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Mittwoch, 3. September 2014

Vokabeln lernen wie ein Profi


Ihr habt einen Berg Lateinvokabeln von Eurer sadistischen Lehrerin aufbekommen. Diese Menge ist fast nicht zu schaffen. Wie gemein! Wie könnt Ihr es dennoch schaffen die Begriffe gut zu lernen und die alte Hexe mit einem super Text zu überraschen?

Die folgenden Tipps, sollen Euch dabei helfen. Folgt der To DO Liste  Schritt für Schritt und Ihr werdet die absoluten Lateinpros!! Gilt LOGO auch für andere Sprachen.



Nehmt Euch doch mal vor jeden Tag einige neue Vokabeln zu lernen. Wenn Ihr jeden Tag 10 neue Vokabeln lernt, habt Ihr am Ende des Jahres über 3000 Vokabeln. WOW. Doch bedenkt, der Bamberger Wortschatz hat gerademal 1200 Vokabeln. Das bedeutet, dass Ihr mit einer Lernmenge am Tag 5 Vokabeln bereits über 80 Prozent der lateinischen Lektüretexte erfolgreich bearbeiten könnt.

Also einigen wir uns auf sieben Vokabeln am Tag.

Geht wie folgt vor:

Mo oder Sonntag bekommt Ihr die neuen Vokabeln.

1. Sprecht einmal ALLE Vokabeln tuti kompletti aufs Handy. Dies wird nun Euer bester Freund. Beschränkt Euch dabei nicht auf die 70 Vokabeln, wenn Ihr 100 lernen sollt, dann sprecht die 100 Vokabeln ein.
Diese Audiodatei hilft Euch den auditiven ( also das Hören ) Kanal anzusprechen. Wir versuchen beim Lernen ALLE Kanäle zu bedienen, um den maximalen Erfolg zu erzielen.

2. Schreibt einmal ALLE Vokabeln der Woche auf
Wenn Ihr eine Übersicht habt, welche Vokabeln Ihr lernen müsst, dann ist das schon mal die halbe Miete. Schreibt diese Vokabeln in ein Vokabelheft und geht dann zu Schritt 3 über.

3. Einteilen in Tagespensum

Niemand kann 100 Vokabeln auf einen Streich lernen. Doch wenn man sich einen Riesenberg in viele kleine Portionen einteilt, dann kann man unglaubliche Mengen bewältigen. Unser Kurzzeitgedächtnis kann immer sieben Vokabeln zugleich behalten. Darum ist es gut die Rieseneinheiten immer in siebener Schritten ( + -2 ) einzuteilen.

4. Vokabeln abschreiben in kleinen Gruppen

Jetzt geht es ans Einprägen, Lernen, Bimsen und Pauken.
  • Schnappt Euch die Vokabeln und schreibt die Tagesvokabeln einmal ab
  • Jetzt sprecht die Vokabeln nach, immer zehn Durchgänge
  • dann schreib mal nur die lateinische Seite runter
  • jetzt versuche mal die deutsche Entsprechung dazu zu finden
  • und wieder abschreiben: Die erste einmal, dann die erste und die zweite, dann die erste, zweite und dann die dritte Vokabel und so weiter
  • Und wieder sprechen.
5. Lernt immer so 8 bis 10 Minuten und macht dann eine Pause. Wiederholt diese Lerneinheit 4 Mal am Tag

TIPP: Macht Euch eine Lernliste, wo Ihr die Lernettappen abharkt

Beispiel
- Montags Vokabeln vorbereiten und für die Woche protionieren
-Eine Lerneinheit vor der Schule (nach dem Frühstück ) 5 Minuten
- Eine Lernheit nach der Schule 9 Minuten
-Eine Lernheit vor oder nach dem Abendessen
-Eine Lernheit in den Werbepausen der Lieblingsserie ( das sind dann schon mehr als fünf Minuten :D)

Und ganz wichtig: Wiederholt die Vokabeln des vorherigen Tages immer noch einmal. Die müssen ins Langzeitgedächtnis

6. Visualisieren

Macht Euch zu den Vokabeln Bilder. Zum Beispiel das Wort
pugnare = kämpfen  malt Euch ein Bild dahinter

7. Lektionstexte zur Hilfe nehmen

Es kann hilfreich sein sich die Lektionstexte vorzunehmen. Wir merken uns Vokabeln dann, wenn Sie für uns einen Sinn ergeben. Und so ein Sinn kann darin bestehen den Text zu verstehen.
IM ZUSAMMENHANG LERNEN IST IMMER GUT

8. Und jetzt ACTION

Wer mit den Vokabeln arbeitet, der hat eine bessere Chance die Vokabeln zu behalten, als jene Lerner, die die Vokabeln nur runterleiern.
Darum solltet Ihr

  • Verben konjugieren
  • Nomen deklinieren
  • Adjektive deklinieren
  • Und vor allem die Vokabeln erstmal nach Wortart sortieren...

Zusammenfassend kann man sagen, dass Ihr
  • erstmal alles aufarbeitet
  • dann alles einteilt
  • dann lernt
  • und wiederholt
  • und mit den Vokabeln arbeitet



Freitag, 4. Juli 2014

Richtig auf das Studium vorbereiten - ein paar andere Tipps :)

Mit etwas Wehmut denke ich noch daran zurück wie ich mein Abi in der Tasche hatte. Die Hochschulzugangsberechtigung in der Tasche, das Gefühl die Welt gehört mir und Reisefieber. Ein bisschen sehnt man sich nach dieser Zeit zurück. Was ich beim Schwelgen in Erinnerungen gerne auslasse ist das Feeling vollkommen in der Luft zu hängen, die blanke Orientierungslosigkeit und das Gefühl permanent im Stress zu sein. Nix, aber gar nix, hat mich mehr fertig gemacht als diese beschissene Unklarheit.

Diese Tipps setzen da an wo die anderen Tipps aufhören, darum wundert Euch nicht, wenn ich so allgemeine Sachen einfach auslasse, die hört Ihr sicher noch oft genug

Darum will ich Euch eine Checkliste an die Hand geben, mit Hilfe derer Ihr Euch im neuen Lebensabschnitt besser orientieren könnt und wie Ihr Fehler vermeiden könnt.
Heute soll es mit einer Einkaufsliste losgehen. Warum das?
Ich sags Euch, hätte ich damals so eine Liste gehabt, ich hätte mich viel sicherer gefühlt, denn es ist doch sehr schön, wenn man weiß, dass man alles Nötige schon beisammen hat:


Was JEDER Stundent IN braucht ist ein Planer

Ihr braucht unbedingt einen Planer nicht nur auf dem Handy. Wer den Fehler macht und alles NUR ins Hand speichert ist ganz schnell ganz in den A. gekniffen, wenn es mal technische Probleme geben sollte. Ich rate zu dem Ding hier :
Filofax Metropol Persönlicher Organiser für Papier (95 x 171 mm), schwarz
Dieser Planer hält Klausurtermine, den Vorlesungsplan, Adressen und so weiter zusammen. Ich  empfehle dringend alles wichtige sowohl im Handy als auch im Papierplaner fest zu halten Es kann man passieren, dass man eins von beiden verliert oder zu Hause vergisst und dann ist man immer noch bombastisch präpariert.


Bücher, Bücher, Bücher

Haltet schon vorher einmal im Vorlesungsverzeichnis nach Proffessoren für Euer Fach Ausschau. Haben die Bücher geschrieben? Dann schaut doch schon mal, ob Ihr was in der Bibliothek findet.
Sucht Bücherflohmärkte an der Uni auf und schaut auch mal im INTERNTET  ( booklooker, facebook, etc. gibt viele gute Möglichkeiten)
Immer nach der Prioriätenreihenfolge einkaufen
-Standartwerke ( Psycho wäre zum Beispiel Goldstein: Wahrnehmungspsychologie etc)
-Bücher vom Proff den man bekommt (Professoren lieeeben ihre eigenen Bücher)
-Bücher von Studenten der selben Uni und des selben Fachbereichs
-Für das Studienfach empfohlene Bücher.

Schaut das ihr eine gute Standartbibliothek zu Hause habt. Wenn man Nordistik studiert sollte man also einige Bücher in der fremden Sprache, einige TOP Literaten aus Skandinavien und einige Wörterbücher vor Studienantritt  haben.  Wenn Ihr vor dem Studium kauft, schaut, dass Ihr Schnäppchen schießt.

Kontakte knüpfen

Gründe doch mal eine Facebookgruppe
Ersties Kiel 2015 oder so und schau mal wer sich so meldet. Solche Gruppen sind super um erste Kontakte zu Leuten zu kriegen, die auch neu in der Stadt sind. Da die meisten Ersties erst zu Semesterbeginn anreisen ist ein Kennenlernen vorher oft schwer und nur bei bestimmten Terminen möglich. Aber in der Gruppe kann man sich schon gut über Infos austauschen, Verabredungen treffen und sich einfach zwanglos kennen lernen.

Schon vor Studienbeginn wichtige Formalitäten erledigen

Die ersten Wochen sind stressig genug. Ich empfehle Euch viele Dinge schon vor Studienbeginn zu erledigen, damit Ihr dann den Focus auf die Uniaktivitäten legen könnt:
  • Anmeldung in der Bibliothek
  • Anmeldung zur Fernleihe
  • Monatskarte besorgen ( ist aber meist in den Uniunterlagen mit drin)
  • Parkkarten fürs UniParkdeck
  • Im Rechenzentrum Zugangsdaten organisieren
  • Anmeldung in der neuen Stadt
  • beim Internetanbieter anmelden, Termin machen für den Anschluss
  • und so weiter.

Es gibt echt viel zu tun und man erspart sich viel, viel Rennerei in den ersten Wochen, wenn man das gleich so früh wie möglich macht

Schon mal Preise für das Kopieren vergleichen

Mag sich komisch anhören, macht aber Sinn. Manchmal lohnt es sich sogar in die nächste Stadt zu fahren, wenn man gleich einen ganzen Stapel Kopien machen will. Bei mehreren Kilo Papier pro Semester macht es einfach Sinn die Preise der Copy Shops zu kennen und zu wissen wo man welche findet. Und zwar bevor man dringend Kopien braucht.

Informationen zum wissenschaftlichen Arbeiten suchen

Je nach Fachbereich wird Euch dies Thema ständig und lange beschäftigen. Zum erfolgreichen Bestehen des Studiums gehört es auch die formalen Kriterien zu kennen und einzuhalten. Darum schaut Euch schon mal um und erstellt ggf. Mustervorlagen. Das spart später viel Zeit.

Schon mal alle wichtigen Links abchecken

Gibt der kommende Prof Vorlesungen im Internet? Hat er evtl sogar einen Youtube Kanal? Checkt das schon mal ab und schaut was es da so gibt. Speichert Euch alles wichtige ab und schaut schon mal was das große Internet so an Infos zu bieten hat.



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