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Freitag, 9. Januar 2015

10 Fragen zu externen Bildungsabschlüssen

Dieses Thema beschäftigt mich und meine Mitarbeiter bereits seit mehreren Jahren. Ich arbeite intensiv mit verschiedensten Schülergruppen am externen Hauptschulabschluss und neuerdings auch am mittleren Bildungsabschluss und am Abitur. Um Außenstehenden zu erklären was externe Bildungsabschlüsse sind und was es zu beachten gibt, wollten wir diese Artikelreihe einmal ins Leben rufen. Wir denken, dass hiermit vielen Interessierten geholfen werden kann.

1. Sind externe Schulabschlüsse schlechtere Abschlüsse?

Nein, bei den externen Abschlüssen handelt es sich um genau die gleichen Abschlüsse wie man sie auch an regulären Schulen machen kann. Sogar normale Schulen, wie die Waldorfschulen, machen eigentlich externe Prüfungen. Auch die Bildungsabschlüsse, welche man bei den Volkshochschulen erwerben kann, sind in der Regel externe Abschlüsse.

2. Wo kann man überall externe Abschlüsse machen?

Die Abschlüsse der Volkshochschulen sind meist externe Abschlüsse, viele private Bildungsinstitute und Fernlern Institute, wie ILS oder SGD bieten externe Schulabschlüsse an. Man kann aber auch selbst zur Prüfung antreten.

3. Melden sich manchmal welche an, die sich selbst vorbereitet haben und schaffen die das dann?

Ja, wir haben häufiger Selbstlerner mit in den Prüfungen. Wichtig ist es, dass man sich sehr gut informiert, bevor man sich zur Prüfung anmeldet, das man in Kontakt tritt mit den Prüfern und das man intensive Vorbereitungen betreibt.
Ganz wichtig finde ich es auch, dass man sich vor der Anmeldung zur Prüfung beim zuständigen Amt informiert, ob man überhaupt die externe Prüfung machen kann. Nicht, dass man ein Jahr lernt und dann doch nicht zur Prüfung antreten darf.


4. Welche Fächer werden geprüft?

Das hängt vom Bildungsabschluss ab, den man über eine externe Prüfung erwerben möchte. In jedem Fall muss man sich aber auf

  • Deutsch
  • Mathe
  • Englisch

und ein paar der Nebenfächer einstellen. Diese können
Geschichte, Wirtschaft und Politik, Biologie, Erdkunde, Physik, Philosophie, Religion, Chemie und viele weitere Fächer umfassen.
Meist muss man seine Prüfungsfächer so zusammenstellen, dass der sprachliche, der naturwissenschaftliche und der gesellschaftswissenschaftliche Bereich abgedeckt ist. Bei der Vorbereitung auf das externe Abitur ist eine zweite Fremdsprache noch obligatorisch.

5. Gibt es auch die Möglichkeit einen Berufsabschluss über eine externe Prüfung nachzuholen?
Ja, diese Möglichkeit besteht selbstverständlich. Die Bundesrepublik hat diesen Weg für Menschen aufgemacht, die schon länger in einem Beruf arbeiten und da auch qualifizierte Tätigkeiten ausüben. Die jedoch aus verschiedenen Gründen bisher keine Ausbildung gemacht haben. Für solche Berufstätige kommt eine externe Prüfung für den Berufsabschluss in Frage. Hier gibt es nähere Infos dadrüber http://www.perspektive-berufsabschluss.de/de/501.php

6. Wie kann ich mich für eine Schulfremdenprüfung also eine Externenprüfung anmelden?
Über die nötigen Unterlagen und Formulare erteilt das zuständige Schulamt Auskunft. Dieses findet man in der Kreisverwaltung ( so ist das bei uns ) oder im Rathaus. Hier sollte man gezielt nach den geforderten Unterlagen fragen und auch die Fristen in Erfahrung bringen. Diese sollte man gut sichtbar aufhängen und immer einhalten. Alles andere kann die Zulassung gefährden.


7. Mit welchem Material kann ich mich auf die Schulfremdenprüfung vorbereiten?
Bei Interesse veröffentliche ich gerne hier eine Materialliste. Diese sollte so allgemein wie möglich sein, weil es unterschiedliche Regen gibt, je nach Bundesland. Die Grundlagen sind aber auch alle überall die gleichen.
Kostenloses Lernmaterial in Form von Linklisten findet Ihr auf Dem Nachhilfe Blog Feakadella unter den Tags Prüfungsvorbereitung oder auch Abitur, Hauptschulabschluss und Realschulabschluss.
Man muss nicht immer Fachbücher konsultieren. Die meisten Bundesländer haben ihre Abschlussprüfungen ins Internet gestellt. Diese könnte Ihr dann bei den Seiten des Bildungsministeriums finden.

Besteht Interesse an einer Materialliste und einer Linkliste? Dann würde ich mich mal dransetzten und so eine fertig machen! Lasst es mich in den Kommentaren wissen. 

8. Mit welchem Lernaufwand muss ich rechnen, wenn ich mich auf die Prüfungen vorbereiten will?

Wir veranschlagen für
Hauptschulabschluss   350 Stunden
Realschulabschluss      750 Stunden
Abitur                     1200 Stunden 

Das sind aber nur Richtlinien. Wenn Ihr wissen wollt wie gut Ihr steht, dann könnt Ihr eine unverbindliche Online Nachilfe Stunde über skype buchen. Ihr bekommt einen Termin bei facebook unter Nachhilfe für Dich. Einfach eine Nachricht schreiben und wir können mal drüber sprechen wo Ihr steht und was ich Euch empfehlen würde.

9. Was passiert wenn ich doch nicht mehr will oder wenn ich durchfalle?

Man hat immer eine begrenzte Anzahl an Freischüssen, also wenn man durchfällt, dann dürfte noch  nicht all zu viel passieren.
Überlegt man es sich kurz vor der Prüfung anders, so ist es zumeist möglich die Anmeldung noch mal zurück zu ziehen, und so zu vermeiden, dass ein Versuch verbraucht wurde.

10. Wie läuft so eine externe Prüfung ab?

Man meldet sich an und bekommt dann die Prüfungstermine. Meist muss man neben dem Anmeldeformular und den Unterlagen auch noch eine Angabe darüber aufgeben welche mündlichen Prüfungsfächer man machen will. Einige Kreise erlauben zudem die Angabe von Schwerpunktthemen, die für die Nebenfächer in den mündlichen Prüfungen besonders intensiv behandelt werden sollen.
Über die Inhalte, die abgefragt werden, erfährt man in den Lehrplänen des Landes. Zudem kann man sich die alten Prüfungen anschauen und so erfahren welche Themen immer gerne dran kommen.

Wenn man eine Einladung zu einer Info Veranstaltung bekommt, dann ist es sehr empfehlenswert da auch hinzugehen, da man hier alle wichtige Informationen bekommt.

Dienstag, 23. Dezember 2014

Ziele erreichen, richtig formulieren und auch hohe Ziele umsetzen

Wer keine Ziele hat, für den ist kein Weg der Richtige, sagte einmal ein schlauer Mensch. Da ist viel Wahres dran. So sollte man, egal ob als Schüler oder als Student, ob als Teilnehmer einer Umschulung, einer Weiterbildung oder als Auszubildender, versuchen seine Ziele klar und präzise zu formulieren. Wie das genau geht, das soll der folgende Artikel zeigen.


Warum sind Ziele so wichtig?


Wenn wir uns Ziele setzen können wir konzentriert und focusiert auf diese hin arbeiten. Haben wir kein Ziel vor Augen flattert die Energie so vor sich hin ohne eine richtige Richtung zu haben. Man kann sich das wie beim Einkaufen vorstellen:
Wissen wir, dass wir ein Paar Schuhe, ein Buch und Kaugummis wollen können wir den Weg in die Stadt so planen, dass wir eines nach dem Andren einkaufen können ohne Umwege zu machen.

Wissen wir nicht was wir kaufen wollen müssen wir erstmal loslaufen und schauen. Wir könnten dann auch ohne etwas gekauft zu haben zurück kommen und erst zu Hause feststellen, dass wir ja weder passende Schuhe noch etwas zum Lesen haben.

Hier stecken gleich zwei wichtige Element: Wir müssen uns erst mal, bevor wir ein Ziel festlegen, über die Bedürfnisse im Klaren werden.

Wie werde ich mir über die Bedürfnisse klar?

Bim Lesen ist es ganz einfach: Es ist  nichts passendes zum Lesen da oder das gewünschte Buch ist  nicht da.

Wenn wir das Ziel "Realschulabschluss" oder Abi haben, dann liegt der Fall nicht ganz so leicht.

Hier könnte ein Bedürfnis lauten
Ich möchte mein Abi schaffen (Ziel) und das möglichst stressfrei / möglichst mit einer sehr guten Note / mit einem so guten Abschluss, dass ich meinen Studienplatz bekomme ( Bedürfnis Teil)

Je nachdem welches Bedürfnis ich an den Tag lege


  • Überlegenheit
  • Bequemlichkeit
  • Entspannung
  • Genaue Zielrerreichung

wird die Arbeit am Projekt ABI auch jedesmal anders aussehen. 

Ziele sollten immer folgende Voraussetzungen haben

  • Klar umgrenzt sein ( ich will den Führerschein machen, drei KG abnehmen ) falsch wären unklare Aussagen ( ich will schön werden, klug werden etc)
  • Realistisch sein ( ich will 2 kg in einem Monat abnehmen NICHT ich möchte 30 kg in einer Woche abnehmen)
  • Eine Zeitvorgabe haben ( diese sollte ebenfalls realistisch sein )
  • Sie sollten Dir gut tun ( also wünsch Dir nicht in 2 Monaten nicht mehr laufen zu können )
  • Sie sollten in kleinere Etappenziele aufteilbar sein ( Ziel ich möchte Spanisch können: 1. Ich möchte Lektion 1bis 3 können, usw. dann Ich möchte ein Buch lesen können etc
Hier haben wir auch einen wichtigen Punkt. Oft setzen sich Menschen zu große Lernziele und zu viele, so baut sich Frust auf und die Motivation sinkt oder ist nicht mehr vorhanden.
Besser ist es sich ein großes Ziel in viele Kleine zu zerlegen und diese mit Belohnungen zu versehen.

Zudem ist es hilfreich sich nützliche und schädliche Einflüsse vor Augen zu führen und das auch wirklich aufzuschreiben. Hier ein Beispiel

Ziel 
Ich möchte 10 kg abnehmen
1. Etappenziel:Ich habe 1 kg abgenommen
Was hilft mir für das erreichen des Zieles:
Bewegung und Obst, Gemüse
Was hindert mich daran :
Süßigkeitenschrank
Belohnung für Erreichen des ersten Ziels
1 PC Spiel

Oder am Beispiel des Lernens

Ziel
Ich möchte statt einer FÜNF eine VIER in Latein haben
Analyse der Situation
Wir sind bei Lektion 10.
1. Etappenziel
Ich kann die Vokabeln von Lektion 1 bis Lektion 3
Was hilft mir für das Erreichen des Ziels, was muss ich dafür machen?
Jeden Tag 10 bis 30 Minuten Vokabeln lernen
Was hindert mich dran
Faulheit
Was schenk ich mir als Belohnung?
Steam Gutschein 


Zudem ist es wichtig, dass man seine Ziele regelmäßig überprüft

  • Sind Etappenziele schon erreicht worden?
  • Stimmt das Ziel noch so?
  • Will man das noch genau so erreichen?
  • Sind bei der Zielsetzung meine Bedürfnisse berücksichtigt?
  • Sollten noch Veränderungen vorgenommen werden, um ein besseres Ziel zu erlangen?

Wie man sieht ist es gar nicht so einfach sich richtig Ziele zu setzen, doch man kommt nicht drum herum. Nur wer weiß wo es lang gehen soll, der findet seinen Weg und erreicht das gewünschte Ziel. Darum lohnt es sich wirklich sich vor dem Anfangen neuer Aufgaben einmal über die Zielvorgaben Gedanken zu machen. 

Dienstag, 9. Dezember 2014

Ich lern´ Spanisch und noch ein wenig Chinesisch -ein Selbstversuch

Ich wollte mal wieder was für mein Gehirn machen. Leider fehlt mir oft die Zeit mich mit vielen Inhalten so im Detail auseinander zu setzen. Aber es ist ein inniger Wunsch von mir irgendetwas richtig gut zu können. Außerdem wollte ich immer schon viele Sprachen sprechen und mich mit Menschen aller Herren Länder austauschen. Ja, ich weiß das kann ich auch mit Englisch machen, aber irgendwie reichte mir das nicht.

Warum Spanisch und Chinesisch und warum denn beide gleichzeitig?
Also ich "kann" schon Englisch, Latein, Dänisch und Deutsch. Mit den zwei Sprachen wäre ich denn dann bei ansehnlichen sechs Sprachen, Französisch möchte ich bis ich 40 bin auch noch "können", dann hätte ich die sieben voll. Das ist doch eine anständige Zahl.

Latein und Englisch brauche ich für meinen Beruf, ich bin Nachhilfe Lehrerin und muss oft Grammatik und Vokabeln mit den Kids pauken. So bleiben die Vokabeln frisch im Kopf und ich frische die Kenntnisse immer wieder von Neuem auf.

Spanisch haben einige Schüler als Nebenfach und so fand ich das ganz praktisch, so als geschäftliche Investition. Dänisch habe ich mal studiert und ich plane mich nach Dänemark hin zu erweitern, darum ist Dänisch nie verkehrt. Leider habe ich schon wieder sehr viel verlernt. Das ist aber schnell wieder da, wenn es aufgefrischt wird.


Bei der Auswahl der weiteren Lernsprachen habe ich mir einfach angeguckt. Was sprechen die meisten Menschen auf der Welt. Spanisch und Französisch lagen sehr nahe, einfach wegen der Nähe zum Lateinischen. Und Chinesisch, das ist ein Herzenswunsch von mir, also diese Sprache zu beherrschen. Außerdem sehe ich auch dies als geschäftliche Investition, da ich weiß wie wichtig Chinesisch noch werden wird auf Grund der weltweiten Entwicklungen.

Eine Sprache lernt man aber nicht von heute auf morgen, ich denke das ich für Spanisch und Dänisch ( also weiter im Dänischen ) 3 Jahre brauchen werde, bis ich es so einigermaßen kann. Parallel darf ich ja auch lateinische Vokabeln nicht vergessen und muss auf mein Englisch aufpassen. Bei Chinesisch, da bin ich froh, wenn ich mit 40 mal sagen kann, dass ich eine Zeitung lesen kann oder ähnliches. 

Wie weit bin ich denn schon gekommen?

So fange ich an Chinesisch zu lernen. Und das ist sehr frustrierend kann ich Euch sagen. Ich schaffe, wenn es hoch kommt, eine Vokabel am Tag und das auch mehr schlecht als recht. Aber ich bleibe dran. Und am Ende des Jahres hab ich dann schon 300 Vokabeln geschafft :D, immerhin. Ich kann mich auf Chinesisch schon begrüßen und auch fragen wie es geht. Bitte und danke kann ich auch schon sagen. Schreiben leider noch nicht so viel.

Wie lerne ich Chinesisch+ Spanisch? Und wie halte ich meine anderen Sprachen fit?
In Englisch schaue ich viele Videos, vorzugsweise auf youtube und bbc und halte so mein Englisch fit. Außerdem setzte ich es sehr häufig im Unterricht ein. 
Latein wird im Unterricht gebraucht und so fast täglich eingesetzt. 

Bei Dänisch ist es schon etwas schwerer und ein permanenter Kampf gegen das Vergessen. Ich nehme mir immer wieder vor Radio zu hören oder ein paar Minuten DK Fernsehen zu schauen.

Spanisch fällt mir sehr leicht. Ich mache ja schon viel für den Unterricht. Gerade habe ich ( notdürftig ) ein Spanisch Portfolio zusammen geschrieben, welches wohl auch nach Korrektur ganz gut ankam, das nächste Portfolio ist in Arbeit. Ich versuche regelmäßig ein Buch zu lesen. Ich habe mir ein Buch von E. About ausgesucht Germania heißt es. Leider gibt es keine (freie) deutsche Übersetzung. Aber ich hatte mir halt das erst Beste geschnappt was es im App Store so gab. Da arbeite ich nun immer dran, schreibe ab, übersetze und lerne das gleich im großen Zusammenhang. Außerdem schaue ich spanische You tube Sendungen.

Bei Chinesisch gehe ich einen anderen Weg. Jeden Abend vor dem zu Bett gehen bediene ich mich einer Lernapp. Ich habe mir mehrere freie Apps zusammen gesucht und hangel mich so von gratis Vokabel zu gratis Vokabel. Ja, professionell ist anders - ich weiß. Aber meine Zielsetzung ist es die 300 Wörter des HSK 1 Grundwortschatz einfach mal in 2 Jahren zu lernen. Also ganz sutsche wie der Nordfriese sagt. 


So ich werde Euch mal auf dem Laufenden halten :); schreibt doch mal in die Kommentare wie ihr so lernt, welche Erfolge ihr dabei habt und wie häufig Ihr für was lernt und wie viel Zeit Ihr zum Auffrischen verwendet.

Danke  

Montag, 10. November 2014

In zehn Schritten zum richtig guten Referat


Referate und selbst geschriebene Arbeiten nehmen in der Schule einen immer größeren Raum ein. Sie sind sogar Prüfungsinhalt, da die Projektarbeiten für den Hauptschulabschluss oder den mittleren Bildungsabschluss nichts anderes als sehr lange Referate sind. Die folgenden Tipps und Schritte lassen sich für Referate und Projektarbeiten anwenden und sollen Schülern helfen sich nicht zu verzetteln. Lehrkräfte können die Tipps auch als Fahrplan an ihre Schüler verteilen. 
Wer ein gutes Referat schreibt kann damit nicht selten auch seine Noten verbessern. Manchmal machte in Referat oder ein Portfolio auch den Unterschied zwischen Versetzt und nicht versetzt. Darum nehmt die Inhalte nicht auf die leichte Schulter, sondern bereitet Euch sorgfältig vor. 



1. Thema wählen oder geben lassen

Meist ist es ja so, dass die Lehrer die Themen vorgeben, jedoch gibt es ja die seltenen Fälle, dass man als Schüler seine Referatsthemen selbst wählen kann. Das ist sehr gut. Beim Wählen sollte drauf geachtet werden, dass man sich bereits gut mit dem Thema auskennt und auch etwas Lust hat mehr darüber zu erfahren.
Plakatent
Wenn der Lehrer das Thema vorgibt rate ich immer dazu noch mal nachzufragen welche Inhalte er sich wünscht. So kann man beim Nahost Konflikt ja viel schreiben und es kommt ein völlig anderes Referat heraus, je nachdem ob man sich auf die lange historische Vorgeschichte oder auf das aktuelle Geschehen konzentriert.

2. Recherche und Medien sammeln

Ab in die Bücherei und ein Buch raussuchen (lassen). Ein Buch sollte als Quelle immer dabei sein. Wer noch etwas Zeit hat kann sich kostenlos von der Bundeszentrale für politische Bildung Material besorgen, Beratungsstellen aufsuchen oder mal schauen ob man Broschüren oder Bücher bestellen kann. Amazon ist da auch immer eine gute Adresse.
Danach schmeisst man dann google an und schaut was die Suchmaschine ausgibt. Hierbei immer auf seriöse Quellen achten. Wikipedia ist keine davon, aber man kann bei wikipedia schauen welche Quellen da verwendet wurden.

Die gefundenen Seiten und Bücher solltet Ihr dann schon mal unter QUELLEN auflisten. Achtet dabei auf korrekte Nennung der Quellen.

3. Lesen, rausschreiben und mindmapen

Jetzt lest ihr die Seiten durch und macht Euch am besten schon mal Notizen. Notiert das wichtigste oder auch das was ihr gerne mit erwähnen wollt auf seperaten Papieren und bitte nur in Stichwörtern. Super wäre wenn ihr eine Mindmap anfertigen könnt, dann habt Ihr die Gliederung schon vorgenommen.
Warum denn rausschreiben? Erstmal verinnerlicht Ihr so die Inhalte der Texte besser, könnt die Informationen dann besser abrufen und dann ist es auch so, dass Ihr nicht Gefahr lauft die Sätze im Ganzen abzuschreiben. Das wäre fatal und kann zu einer 6 führen.

4. Gliederung

Aus den vorhandenen Notizen kann man nun eine Gliederung zusammen bauen. Ihr solltet immer die Punkte Einleitung und Fazit, sowie Quellen einbauen. Genau in der Reihenfolge. Der Inhalt des Referats kommt zwischen Einleitung und Fazit. Statt Fazit könnt Ihr auch Schluss schreiben.
Die Gliederung solltet Ihr vom Lehrer absegnen lassen, damit Ihr sicher sein könnt nicht am Thema vorbei zu schreiben.

5. Schreiben

Jetzt geht es ans Schreiben. Ich hoffe Ihr habt hierfür genug Zeit eingeplant. Beim Schreiben solltet Ihr auf einige Aspekte achten:
  • Immer die selbe Zeitform verwenden (  Präsens)
  • Leser nicht direkt ansprechen
  • nicht ICH finde oder ICH denke schreiben
  • Fachbegriffe immer erklären
  • Nicht zu sehr vom Thema abschweifen
  • und so weiter ( hierzu mache ich noch einen gesonderten Blogbeitrag)

6. Rahmen schaffen

Wenn genug geschrieben wurde sollte der Text erstmal liegen gelassen werden. Schickt ihn doch Euren Eltern und noch anderen Leuten ( Nachhilfe, beste Freundin und so weiter), sodass die den mal durchgucken.
Ihr erstellt jetzt ein ansprechendes Dokument. Es sollte ein Deckblatt enthalten, dann solltet Ihr die Gliederung einmal sauber aufschreiben und Platz für Seitenzahlen lassen. Schließlich fügt ihr im Dokument eine Kopfzeile ein und schreibt Eure Namen und das Thema hier rein. Dies erscheint dann auf jedem Blatt. 
Eine Fußzeile sollte auch nicht fehlen. Hier kommt die Seitenzahl und die Anzahl der Seiten. 
Dann macht Ihr den Rest des Dokuments noch schick. Überschriften fett und größer, alles schon in Blocksatz setzen und so weiter. Auch dazu mache ich noch einen Eintrag.

7. Umschreiben

So langsam müssten dann ja die Korrekturvorschläge eingetroffen sein. Lest das Skript auch selbst noch mal durch und überlegt ob ihr damit zufrieden seid. Dann baut ihr die Korrekturvorschläge noch ein und habt ein gutes, sorgfältig überarbeitetes Skript.

Die Korrekturen sollten auch die Rechtschreibung und Grammatik umfassen. Denn hier kann man viele, ärgerliche Fehler machen.  

8. Bilder einfügen

Jetzt solltet Ihr die Bilder raussuchen und einfügen. Sicher habt ihr schon welche gebracht, als ihr das Deckblatt hergestellt habt.
Als Faustregel kann man sagen: Pro Seite ein Bild und dann noch mal alle 3 Seiten 1 für die Powerpoint.


Wenn die Bilder in den Text eingefügt werden, achtet darauf, dass sie einen


  •  guten Abstand zum Rest des Textes haben
  • das Ihr die Bildquellen im Anhang vermerkt
  • das Ihr eine Bildunterschrift einfügt
Jetzt können auch die Seitenzahlen ins Inhaltsverzeichnis eingefügt werden, da sich ja nun nichts mehr verschiebt.


9. Power Point bauen

Die Bilder können in die Powerpoint eingebaut werden, achtet auf ein gutes Gleichgewicht zwischen Text und Bild. Bei einer guten Powerpoint Präsentation gelten andere Regeln, als wenn man nur einen schriftlichen Text anfertigt. Hierzu werde ich hier noch was schreiben.

10. Üben, Üben, Üben und Karteikarten schreiben

Nun schreibt Euch Karteikarten, diese sollten wichtige Textzeilen, Zahlen, Daten und Fakten, aber auch Regieanweisungen ("Jetzt auf das Plakat zeigen") enthalten. Ich werde Euch noch mal einen Eintrag dazu machen, damit Ihr wisst wie man gute, von schlechten Karteikarten unterscheidet...

Jetzt müsst Ihr die Inhalte nur noch Üben. Hierbei gilt die Regel, wenn es nervt ( weil man kann es ja) dann noch 10 Mal. Übt das Lesen und tragt das Referat auch mal Euren Eltern, der Nachhilfe oder den Mitschülern vor...


Viel Erfolg

Montag, 20. Oktober 2014

Forschungsergebnisse zur Gruppenarbeit / zum Kooperativem Lernen


  • kleine Gruppen sind besser als im gesamten Klassenverband
  • fördert Selbstmanagement der Schüler
  • ändert die Lernstrategie der Schüler
  • weniger störende Schüler
  • Schüler übernehmen Verantwortung für ihr Lernen
  • Schüler lernen besser wenn sie einem Mitschüler zuhören, als wenn sie dem Lehrer zuhören
  • anspruchsvollere Aufgaben als in Einzelarbeit sind möglich
  • Im Mathematiküberricht werden verschiedene Lösungswege durchdacht und präsentiert
  • Kooperation statt Konkurrenz
  • Kooperatives Lernen = positiv für Mädchen, negativ für Jungs; Konventionelle Lernform genau umgekehrt ( Mix und Kombination sinnvoll)
  • Bewußtsein für andere Standpunkte und Ideen wird geschaffen
  • Zusammenarbeit wird erlernt
  • Soziale Fähigkeiten werden verbessert


http://methodenpool.uni-koeln.de/koopunterricht/forsch_3.pdf
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