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Montag, 10. November 2014

In zehn Schritten zum richtig guten Referat


Referate und selbst geschriebene Arbeiten nehmen in der Schule einen immer größeren Raum ein. Sie sind sogar Prüfungsinhalt, da die Projektarbeiten für den Hauptschulabschluss oder den mittleren Bildungsabschluss nichts anderes als sehr lange Referate sind. Die folgenden Tipps und Schritte lassen sich für Referate und Projektarbeiten anwenden und sollen Schülern helfen sich nicht zu verzetteln. Lehrkräfte können die Tipps auch als Fahrplan an ihre Schüler verteilen. 
Wer ein gutes Referat schreibt kann damit nicht selten auch seine Noten verbessern. Manchmal machte in Referat oder ein Portfolio auch den Unterschied zwischen Versetzt und nicht versetzt. Darum nehmt die Inhalte nicht auf die leichte Schulter, sondern bereitet Euch sorgfältig vor. 



1. Thema wählen oder geben lassen

Meist ist es ja so, dass die Lehrer die Themen vorgeben, jedoch gibt es ja die seltenen Fälle, dass man als Schüler seine Referatsthemen selbst wählen kann. Das ist sehr gut. Beim Wählen sollte drauf geachtet werden, dass man sich bereits gut mit dem Thema auskennt und auch etwas Lust hat mehr darüber zu erfahren.
Plakatent
Wenn der Lehrer das Thema vorgibt rate ich immer dazu noch mal nachzufragen welche Inhalte er sich wünscht. So kann man beim Nahost Konflikt ja viel schreiben und es kommt ein völlig anderes Referat heraus, je nachdem ob man sich auf die lange historische Vorgeschichte oder auf das aktuelle Geschehen konzentriert.

2. Recherche und Medien sammeln

Ab in die Bücherei und ein Buch raussuchen (lassen). Ein Buch sollte als Quelle immer dabei sein. Wer noch etwas Zeit hat kann sich kostenlos von der Bundeszentrale für politische Bildung Material besorgen, Beratungsstellen aufsuchen oder mal schauen ob man Broschüren oder Bücher bestellen kann. Amazon ist da auch immer eine gute Adresse.
Danach schmeisst man dann google an und schaut was die Suchmaschine ausgibt. Hierbei immer auf seriöse Quellen achten. Wikipedia ist keine davon, aber man kann bei wikipedia schauen welche Quellen da verwendet wurden.

Die gefundenen Seiten und Bücher solltet Ihr dann schon mal unter QUELLEN auflisten. Achtet dabei auf korrekte Nennung der Quellen.

3. Lesen, rausschreiben und mindmapen

Jetzt lest ihr die Seiten durch und macht Euch am besten schon mal Notizen. Notiert das wichtigste oder auch das was ihr gerne mit erwähnen wollt auf seperaten Papieren und bitte nur in Stichwörtern. Super wäre wenn ihr eine Mindmap anfertigen könnt, dann habt Ihr die Gliederung schon vorgenommen.
Warum denn rausschreiben? Erstmal verinnerlicht Ihr so die Inhalte der Texte besser, könnt die Informationen dann besser abrufen und dann ist es auch so, dass Ihr nicht Gefahr lauft die Sätze im Ganzen abzuschreiben. Das wäre fatal und kann zu einer 6 führen.

4. Gliederung

Aus den vorhandenen Notizen kann man nun eine Gliederung zusammen bauen. Ihr solltet immer die Punkte Einleitung und Fazit, sowie Quellen einbauen. Genau in der Reihenfolge. Der Inhalt des Referats kommt zwischen Einleitung und Fazit. Statt Fazit könnt Ihr auch Schluss schreiben.
Die Gliederung solltet Ihr vom Lehrer absegnen lassen, damit Ihr sicher sein könnt nicht am Thema vorbei zu schreiben.

5. Schreiben

Jetzt geht es ans Schreiben. Ich hoffe Ihr habt hierfür genug Zeit eingeplant. Beim Schreiben solltet Ihr auf einige Aspekte achten:
  • Immer die selbe Zeitform verwenden (  Präsens)
  • Leser nicht direkt ansprechen
  • nicht ICH finde oder ICH denke schreiben
  • Fachbegriffe immer erklären
  • Nicht zu sehr vom Thema abschweifen
  • und so weiter ( hierzu mache ich noch einen gesonderten Blogbeitrag)

6. Rahmen schaffen

Wenn genug geschrieben wurde sollte der Text erstmal liegen gelassen werden. Schickt ihn doch Euren Eltern und noch anderen Leuten ( Nachhilfe, beste Freundin und so weiter), sodass die den mal durchgucken.
Ihr erstellt jetzt ein ansprechendes Dokument. Es sollte ein Deckblatt enthalten, dann solltet Ihr die Gliederung einmal sauber aufschreiben und Platz für Seitenzahlen lassen. Schließlich fügt ihr im Dokument eine Kopfzeile ein und schreibt Eure Namen und das Thema hier rein. Dies erscheint dann auf jedem Blatt. 
Eine Fußzeile sollte auch nicht fehlen. Hier kommt die Seitenzahl und die Anzahl der Seiten. 
Dann macht Ihr den Rest des Dokuments noch schick. Überschriften fett und größer, alles schon in Blocksatz setzen und so weiter. Auch dazu mache ich noch einen Eintrag.

7. Umschreiben

So langsam müssten dann ja die Korrekturvorschläge eingetroffen sein. Lest das Skript auch selbst noch mal durch und überlegt ob ihr damit zufrieden seid. Dann baut ihr die Korrekturvorschläge noch ein und habt ein gutes, sorgfältig überarbeitetes Skript.

Die Korrekturen sollten auch die Rechtschreibung und Grammatik umfassen. Denn hier kann man viele, ärgerliche Fehler machen.  

8. Bilder einfügen

Jetzt solltet Ihr die Bilder raussuchen und einfügen. Sicher habt ihr schon welche gebracht, als ihr das Deckblatt hergestellt habt.
Als Faustregel kann man sagen: Pro Seite ein Bild und dann noch mal alle 3 Seiten 1 für die Powerpoint.


Wenn die Bilder in den Text eingefügt werden, achtet darauf, dass sie einen


  •  guten Abstand zum Rest des Textes haben
  • das Ihr die Bildquellen im Anhang vermerkt
  • das Ihr eine Bildunterschrift einfügt
Jetzt können auch die Seitenzahlen ins Inhaltsverzeichnis eingefügt werden, da sich ja nun nichts mehr verschiebt.


9. Power Point bauen

Die Bilder können in die Powerpoint eingebaut werden, achtet auf ein gutes Gleichgewicht zwischen Text und Bild. Bei einer guten Powerpoint Präsentation gelten andere Regeln, als wenn man nur einen schriftlichen Text anfertigt. Hierzu werde ich hier noch was schreiben.

10. Üben, Üben, Üben und Karteikarten schreiben

Nun schreibt Euch Karteikarten, diese sollten wichtige Textzeilen, Zahlen, Daten und Fakten, aber auch Regieanweisungen ("Jetzt auf das Plakat zeigen") enthalten. Ich werde Euch noch mal einen Eintrag dazu machen, damit Ihr wisst wie man gute, von schlechten Karteikarten unterscheidet...

Jetzt müsst Ihr die Inhalte nur noch Üben. Hierbei gilt die Regel, wenn es nervt ( weil man kann es ja) dann noch 10 Mal. Übt das Lesen und tragt das Referat auch mal Euren Eltern, der Nachhilfe oder den Mitschülern vor...


Viel Erfolg

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Wie kann man für Mathe lernen? Fünf Tipps für Matheerfolg. Vor und nach der Mathestunde

Stunden vorbereiten und Nachbereiten sind der Schlüssel zum Erfolg. Aber wie genau geht das, wenn man Mathe lernen will und dies mit Hilfe von Stundenvorbereitung bzw. Nachbereitung schaffen will. Hier kommen einige Tipps

1. Mitschriften abschreiben
Schreibt die Unterrichtsmitschriften noch einmal ab.

2. Versuche die Hinweise auf die kommenden Stunden anzuwenden
schau Dir im Mathebuch die folgenden Seiten an,
schreibe die Formeln auf
versuche schon einmal ein Video zu dem vergangenen und künftigen Thema zu finden

3 Schreibe einen Merkzettel
Notiere Dir die Inhalte der letzten Stunde auf einen Zettel. Formeln und Beispielaufgaben sollten genau so da rauf wie die umgestellten Formeln. Diese können Dir für die Klausur treue Dienste leisten. Notiere auch Ausnahmen darauf.
Ein weiterer Vorteil ist, dass Du vor der Klassenarbeit einfach Deine Merkzettel schnappen kannst und die dann lernen kannst. Wenn Du Dich so vorbereitest sparst Du richtig viel Zeit.
Ein weiterer Vorteil ist, dass Du alles Wichtige auf einen Blick hast, was Dir in der Stunde helfen wird Dich mehr zu melden.

4. Hausaufgaben machen
Mag banal klingen, ist aber so. Wenn Euer Lehrer Euch Aufgaben gibt, dann mach sie. und wenn Du Dir sicher bist, dass sie richtig sind dann trag das auch mal vor. Lehrer freuen sich, wenn Sie merken, dass man mitmacht.

5. Pack Deine Tasche für die nächste Stunde

Und stelle damit sicher, dass Du all die Sachen dabei hast, die Du brauchst. Nichts macht einen schlechteren Eindruck, als wenn man seine Sachen gar nicht, oder nur halb dabei hat. Darum packe Deine Sachen nicht am Morgen vor der Schule, sondern am Abend vorher in aller Ruhe. So stellst Du sicher, dass Nix vergessen wird!

Dienstag, 30. September 2014

Wiederholen aber richtig

In der heutigen Schulwelt gibt es nur eine Lernrichtung, vorwärts, vorwärts und noch mal vorwärts. Alles, was in der Vergangenheit liegt, wird zumindest zum großen Teil, als bekannt vorausgesetzt. Schüler müssen sich Sprüche anhören wie: Das hatten wir doch schon von x Wochen, wann merkt Ihr Euch das endlich und, und und.
Die Lehrer sind aber nicht die Schuldigen an dem ganzen Desaster, die Lehrpläne sind es, die immer mehr gestrafften Lehrpläne. Diese fordern lernen nach Zeitplan und lassen kaum Raum für das, was wirkliches Lernen ausmacht: Pausen, Wiederholungen und neue Inhalte im Wechsel. Der folgende Artikel möchte Anregungen zum richtigen Wiederholen für Schüler und Lehrer bieten und zum Nachdenken anregen.


Wie lernen wir


Lernen gehört zu den natürlichsten Dingen, die ein Mensch überhaupt nur machen kann. Die Fähigkeit zu lernen und zu vergessen hat dafür gesorgt, dass wir zu solch riesigen Fortschritten gekommen sind, ein Leben in Häusern führen, Autos fahren und Wissenschaft betreiben.
Doch ist das Gehirn ein sehr gut durchdachter Bereich, der sich auch davor schützt zu viele unwichtige Informationen aufzunehmen.
Darum verfügt das Gehirn über mehrere Abteilungen

das Kurzzeitgedächtnis
das Langzeitgedächtnis und das Ultrakurzzeitgedächtnis.

Um Lernen, im Sinne von "Ich kann Spanisch ", Phytagoras kein Problem oder Ich beherrsche höhere Mathematik realisieren zu können, müssen Informationen von Kurzzeit ins Langzeitgedächtnis gelangen.

Wie das geht und wie man es schafft, das die Infos da auch bleiben, das soll dieser Artikel erklären.



Vergessenskurve  von Ebbinnghaus

Wie man sieht haben wir die größten Verluste kurz nach dem Auftauchen der neuen Lerninhalte. Darum macht das Vorbereiten und Nachbereiten von Stunden auch sehr viel Sinn. Immerhin verliert das Gehirn direkt in der ersten Zeit nach Aufnehmen der Information schon einen großen Teil der Inhalte.
Der erste, wichtige Schritt ist also dem Vergessen direkt nach dem Schultag entgegen zu wirken, indem man die Lerninhalte des Tages noch einmal zu Hause wiederholt. So hat man den großen Verlust, der in den ersten neun Stunden nach Übermittlung des Lerninhaltes erfolgt schon mal aufgefangen.

Doch dann ist die Arbeit noch nicht vorbei: Wenn man die Stunde entsprechend VORbereitet, dann hat man den Gewinn, dass die Lerninhalte nach rund sechs Tagen noch einmal aufgegriffen werden. Auch hier hat man dann wieder einen großen Verlustanteil minimiert.

Also kann man sagen, dass es allein anhand der Vergessenskurve schon Sinn macht, die Lerninhalte der Stunde nachzubereiten und sich auf die kommende Stunde vorzubereiten.

Wer aber wirklich erfolgreich lernen will, der muss zwischen drin noch mal eingreifen:

  1. Nachbereiten der Stunde am selben Tag
  2. noch eine Wiederholungseinheit nach einigen Tagen
  3. Vorbereiten auf die neue Stunde nach sechs Tagen


Damit ist schon sehr viel geschafft.
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/b6/Vergessenskurve.png von Rdb selbst gezeichnet

Warum müssen wir Lerninhalte behalten?
Bei einigen Bereichen reicht es für die nächste Klausur zu lernen. Zum Beispiel ist es in Geschichte für die französische Revolution irrelevant, was die Menschen in der Steinzeit so gemacht haben. Hier kommt es mehr auf das Lernen der allgemeinen Methoden an.
In anderen Fächern, vor allem in Sprachen und in der Mathematik, müssen einmal gelernte Inhalte aber immer präsent sein.
So muss man in Spanisch schon wissen wie ein Satz gebildet wird, auch wenn in der Schule gerade das Gerundivum behandelt wird.
Darum ist es von großer Bedeutung sich klar zu machen wie genau man sich vergangene Lerninhalte noch einmal in Erinnerung rufen kann und wie oft dies geschehen muss.

Besonders in Mathematik fehlt vielen Schülern das Verständnis für den Sinn von Wiederholungen in Mathe, dabei sind die doch SO wichtig. Siehe Artikel hier 


Was hindert am regelmäßigem Wiederholen

  • Man weiß nicht was wiederholt werden muss
  • Man hat das Gefühl dafür keine Zeit zu haben


Vorteile von regelmäßigem Wiederholen

  • Lernzeiten für Klausuren werden verkürzt
  • Verständnis für aktuellen Stoff wird geschaffen ( statt sinnlosem Pauken werden Zusammenhänge klar)
  • Grundlagen werden gefestigt
  • aus locker wissen wird sicher beherrschen


Grundregeln zum Wiederholen

  • Immer mehrere Medien oder Methoden nutzen
  • das Wichtigste am Intensivsten wiederholen
  • Feste Zeiten einplanen 
  • Überschriften und Oberthemen als Grundgerüst nutzen
  • Immer an bekannten Lerninhalten anknüpfen
  • Nicht zu viel auf einmal wiederholen
  • Zeiten vor dem  Schlafen gehen zum Wiederholen nutzen

Wie kann wiederholt werden?
  • Beim aktuellen Stoff einen Merkzettel anfertigen, diesen in einen Merkzettelordner heften, beim Wiederholen =  Merkzettel rausholen
  • Film zum Thema schauen
  • alte Klausuren durcharbeiten
  • Fragenkatalog erstellen ( als Klausurvorbereitung), diesen dann noch mal versuchen zu beantworten
  • bei abfrager versuchen Fragen zum Thema zu beantworten
  • altes Skript noch mal durchlesen
  • Lernplakat machen
  • Karteikarten ( die man als Klausurvorbereitung machte ) noch mal durchgehen
  • Alternativ andere alte Klausuren durchgehen
  • Buch zum Thema durcharbeiten ( zum Beispiel Prüfungsvorbereitungsbücher)
  • eigenes Buch / Skript zum Thema verfassen
  • Ein Video zum Thema drehen
  • Mindmap zum Thema machen
  • alte Aufgaben noch mal durchrechnen
  • alte Aufgaben kommentieren


Wann sollte wiederholt werden

  • Nicht vor der nächsten Klausur
  • lieber regelmäßig in kleinen Einheit
  • Täglich in kleinen Einheiten ( fünf Minuten pro Fach)
  • Immer dann wenn es in den Plan passt
  • in den Ferien wäre eine Wiederholung ideal



Wie kann man Wiederholungen in den Lernalltag einbauen

  • Feste Wiederholungseinheit involvieren
  • Lernzettel schreiben, diese zu festen Zeiten wiederholen
  • Jede Lerneinheit mit einer Wiederholungseinheit beginnen


Quellen

  • http://www.focus.de/finanzen/karriere/perspektiven/bildung-lernen-will-gelernt-sein-wie-studenten-richtig-pauken_aid_521708.html
  • http://www.fernstudium-infos.de/lernen-technik-methoden/33780-lernstoff-richtig-wiederholen-wie-macht-ihr-2.html
  • http://www.lernen-merken-erinnern.de/wozu-und-wie-soll-ich-wiederholen-oder-durch-wiederholung-effizienter-lernen/
  • http://www.sprachenmarkt.de/wissenswertes/lernen/wiederholen.html
  • http://www.beyourbest.de/richtig_lernen/der-kampf-gegen-das-vergessen/


Montag, 15. September 2014

Wie kann man für Mathe lernen? Fünf Tipps für Matheerfolg. IV. Mehr schaffen im Unterricht

Die Stunden sind der Ort, an dem Ihr Zeit sparen könnt. Wollt Ihr erfolgreich für Mathe lernen und Zeit sparen, dann ist JETZT, in der Mathestunde, dafür der geeignete Zeitpunkt. Es folgen einige Tipps, wie Ihr die Mathestunden zu Eurem Erfolg nutzen könnt und dann auch noch länger frei habt, da Ihr schon in den Stunden alles verstanden habt.

1. Mitschreiben und Nachfragen
Am meisten lernt man, wenn man in den Stunden mitmacht. Die Stunden sind so aufgebaut ( durch Fragen, Erklärungen und Zeiten wo man selbst rechnen soll), dass ihr schon viel dabei mitnehmen könnt. Nutzt die Stunden
Rechnet der Lehrer etwas vor, versucht jeden Schritt nachzuvollziehen. Ist Euch die Rechnung nicht klar, dann fragt. Ihr habt einen Lehrer damit er Euch was beibringt.
Oft schreiben Lehrer etwas an und erklären was dabei, schreibt auch diese Erklärungen mit so gut Ihr könnt, sie helfen Euch beim Verständnis, wenn Ihr versucht die Sachen zu Hause nachzuvollziehen.

2. Melden, melden, melden

Das ist nicht nur für die Note am Ende des Schuljahres gut, auch wenn Ihr Mathe lernen wollt,, dann ist melden genau das richtige Mittel zum Zweck. Ihr nehmt so an den Stunden teil und Euer Gehirn hat das Gefühl mitten drin zu sein, statt nur passiver Zuschauer. Wenn Ihr Euch meldet, dann seid Ihr in einem Dialog mit Eurem Lernstoff, das ist sehr gut um die Inhalte aufzunehmen und zu verarbeiten.

3. Wo sitzt Ihr?
Sagt mir wo Ihr sitzt und ich sage Euch wie gut Ihr seid. Setzt Euch am besten vorne hin ( auch wenn es strebermäßig ist) und versucht einen guten Blick auf die Tafel zu bekommen. Was für Euch nervig ist, für Eure Noten, aber Gold wert ist, ist, wenn Ihr neben Leuten sitzt, die ihr nicht mögt. So talkt Ihr weniger in den Stunden.

4. Hausaufgaben machen und Stunden vorbereiten

Es ist richtig, dass Hausaufgaben wenig bis gar keinen Wert haben. Dennoch solltet Ihr sie machen und so einen guten Eindruck beim Lehrer hinterlassen. Zudem hilft Euch eine Stundenvorbereitung dabei in den Mathestunden aktiv mit zu machen, was wiederum ein wichtiger Faktor ist, wenn man im Unterricht was verstehen will.

5. Habt Eure Sachen dabei

Ich kann das nicht oft genug sagen: Eine gute Ausrüstung ist schon die halbe Miete. Wenn Ihr also genug struktuiert seid, um Eure Sachen dabei zu haben, dann braucht Ihr keinen Aufwand mehr betreiben um fehlende Dinge zu beschaffen. Ihr solltet immer das Buch, die Formelsammlung, den Taschenrechner, Eure Mappe und Euer Heft dabei haben.

Freitag, 4. Juli 2014

Richtig auf das Studium vorbereiten - ein paar andere Tipps :)

Mit etwas Wehmut denke ich noch daran zurück wie ich mein Abi in der Tasche hatte. Die Hochschulzugangsberechtigung in der Tasche, das Gefühl die Welt gehört mir und Reisefieber. Ein bisschen sehnt man sich nach dieser Zeit zurück. Was ich beim Schwelgen in Erinnerungen gerne auslasse ist das Feeling vollkommen in der Luft zu hängen, die blanke Orientierungslosigkeit und das Gefühl permanent im Stress zu sein. Nix, aber gar nix, hat mich mehr fertig gemacht als diese beschissene Unklarheit.

Diese Tipps setzen da an wo die anderen Tipps aufhören, darum wundert Euch nicht, wenn ich so allgemeine Sachen einfach auslasse, die hört Ihr sicher noch oft genug

Darum will ich Euch eine Checkliste an die Hand geben, mit Hilfe derer Ihr Euch im neuen Lebensabschnitt besser orientieren könnt und wie Ihr Fehler vermeiden könnt.
Heute soll es mit einer Einkaufsliste losgehen. Warum das?
Ich sags Euch, hätte ich damals so eine Liste gehabt, ich hätte mich viel sicherer gefühlt, denn es ist doch sehr schön, wenn man weiß, dass man alles Nötige schon beisammen hat:


Was JEDER Stundent IN braucht ist ein Planer

Ihr braucht unbedingt einen Planer nicht nur auf dem Handy. Wer den Fehler macht und alles NUR ins Hand speichert ist ganz schnell ganz in den A. gekniffen, wenn es mal technische Probleme geben sollte. Ich rate zu dem Ding hier :
Filofax Metropol Persönlicher Organiser für Papier (95 x 171 mm), schwarz
Dieser Planer hält Klausurtermine, den Vorlesungsplan, Adressen und so weiter zusammen. Ich  empfehle dringend alles wichtige sowohl im Handy als auch im Papierplaner fest zu halten Es kann man passieren, dass man eins von beiden verliert oder zu Hause vergisst und dann ist man immer noch bombastisch präpariert.


Bücher, Bücher, Bücher

Haltet schon vorher einmal im Vorlesungsverzeichnis nach Proffessoren für Euer Fach Ausschau. Haben die Bücher geschrieben? Dann schaut doch schon mal, ob Ihr was in der Bibliothek findet.
Sucht Bücherflohmärkte an der Uni auf und schaut auch mal im INTERNTET  ( booklooker, facebook, etc. gibt viele gute Möglichkeiten)
Immer nach der Prioriätenreihenfolge einkaufen
-Standartwerke ( Psycho wäre zum Beispiel Goldstein: Wahrnehmungspsychologie etc)
-Bücher vom Proff den man bekommt (Professoren lieeeben ihre eigenen Bücher)
-Bücher von Studenten der selben Uni und des selben Fachbereichs
-Für das Studienfach empfohlene Bücher.

Schaut das ihr eine gute Standartbibliothek zu Hause habt. Wenn man Nordistik studiert sollte man also einige Bücher in der fremden Sprache, einige TOP Literaten aus Skandinavien und einige Wörterbücher vor Studienantritt  haben.  Wenn Ihr vor dem Studium kauft, schaut, dass Ihr Schnäppchen schießt.

Kontakte knüpfen

Gründe doch mal eine Facebookgruppe
Ersties Kiel 2015 oder so und schau mal wer sich so meldet. Solche Gruppen sind super um erste Kontakte zu Leuten zu kriegen, die auch neu in der Stadt sind. Da die meisten Ersties erst zu Semesterbeginn anreisen ist ein Kennenlernen vorher oft schwer und nur bei bestimmten Terminen möglich. Aber in der Gruppe kann man sich schon gut über Infos austauschen, Verabredungen treffen und sich einfach zwanglos kennen lernen.

Schon vor Studienbeginn wichtige Formalitäten erledigen

Die ersten Wochen sind stressig genug. Ich empfehle Euch viele Dinge schon vor Studienbeginn zu erledigen, damit Ihr dann den Focus auf die Uniaktivitäten legen könnt:
  • Anmeldung in der Bibliothek
  • Anmeldung zur Fernleihe
  • Monatskarte besorgen ( ist aber meist in den Uniunterlagen mit drin)
  • Parkkarten fürs UniParkdeck
  • Im Rechenzentrum Zugangsdaten organisieren
  • Anmeldung in der neuen Stadt
  • beim Internetanbieter anmelden, Termin machen für den Anschluss
  • und so weiter.

Es gibt echt viel zu tun und man erspart sich viel, viel Rennerei in den ersten Wochen, wenn man das gleich so früh wie möglich macht

Schon mal Preise für das Kopieren vergleichen

Mag sich komisch anhören, macht aber Sinn. Manchmal lohnt es sich sogar in die nächste Stadt zu fahren, wenn man gleich einen ganzen Stapel Kopien machen will. Bei mehreren Kilo Papier pro Semester macht es einfach Sinn die Preise der Copy Shops zu kennen und zu wissen wo man welche findet. Und zwar bevor man dringend Kopien braucht.

Informationen zum wissenschaftlichen Arbeiten suchen

Je nach Fachbereich wird Euch dies Thema ständig und lange beschäftigen. Zum erfolgreichen Bestehen des Studiums gehört es auch die formalen Kriterien zu kennen und einzuhalten. Darum schaut Euch schon mal um und erstellt ggf. Mustervorlagen. Das spart später viel Zeit.

Schon mal alle wichtigen Links abchecken

Gibt der kommende Prof Vorlesungen im Internet? Hat er evtl sogar einen Youtube Kanal? Checkt das schon mal ab und schaut was es da so gibt. Speichert Euch alles wichtige ab und schaut schon mal was das große Internet so an Infos zu bieten hat.



Donnerstag, 15. Mai 2014

Wie kann man für Mathe lernen? Fünf Tipps für Matheerfolg.II. Regelmäßige Hilfsmittel für Mathematik

Mathe, das ist mein Horrorfach, sagen viele Schüler, aber das muss nicht sein. Mit den richtigen Hilfsmitteln schaffst Du es dauerhaften Matheerfolg zu haben und ohne Schwierigkeiten  durch die Schuljahre zu kommen.

Deine wichtigsten Hilfsmittel stelle ich kurz vor und erkläre WARUM sie so nützlich sind.

1. Die Formelsammlung

Das große Tafelwerk interaktiv, inkl. CD-ROM: Formelsammlung Mathematik, Informatik, Astronomie, Physik, Chemie, Biologie - für das Abitur empfohlen. Nicht nur für Mathematik, sondern auch für Physik und Chemie sollte einen gute Formelsammlung immer am Start sein. Wenn Ihr keine Formelsammlung in der Klausur nutzen dürft oder keine vom Lehrer bekommt, dann macht die selbst, indem Ihr jede neue Formel aufschreibt.

Tipp: Stelle die Formeln alle einmal um und lasst diese umgestellten Formeln vom Lehrer nachschauen, so könnt Ihr sicher sein , dass sie richtig sind. Diese Formeln kannst Du dann problemlos auswendig lernen und die gute Note ist Dir sicher.

2. Der Taschenrechner

Benennen Sie Ihren Link Mein Lieblingsmodell ist der Casio 991, er ist nicht nur einfach in der Handhabung, sondern wird Euch auch gut durchs Abi bringen, wenn Ihr die Funktionen beherrscht. Wertetabellen machen sich binnen von Sekunden und die Nullstellen berechnet das Ding auch noch spielend. Sicher, den Rechenweg muss man dennoch beherrschen, aber ich finde es ist immer schon ein gutes Gefühl, wenn man weiß, dass das Ergebnis richtig ist.


3. Die Mathezettelsammlung

Ich kann es gar nicht oft genug sagen, schreibt im Unterricht mit! Sammelt zum Abitur oder zum Realschulabschluss Eure Zettel. Heftet die Hefte mit in den Ordner. So ein Ordner nimmt nicht viel Platz weg, aber hilft Euch später unglaublich viel.

4. Dein Mathebuch

Dein Mathebuch enthält viele Informationen zu den passenden Themen. Wenn Du Dein Buch richtig nutzt, kann es Dir gute Dienste leisten.
Schreibe die Kästchen, die die Inhalte erklären, auf Karteikarten und lerne diese. Mathe ist wie eine Sprache, bei der man die Vokabeln lernen muss. Du musst die Begriffe und Formeln kennen um Dich im Matheland zurecht zu finden!
Tipp: da man die Bücher ja wieder abgeben muss, schau ob Du welche gebraucht finden kannst.

5. Dein Matheheft

Notieren in Deinen Heften die Nummer und Seite, welche Du bearbeiten sollst ( und schreib die Aufgabe mit), so kannst Du das nachher immer noch mal nachrechnen, wenn Du Grundlagen vertiefen musst. Wichtig: Notiere Dir, ob eine Aufgabe von Dir richtig gelöst wurde, also ob der Lehrer die Aufgabe korrigiert hat, nicht das Du Dir etwas Falsches beibringst.

Mittwoch, 8. Januar 2014

Lernorganisation Welcher Kalender wo für

Ich setze jetzt mal vor raus, dass Ihr überhaupt einen Kalender führt, denn das wäre die Bedigung, um das Lernen effektiv zu organisieren.
Wir haben uns drei Kalendersorten aus dem Internet ausgedruckt die wir auf Kalenderpedia heruntergeladen haben.

Wir haben verschiedene Sorten rausgesucht, aus denen ich mir eine  kompletten Kalender baue, dait ich alles auf einen Blick habe. Die verschiedenen Sorten könnt Ihr aber auch gezielt für Euren Lernerfolg einsetzen, indem Ihr die Sorten so nutz wie sie ihre besonderen Stärken haben:

Der Jahreskalender
hat alle Daten des Jahres auf eine Blick. Hier zeichne ich die Ferien ein, denn die sind ja das Beste an der Schule. Außerdem mache ich für jede Klausur, die ich schreibe einen Punkt, so sehe ich immer auf einen Blick, wen eine Klausur ansteht und kann  mich rechtzeitig drauf vorbereiten.
Den Jahreskalender kann man ebenfalls nutzen, um abzustreichen ob man Vokabeln gelernt hat. Alle Aufgaben die täglich gemacht werden müssen ( in meinem Fall einen Beitrag für Feakadella posten ) bekommen einen eigenen Kalender und einen Harken bei erfolgreicher Abwicklung. So habt Ihr Eure Daten fest im Griff.

Den Monatskalender verwende ich für Klausuren und Abgabeaufgaben, zum Aufschreiben wann ich arbeiten muss und welche Sachen gemacht werden müssen, die ein bis zwei Wochen Vorlauf benötigen. Diese Termne hat man so denn immer auf einen Blick.

Den Wochenkalender verwende ich für Infomationen, die ich detailierter brauche, sodass ich diese immer genau aufschreiben kann. Dienste von bis, Hausaufgaben oder Lernaufgaben, alles wird in diesem Kalenderteil sehr genau aufgeschrieben.


Wenn Ihr all diese Dinge habt, dann habt Ihr Euren Alltag wunderbar im Griff und Euch geht garaniert nix mehr durch die Lappen!

Mittwoch, 13. März 2013

Europa lernen - Praxishilfe

Wir müssen oft Kompromisse machen beim Lernen. Ich bereite ja junge und alte Menschen auf die Schulfremdenprüfung vor. Erdkunde ist ein fester Teil der Prüfungen. Doch nicht jedem Menschen fällt das Lernen der Bundesländer oder Europa leicht. Darum habe ich hier einen mulitmedialen Einstieg für das Thema Europa vorbereitet.

Wie wir lernen:  lernen in Projekten oder alles hängt zusammen

Nix is schlimmer als Wissen, das isoliert vermittelt wird. Wir lernen das Auge in Biologie kennen, danach noch mal in Physik. Vielen Schülern ist nicht klar, dass diese Bereiche unmittelbar zusammen hängen. Darum lernen wir in Projekten.
Ziel ist es nach dem Schuljahr ein Europa Portfolio zu haben, das man als Prüfungsvorbereitung immer noch einmal zur Hand nehmen kann. Zudem sollen die Länder und Gebiete Europas beherrscht werden. Gebirge, Flüsse und so weiter


Durch die Hand in den Kopf

Die Teilnehmer erhalten eine Blindkarte und werden aufgefordert diese abzupauschen. Die Umrandungen sollen zunächst mit Bleistift gezogen werden, anschließend mit einem dicken schwarzen Filzstift nachgemalt werden.

Puzzeln
Das Puzzeln wurde von Geografiepädagogen erfunden. Nicht ohne Grund:

Anschließend sollen die Teilnehmer sich in zweier Gruppen zusammen schließen. Von den vier Karten ( 2 Vorlagen und 2 selbst gezeichnete Originale ) wird eine Karte ausgewählt. Diese wird entlang der  schwarzen Umrandungen in Puzzelteile geschnitten.

Bestimmen

Die Karten sollen nun mit Hilfe der Atlanten mit den korrekten Ländernamen beschriftet werden

Malen die 2.

Nun dürfen die Teilnehmer die Karte mit Leben füllen.
Wir verwenden den Trick die Karten in den Farben anzumalen, die den identischen Anfangsbuchstaben mit den Ländern haben:
Blau = Bulgarien
Dunkelgrün= Deutschland
Hautfarben=
TÜrkis = Türkei
Karo = Kroatien
I = Indigo= Italien
Lila= Lettland
usw.

Gebietspatenschaften
Die Länder nur auswendig zu lernen ist entschieden zu wenig, wir wollen die Länder auch kennenlernen.
Jeder übernimmt die Patenschaft für ein Gebiet ( je nach Gruppengröße) alternativ sollen die Gebiete durchgesprochen werden:
Osteuropa
Russland
Mittelmeer Region
Westeuropa
Südeuropa
Skandinavien
die Teilnehmer haben 1 Unterrichtsstunde Zeit um Informationen zu sammeln über ihre Region und stellen diese Region in der nächsten Stunde vor

Länderpartnerschaften

Die Teilnehmer übernehmen die Patenschaft für ein Land und sammeln Informationen über das Land. Sie fertigen eine Länderkarteikarte an, auf der die wichtigsten Aspekte zusammengetragen werden:
  • Ländername
  • Hauptstadt
  • Umriss
  • Flagge
  • Nachbarländer
  • Gewässer und wichtige Gebirge
  • Zwergstaaten drine
  • Einwohneranzahl
Ländermemory

Wir basteln ein Ländermemory ( Dauer 1 Stunde) und spielen an Beginn jeder Stunde damit.
Man kann entweder für jede 2 er Gruppe einzeln ein Memory basteln oder für die gesamte Klasse.
Dabei können 3 Karten zusammen gehören:
Land - Umriss- Hauptstadt

Dies Spiel kann am Anfang jeder Stunde gespielt werden.



Topografie

Aufgabenstellung
Schnapp dir eine Europakarte und ein Blatt / ein Worddokument. Schreibe einen Text über deine Reise durch Europa. Versuche so viele Länder wie möglich zu besuchen.
Beispiel: Ich starte in Deutschland und fahre nach Dänemark. Von dort aus geht es nach Schweden..

Lernen mit den Länderkarteikarten

Die Länderkarteikarten sollten ja so gestaltet werden, dass der Umriss und die Karte vorne zu sehen ist, und das die Rückseite mit Informationen gefüllt ist. Die Lehrkraft hällt das Blatt hoch, der Teilnehmer muss raten / wissen u m welches Land es sich handelt. Welche Gruppe am meisten gewusst hat hat gewonnen, alternativ hat der Teilnehmer / Lernende gewonnen sobald mehr richtig gewusst wurden als falsch geraten wurden.

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