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Dienstag, 10. März 2015

Methode: Lernen und Lehren durch Bloggen - Über den Einsatz von Blogs für die Klausurenvorbereitung, Abiturvorbereitung und für das selbstgesteuerte Lernen

Wir leben im digitalen Zeitalter und unterrichten die digital natives der Generation web 2.0, dennoch haben viele Methoden etwas altbackenes, preußisches und papierfixiertes . Dieser Artikel richtet sich an Dozenten und Lehrkräfte, an Studenten und Lernende, die mit einem neuen Weg Wissen und Können erwerben oder vermitteln wollen.

1. Was ist ein Blog?

Ursprünglich ist ein Blog eine Art digitales Tagebuch, das Artikel, Bilder und Links beinhaltet. Blogs können kostenlos bei verschiedenen Anbietern eingerichtet werden und haben noch eine Besonderheit: Die Artikel werden in umgekehrter Reihenfolge veröffentlicht, das Neuste liegt also immer oben auf. Man kann einen Blog ohne viel eigenes Können einrichten, wenn  man sich bei den gängigen Bloganbietern anmeldet. Nur wenn man einen Worldpress Blog anlegen will muss man HTML Kenntnisse haben und sollte sich auch mit den grundlegenden Systemen vertraut gemacht haben.

1.1 Kostenlose Blogangebote gibt es bei

  • blogger.com ( der Blogdienst von goolge)
  • blog.d e ( Deutschsprachige Community, der Dienst wird von populis betrieben )
  • http://www.myblog.de/ deutscher Bloganbieter
  • http://www.blogger.de/ deutscher Bloganbieter
  • http://www.twoday.net/ deutschsprachige sehr große und beliebte Community
1.2 Was muss ich beachten

Blogging für Dummies

Bevor man sich an die Arbeit macht sollte man sich über einen sehr wichtigen Punkt klar werden. Das Urheberrecht ist aktuell in aller Munde und kann aus einem liebvollen, kleinen Projekt schnell ein echtes Groschengrab machen. Denn wer Bilder oder Grafiken verwendet, die andere Menschen erstellt haben, verletzt unter Umständen deren Rechte und kann zu Schadensersatzzahlungen verpflichtet werden. Darum sollte man folgende Regeln beachten:
Bilder und Grafiken immer selbst machen
Wenn man Texte verwedendet darf man das nur in Ausschnitten und sollte korrekte Quellenangaben machen.
Wenn man sich nicht sicher ist, ob man das so verwenden darf, dann sollte man den Eintrag lieber nur schreiben und nicht veröffentlichen ( als Inhaber des Blogs kann man immer auf diese Inhalte zugreifen)

2. Wo kann ich einen Blog als Lernhilfe einsetzen

2.1 Als Schüler in der Abiturvorbereitung

Wer kennt das nicht: ENDLOSE Papierberge, der Prüfungstermin rückt immer näher und man hat das Gefühl man kann gar nix. Wie kann man den Massen herr werden? Wie kann man sich gut auf die Prüfung vorbereiten? Das folgende Beispiel gibt einen Einblick darin wie man einen Blog als Lernhilfe nutzen kann.
Prüfungsvorbereitung im Fach Geschichte LK Abiturprüfung

Unser Nachhilfeschüler wählt aus den angegebenen, kostenlosen Bloganbieten den aus, der ihm am sympatischsten und einfachsten erscheint. Wir achten dabei darauf, dass man hierbei auch mit HTML arbeiten kann, Grafiken eingebunden werden können und auch Videos hinzugefügt werden können als Ergänzung.
Blog.de bietet hier alle erforderlichen Maßnahmen und man hat zudem eine stabile und zuverlässige Technik zur Verfügung. 

Nach der Anmeldung heißt es sich einen Überblick über die vorhandenen Lernbereiche zu machen:
Der erste Blogeintrag hat darum den Titel:
Themen der Geschichtsprüfung
und beinhaltet eine Liste der Themen ( Weimarer Republik, 3. Reich, 2. Weltkrieg)
mit den Unterthemen ( Parteiensystem und Wahlsystem in der Weimarer Republik, Weltwirtschaftkrise....)

Nun hat der Lernstoff schon eine gewisse Struktur und kann angegangen werden:
Zu jedem Unterpunkt wird nun ein eigener Blogeintrag verfasst. Dieser kann in Stichworten alles Wichtige zusammenfassen oder in Form eines eigenen Textes verfasst sein. Diese Texte können aus den vorhandenen Unterrichtsmaterialien, die von der Schule stammen, zusammengeschrieben werden.
Nun kann man diese selbstgeschriebenen Texte noch ergänzen: Für viele Fächer bieten sich hierbei youtube Videos an, die man entweder selbst herstellen kann oder die man einfach einbindet. Außerdem bietet sich das Einbinden von Grafiken an. ACHTUNG URHEBERRECHT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Jeden Blogeintrag sollte man nun mit seiner Themenübersicht verlinken, damit man eine Art Inhaltsverzeichnis erstellt und schnell die jeweils gesuchten Blogeinträge findet. So sind die Lerninhalte auch noch schön gegliedert.

Das Vorgehen in der richtigen Reihenfolge
  1. Anmelden bei einem Blogdienst
  2. Themenüberblick schreiben
  3. Blogeinträge verfassen
  4. Blogeinträge verlinken
  5. Eigene Bilder oder Grafiken erstellen ( mindmaps, cluster, Flussdiagramme, Prinzipskizzen und Zeichnungen)
  6. Blogeinträge durch zusätzliches Material ergänzen

Die Vorteile sind sehr groß
  • Das Lernmaterial ist überall verfügbar, da es über Handy, Notebook oder tablet von überall abgerufen werden kann
  • Der Lehrstoff ist gegliedert und struktuiert
  • Der Zettelberg ist nicht mehr ganz so einschüchternd
  • Zettel können nicht verloren werden
  • Guter Austausch mit anderen Lernenden möglich
  • Die Zusammenfassungen können ausgedruckt werden und sind dann übersichtlicher als der gesammelte Zettelstapel
  • Die Informationen sind gegliedert und können leicht ergänzt werden ohne Schmieren auf den Lernzetteln oder eine Flut von Post Its
  • Durch Verlinkungen der Artikel untereinander entsteht ein Verständnis darüber wie welche Informationen miteinander vernetzt sind
  • dadurch, dass man eigene Texte schreibt verinnerlicht man die Lerninhalte
  • Die Ergänzung durch gute Videos oder Links auf Internetseiten sorgt für eine weitere Vertiefung 
  • Man hat sein Material für die Wiederholungseinheiten gleich auf einer Seite ( der Effekt auf welcher Internetseite war das noch mal bleibt aus)
  • Geld verdienen mit dem eigenen Blog


2.2 Als Lehrkraft

Mögliche Einsatzgebiete ( sollten noch ergänzt werden)
  • bei der Lektüre eines Buches
  • beim Bearbeiten eines abgeschlossenen Themas
  • beim Wiederholen für eine Prüfung ( zum Beispiel für das Abitur oder für den Berufsabschluss)
  • als Begleitmaterial für einen Kurs
  • zur Vorbereitung auf ein bestimmtes Thema
Für welche Fächer eignet sich ein Blog als Lehrmaterial
  • Chemie
  • Deutsch
  • Englisch
  • Spanisch
  • Latein
  • Biologie
  • Rechnungswesen
  • usw. der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt
Welche Vorteile bietet der Einsatz eines Weblogs oder Blog im Unterricht
  • die Schüler können selbstständig arbeiten
  • Einsatz von Wochenplan / Monatsplan möglich
  • Gruppenarbeit ist möglich
  • es ist möglich das Thema vielseitig zu behandeln
  • der Blog kann den Unterricht vorbereiten und/oder nachbereiten
  • es gibt ein fertiges Endprodukt / festes Ziel
  • konnektivistisches Lernen und Lehren
  • Die Schüler erwerben technische Grundkenntnisse
  • Die Schüler erwerben Grundqualifikationen für den späteren Berufsalltag mit Technoloie
  • Höhere Motivation der Schüler durch neue Methode
  • Unterricht lässt sich gut vorbereiten
  • Fachübergreifendes Lernen wird möglich
Was muss ich als Lehrer beachten
  • Technische Voraussetzungen
  • Ablenkbarkeit durch Internetseiten
  • Urheber Recht
  • Die Aufgabenteilung sollte klar geregelt sein, wenn jeder Schüler Zugriff auf alle Einträge hat
  • Sicherheitskopien anfertigen ( jede 2. Stunde oder jede Stunde )
  • Beliebte Aufgaben sollten alle machen können, ebenso wie unbeliebte Aufgaben an alle gehen sollte

Der Einsatz eines Blog am Beispiel der Lektüre von Faust I
Für den Lehrgang Abiturvorbereitung steht die Lektüre von Goethes Faust an.  Wir haben zunächst das Theater Stück an Hand eines Youtube Videos angesehen, denkbar wäre aber auch das Hören eines Hörspiels ( gibt es gratis im Internet ). 
Zu dieser Methode haben wir gegriffen, um den Schülern einen Überblick zu vermitteln.
Gruppeneinteilung
Wir haben dann Gruppen von je 3 Mitgliedern gegründet. Diese sollten möglichst homogen sein und auch harmonisch, da sie über die Dauer des gesamten Projektes bestehen.

Jede Gruppe wird Pate von einem Textabschnitt ( zum Beispiel 1 Akt)
einigen Hintergrundthemen ( zum Beispiel Moralvorstellung der damaligen Zeit, Glauben, Walpurgisnacht)
und Lyrik Hintergrundthemen ( was ist eine Kadenz, Sonett, Kreuzreim)
und hat eine bestimmte Zeit um diese Themen aufzubereiten.
Für die Dramenszenen stellen wir ein fertiges Schema zur Verfügung, für die anderen Themen entsprechenes Material

nach der Arbeitsphase, in der die Gruppen die Blogeinträge erstellen, haben die Schüler die Möglichkeit ihre Ergebnisse zu präsentieren. Dies erfolgt in der Reihenfolge der Szene, dann werden die Figuren dargestellt und charekterisiert ( Blogeinträge zu den Personen werden in der Stunde erarbeitet im gesamten Klassenverbund) und schließlich sprachliche Werkzeuge und Hintergrundinformationen.

In der letzten  Phase werden die Inhalte in Blogform zusammen gefasst. 


2.3 Als Student

Als Student hat man andere Notwendigkeiten, als dies bei Schülern der Fall ist. Dennoch eignet sich ein Blog hervorragend als Mittel das Studium von Anfang bis Ende zu begleiten und bietet viele Möglichkeiten und Vorteile

Vorteile
  • Material überall verfügbar ( man muss nicht immer alles mitschleppen)
  • digitales Notizbuch
  • Bündelung von verschiedenen Medien zu dem Thema
  • Die Lerninhalte können vernetzt dargestellt werden
  • Man kann sich bereits im Studium eine Außenwirkung aufbauen
  • Gute Referenz bei späteren Bewerbungen
  • sehr gute Prüfung / Examensvorbereitung 
  • Man  hat sein gesamtes Studium auf einem Blick
  • Die Lerninhalte können nach Themen sortiert werden, indem man sie tagt ( zeige alle Anatomie Beiträge an,etc)
  • Literatursammlung und Verzeichnis online
  • Linksammlung
  • Vernetzung mit Studenten anderer Universitäten
  • Guter Nebenverdienst im Studium ( Aufbau von passivem Einkommen )
Was kann auf so einen Studi Blog
  • Vorlesungsmitschriften ( dadurch, dass man die Inhalte noch einmal aufbereitet verinnerlicht man sie auch selbst)
  • Literaturlisten ( werden so überall verfügbar auch via Handy in der Bib)
  • weiterführende Ideen und Ansätze zu den Themen
  • Überblicke über Lerninhalte, die man auswendig lernen muss (Anatomie, Theorien, Vokabeln, etc)
  • Eigene Skizzen ( Das Auge erklärt und benannt)
  • Fachbegriffe als Lexikon erstellen
  • Zusammenfassung von Büchern
  • Lernlisten ( was muss ich wann lernen )
  • Wiederholungen 
  • Lernzettel ( Zusammenfassungen von Lerninhalten, zB Über Faust alle Akte kurz dargestellt, oder Alles über das Auge oder Lerntheorien im Überblick, etc.)
  • Erfahrungen zum Studium
  • gute Vorsätze
  • Selbstmotivation

Nützliche Tools zum Bilder herstellen/bearbeiten ( alle gratis )
  • artweaver = sehr vielseitiges Malprogramm
  • Gliffi Diagramme gibt es gratis in Google Crome und macht tolle Diagramme!! 
  • free mind = mindmaps einfach herstellen ( download über chip.de)


Dienstag, 3. Februar 2015

Es ist belegt: Ein Schüleraustausch ist sinnvoll und hilfreich


Sprachreisen, Schüleraustausch, davon profitiert man doch nur, wenn man was mit Sprachen machen will. So oder so ähnlich denken viele auch noch heute. Dennoch wird das Ausland in unserer vernetzten Welt immer wichtiger und immer mehr Jugendliche zieht es für ein Jahr ins Ausland. Richtig so, sagen Wissenschaftler!

Die Universität Münster untersuchte in ihrer Studie 1500 Jugendliche im Alter von 16 Jahren. Hierbei gingen 800 von ihnen für ein Jahr ins Ausland, während die Vergleichsgruppe im Heimatland bliebt. Das sich die Sprachkenntnisse im Ausland verbessern ist offensichtlich, doch interessierte die Forscher, ob es auch noch andere Effekte beim Auslandsjahr gibt.

Nachdem die Austauschschüler wieder im Land waren verglichen die Wissenschaftler die Jugendlichen und stellten fest, dass der Auslandsaufenthalt eine Vielzahl von Effekten auf die Jugendlichen hatte:

Die Auslandsschüer waren selbstbewußter geworden, während sich im Selbstbewußtsein der Vergleichsgruppe keine Effekte zeigten. Zudem fanden die münsteraner Wissenschaftler heraus, dass vom Aufenthalt besonders die weniger selbstbewußten Jugendlichen profitierten.

Besonders wichtig für jenen positiven Effekt ist eine gute Einbindung der Reisenden in die Organisation. Je besser sie sich eingebettet und betreut fühlen, desto besser ist dies für die Teilnehmer.

Jährlich starten laut wissenschaft.de 20 000 Schüler in den Auslandsaufenthalt.

http://www.wissenschaft.de/kultur-gesellschaft/gesellschaft/-/journal_content/56/12054/4218318/Wissenschaftlich-belegt%3A-Sch%C3%BCleraustausch-ist-super%21/

Dienstag, 23. Dezember 2014

Ziele erreichen, richtig formulieren und auch hohe Ziele umsetzen

Wer keine Ziele hat, für den ist kein Weg der Richtige, sagte einmal ein schlauer Mensch. Da ist viel Wahres dran. So sollte man, egal ob als Schüler oder als Student, ob als Teilnehmer einer Umschulung, einer Weiterbildung oder als Auszubildender, versuchen seine Ziele klar und präzise zu formulieren. Wie das genau geht, das soll der folgende Artikel zeigen.


Warum sind Ziele so wichtig?


Wenn wir uns Ziele setzen können wir konzentriert und focusiert auf diese hin arbeiten. Haben wir kein Ziel vor Augen flattert die Energie so vor sich hin ohne eine richtige Richtung zu haben. Man kann sich das wie beim Einkaufen vorstellen:
Wissen wir, dass wir ein Paar Schuhe, ein Buch und Kaugummis wollen können wir den Weg in die Stadt so planen, dass wir eines nach dem Andren einkaufen können ohne Umwege zu machen.

Wissen wir nicht was wir kaufen wollen müssen wir erstmal loslaufen und schauen. Wir könnten dann auch ohne etwas gekauft zu haben zurück kommen und erst zu Hause feststellen, dass wir ja weder passende Schuhe noch etwas zum Lesen haben.

Hier stecken gleich zwei wichtige Element: Wir müssen uns erst mal, bevor wir ein Ziel festlegen, über die Bedürfnisse im Klaren werden.

Wie werde ich mir über die Bedürfnisse klar?

Bim Lesen ist es ganz einfach: Es ist  nichts passendes zum Lesen da oder das gewünschte Buch ist  nicht da.

Wenn wir das Ziel "Realschulabschluss" oder Abi haben, dann liegt der Fall nicht ganz so leicht.

Hier könnte ein Bedürfnis lauten
Ich möchte mein Abi schaffen (Ziel) und das möglichst stressfrei / möglichst mit einer sehr guten Note / mit einem so guten Abschluss, dass ich meinen Studienplatz bekomme ( Bedürfnis Teil)

Je nachdem welches Bedürfnis ich an den Tag lege


  • Überlegenheit
  • Bequemlichkeit
  • Entspannung
  • Genaue Zielrerreichung

wird die Arbeit am Projekt ABI auch jedesmal anders aussehen. 

Ziele sollten immer folgende Voraussetzungen haben

  • Klar umgrenzt sein ( ich will den Führerschein machen, drei KG abnehmen ) falsch wären unklare Aussagen ( ich will schön werden, klug werden etc)
  • Realistisch sein ( ich will 2 kg in einem Monat abnehmen NICHT ich möchte 30 kg in einer Woche abnehmen)
  • Eine Zeitvorgabe haben ( diese sollte ebenfalls realistisch sein )
  • Sie sollten Dir gut tun ( also wünsch Dir nicht in 2 Monaten nicht mehr laufen zu können )
  • Sie sollten in kleinere Etappenziele aufteilbar sein ( Ziel ich möchte Spanisch können: 1. Ich möchte Lektion 1bis 3 können, usw. dann Ich möchte ein Buch lesen können etc
Hier haben wir auch einen wichtigen Punkt. Oft setzen sich Menschen zu große Lernziele und zu viele, so baut sich Frust auf und die Motivation sinkt oder ist nicht mehr vorhanden.
Besser ist es sich ein großes Ziel in viele Kleine zu zerlegen und diese mit Belohnungen zu versehen.

Zudem ist es hilfreich sich nützliche und schädliche Einflüsse vor Augen zu führen und das auch wirklich aufzuschreiben. Hier ein Beispiel

Ziel 
Ich möchte 10 kg abnehmen
1. Etappenziel:Ich habe 1 kg abgenommen
Was hilft mir für das erreichen des Zieles:
Bewegung und Obst, Gemüse
Was hindert mich daran :
Süßigkeitenschrank
Belohnung für Erreichen des ersten Ziels
1 PC Spiel

Oder am Beispiel des Lernens

Ziel
Ich möchte statt einer FÜNF eine VIER in Latein haben
Analyse der Situation
Wir sind bei Lektion 10.
1. Etappenziel
Ich kann die Vokabeln von Lektion 1 bis Lektion 3
Was hilft mir für das Erreichen des Ziels, was muss ich dafür machen?
Jeden Tag 10 bis 30 Minuten Vokabeln lernen
Was hindert mich dran
Faulheit
Was schenk ich mir als Belohnung?
Steam Gutschein 


Zudem ist es wichtig, dass man seine Ziele regelmäßig überprüft

  • Sind Etappenziele schon erreicht worden?
  • Stimmt das Ziel noch so?
  • Will man das noch genau so erreichen?
  • Sind bei der Zielsetzung meine Bedürfnisse berücksichtigt?
  • Sollten noch Veränderungen vorgenommen werden, um ein besseres Ziel zu erlangen?

Wie man sieht ist es gar nicht so einfach sich richtig Ziele zu setzen, doch man kommt nicht drum herum. Nur wer weiß wo es lang gehen soll, der findet seinen Weg und erreicht das gewünschte Ziel. Darum lohnt es sich wirklich sich vor dem Anfangen neuer Aufgaben einmal über die Zielvorgaben Gedanken zu machen. 

Freitag, 4. Juli 2014

Richtig auf das Studium vorbereiten - ein paar andere Tipps :)

Mit etwas Wehmut denke ich noch daran zurück wie ich mein Abi in der Tasche hatte. Die Hochschulzugangsberechtigung in der Tasche, das Gefühl die Welt gehört mir und Reisefieber. Ein bisschen sehnt man sich nach dieser Zeit zurück. Was ich beim Schwelgen in Erinnerungen gerne auslasse ist das Feeling vollkommen in der Luft zu hängen, die blanke Orientierungslosigkeit und das Gefühl permanent im Stress zu sein. Nix, aber gar nix, hat mich mehr fertig gemacht als diese beschissene Unklarheit.

Diese Tipps setzen da an wo die anderen Tipps aufhören, darum wundert Euch nicht, wenn ich so allgemeine Sachen einfach auslasse, die hört Ihr sicher noch oft genug

Darum will ich Euch eine Checkliste an die Hand geben, mit Hilfe derer Ihr Euch im neuen Lebensabschnitt besser orientieren könnt und wie Ihr Fehler vermeiden könnt.
Heute soll es mit einer Einkaufsliste losgehen. Warum das?
Ich sags Euch, hätte ich damals so eine Liste gehabt, ich hätte mich viel sicherer gefühlt, denn es ist doch sehr schön, wenn man weiß, dass man alles Nötige schon beisammen hat:


Was JEDER Stundent IN braucht ist ein Planer

Ihr braucht unbedingt einen Planer nicht nur auf dem Handy. Wer den Fehler macht und alles NUR ins Hand speichert ist ganz schnell ganz in den A. gekniffen, wenn es mal technische Probleme geben sollte. Ich rate zu dem Ding hier :
Filofax Metropol Persönlicher Organiser für Papier (95 x 171 mm), schwarz
Dieser Planer hält Klausurtermine, den Vorlesungsplan, Adressen und so weiter zusammen. Ich  empfehle dringend alles wichtige sowohl im Handy als auch im Papierplaner fest zu halten Es kann man passieren, dass man eins von beiden verliert oder zu Hause vergisst und dann ist man immer noch bombastisch präpariert.


Bücher, Bücher, Bücher

Haltet schon vorher einmal im Vorlesungsverzeichnis nach Proffessoren für Euer Fach Ausschau. Haben die Bücher geschrieben? Dann schaut doch schon mal, ob Ihr was in der Bibliothek findet.
Sucht Bücherflohmärkte an der Uni auf und schaut auch mal im INTERNTET  ( booklooker, facebook, etc. gibt viele gute Möglichkeiten)
Immer nach der Prioriätenreihenfolge einkaufen
-Standartwerke ( Psycho wäre zum Beispiel Goldstein: Wahrnehmungspsychologie etc)
-Bücher vom Proff den man bekommt (Professoren lieeeben ihre eigenen Bücher)
-Bücher von Studenten der selben Uni und des selben Fachbereichs
-Für das Studienfach empfohlene Bücher.

Schaut das ihr eine gute Standartbibliothek zu Hause habt. Wenn man Nordistik studiert sollte man also einige Bücher in der fremden Sprache, einige TOP Literaten aus Skandinavien und einige Wörterbücher vor Studienantritt  haben.  Wenn Ihr vor dem Studium kauft, schaut, dass Ihr Schnäppchen schießt.

Kontakte knüpfen

Gründe doch mal eine Facebookgruppe
Ersties Kiel 2015 oder so und schau mal wer sich so meldet. Solche Gruppen sind super um erste Kontakte zu Leuten zu kriegen, die auch neu in der Stadt sind. Da die meisten Ersties erst zu Semesterbeginn anreisen ist ein Kennenlernen vorher oft schwer und nur bei bestimmten Terminen möglich. Aber in der Gruppe kann man sich schon gut über Infos austauschen, Verabredungen treffen und sich einfach zwanglos kennen lernen.

Schon vor Studienbeginn wichtige Formalitäten erledigen

Die ersten Wochen sind stressig genug. Ich empfehle Euch viele Dinge schon vor Studienbeginn zu erledigen, damit Ihr dann den Focus auf die Uniaktivitäten legen könnt:
  • Anmeldung in der Bibliothek
  • Anmeldung zur Fernleihe
  • Monatskarte besorgen ( ist aber meist in den Uniunterlagen mit drin)
  • Parkkarten fürs UniParkdeck
  • Im Rechenzentrum Zugangsdaten organisieren
  • Anmeldung in der neuen Stadt
  • beim Internetanbieter anmelden, Termin machen für den Anschluss
  • und so weiter.

Es gibt echt viel zu tun und man erspart sich viel, viel Rennerei in den ersten Wochen, wenn man das gleich so früh wie möglich macht

Schon mal Preise für das Kopieren vergleichen

Mag sich komisch anhören, macht aber Sinn. Manchmal lohnt es sich sogar in die nächste Stadt zu fahren, wenn man gleich einen ganzen Stapel Kopien machen will. Bei mehreren Kilo Papier pro Semester macht es einfach Sinn die Preise der Copy Shops zu kennen und zu wissen wo man welche findet. Und zwar bevor man dringend Kopien braucht.

Informationen zum wissenschaftlichen Arbeiten suchen

Je nach Fachbereich wird Euch dies Thema ständig und lange beschäftigen. Zum erfolgreichen Bestehen des Studiums gehört es auch die formalen Kriterien zu kennen und einzuhalten. Darum schaut Euch schon mal um und erstellt ggf. Mustervorlagen. Das spart später viel Zeit.

Schon mal alle wichtigen Links abchecken

Gibt der kommende Prof Vorlesungen im Internet? Hat er evtl sogar einen Youtube Kanal? Checkt das schon mal ab und schaut was es da so gibt. Speichert Euch alles wichtige ab und schaut schon mal was das große Internet so an Infos zu bieten hat.



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