine Problem lässt der spezifische Inhalt schließen?
  2. Gegenwartsbedeutung des Inhalts für die Lernenden („Was bedeutet es für die Schüler heute?“): Welche Bedeutung hat der betreffende Inhalt im Leben der Schüler, welche Bedeutung soll er – vom pädagogischen Gesichtspunkt aus gesehen – darin haben?
  3. Zukunftsbedeutung des Inhalts für die Lernenden („Was wird der Inhalt für die Schüler morgen bedeuten?“): Worin liegt die Bedeutung des Themas für die Zukunft der Schüler?
  4. Struktur des Inhalts („Was ist die Struktur meines Inhalts?“): Welches ist die Struktur des (durch Frage 2 und 3 in die spezifisch pädagogische Sicht gerückten) Inhalts?
  5. Zugänglichkeit auf Schülerseite bzw. der Darstellbarkeit des Inhalts auf der Lehrerseite („Wie bringe ich es bei, welche Eselsbrücken gibt es?“): Welches sind die besonderen Fälle, Phänomene, Situationen, Versuche, in oder an denen die Struktur des jeweiligen Inhalts den Kindern dieser Bildungsstufen, dieser Klasse interessant, fragwürdig, zugänglich, begreiflich, anschaulich werden kann?
Später wurde die Aufstellung noch von Klafki ergänzt. Er fügte hinzu, dass die Schülerleisungskontrollen nur eine gesondert zu rechtfertigende Form der Überprfüng darstellen und dass die Erweisbarkeit und Überprüfbarkeit an sich vorliegen muss,. 


https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Klafki#F%C3%BCnf_didaktische_Grundfragen_(Didaktische_Analyse)
Tina Heesel (Autor), 2003, Die Bildungstheoretische Didaktik nach Wolfgang Klafki, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/78492
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