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Montag, 6. August 2018

online Nachhilfe


 Wenn man online Nachhilfe macht, dann hat der Schüler die Möglichkeit in seinem Tempo die Lernziele zu erreichen. Das bringt dann auch gleich mehr Spaß, da im Netz die Nachhilfemöglichkeiten anders aufgebaut sind als in der Schule. Es ist dann nicht das stupide und trockene Lernen. So lernt der Schüler auch gleichzeitig mit den modernen Medien umzugehen. Online Nachhilfe ist effektiv und auch kostengünstig. Die Nachhilfe im Internet wird immer beliebter. Die Angebote hier werden immer zahlreicher und es gibt sie mittlerweile für jede Klassenstufe und für jedes Fach. 

 Es gibt aber auch Vermittlungsagenturen die dann Schüler und Nachhilfelehrer zusammenbringen. Auch dies ist günstiger als die bisherige Nachhilfe vor Ort. Der große Vorteil der online Nachhilfe ist, dass die Schüler nach ihrer Zeit darauf zurückgreifen können und es selbst in der Hand haben zu lernen wie sie wollen. Sie sind auch nicht mehr an Orte gebunden und können von überall darauf zurückgreifen. 

Hier wird dann viel Geld und Zeit gespart. Es gibt hier verschiedene Plattformen die Nachhilfe für Schüler und auch Studenten anbieten. Der Bedarf an diesen Online Angeboten wächst immer weiter, da nur auf diese Weise der Schüler nach seinen eigenen Wünschen den Stoff für den Unterricht aufbereiten kann. Der große Vorteil ist, dass diese Art von Nachhilfe immer verfügbar ist und wesentlich preiswerter. 

 Die heutigen Schüler können sich meist sehr gut mit dem Handy oder auch mit dem PC umgehen und so bringt es ihnen auch viel mehr Spaß sich mit den Themen des Unterrichts zu befassen. Das entlastet dann auch die Eltern und die Haushaltskasse. Dieses Spielerische am PC hält dann die Schüler dabei eifrig zu lernen, und das fehlt meistens dann bei den bisherigen Möglichkeiten. Dies wieder ein kleiner Einblick in die Online Nachhilfe und was sie bringt. https://www.expertentesten.de/shops-services/online-nachhilfe-test/

Montag, 17. April 2017

Rettung kurz vor knapp - was tun wenn es mit der Versetzung eng wird?

Die blauen Briefe dürften jetzt auch noch den letzten Schüler erreicht haben, dessen Leistungen nicht den Anforderungen genügen. Um so wichtiger ist es jetzt einen klaren Kopf zu bewahren und die folgenden Schritte strukturiert und durchdacht durchzuführen


- Welche Fächer sind gefährdet?

Das Anfertigen einer Fächerliste ist sehr wichtig, um gut handeln zu können. Wer sich um eine Versetzung oder gar den Abschluss bemüht in Zeiten in denen die Lage unklar ist, der braucht erstmal einen guten Überblick über die aktuelle Lage. Was zu tun ist kann man erst genau wissen, wenn man weiß welche Fächer wie schlimm betroffen sind.
Am wichtigsten ist es die Fächer aufzulisten wo die Noten schon durch Klausuren oder ähnliches feststehen.
Diese müssen  vermerkt werden.

Dann ist in einigem Abstand zu erfassen wo noch keine Noten feststehen aber die von einer schlechten Note bedroht sind.
Schließlich sollte man dokumentieren welche Fächer noch zu bearbeiten sind, also wo noch Leistungsnachweise ausstehen.

Beispiel

Chemie 3 PReli 2 PBio 4 PEnglisch 3 P Klausur  Referat steht ausMathe Klausur 2 P, weitere Klausur DATUMPhysik  9 P, noch 2 Klausuren  
Nach Möglichkeit sollte man auch die Daten der Klausur notieren, um einen Überblick zu erhalten

- Die Lehrer kontaktieren

Jetzt sollte man die Lehrer kontaktieren, welche gefährdete Fächer unterrichten. Man sollte bei den Fächern beginnen, bei denen schon schlechte Noten feststehen. Denn wenn diese keine Möglichkeit mehr sehen sich noch zu verbessern, dann braucht man die Arbeit für die anderen Fächer nicht mehr investieren.

Warum per Email?
Ganz einfach, dann hat man schon mal schriftlich was vorliegen. Das kann man sich ausdrucken und sich auch notfalls darauf berufen. Außerdem kann man so sicher sein, dass man das auch richtig verstanden hat und notfalls andere noch mal lesen lassen.

Sehr geehrter Herr..
Sehr geehrte Frau...
ich schreibe wegen ------. Wir erhielten in dieser Woche die Nachricht, dass --- Versetzung stark gefährdet sei. Auf Grund der aktuellen Lage und der wenigen Zeit, welche --- noch zum Handeln bleibt bitte ich Sie uns zu unterstützen: Um uns einen Überblick über den Stand der Dinge zu verschaffen bitte ich Sie uns über den aktuellen Leistungsstand kurzfristig per Email zu informieren.
Welche Noten liegen bis zum heutigen Zeitpunkt vor?
Test
Klausuren
Referate
mündlich
Welche Klausuren, Tests und andere Leistungsnachweise stehen noch aus?
Welche Möglichkeiten hat ---- noch sich auf mindestens 5 Punkte zu verbessern?
Wäre es möglich ein Portfolio zu Themen des aktuellen Schuljahres einzureichen, um den Stoff zu wiederholen und die mündliche Leistung zu verbessern?
Könnte dies zu einer Benotung von mindestens fünf Punkten führen?
Ist es möglich/ ausgeschlossen sich noch auf fünf Punkte zu verbessern? Wenn eine Verbesserung möglich ist, was muss getan werden?
Ich danke Ihnen für Ihre Auskunft und verbleibe mit freundlichen Grüßen

- Handeln

Um eine bessere Note zu bekommen in jenen Fächern in denen noch eine Chance zur Verbesserung besteht, sollte man schnell handeln. Jeder verschenkte Tag bedeutet auch eine verschenkte Chance. Abhängig von der Schwere der Probleme kann man und sollte man individuell handeln und je nach Intensität der Problem agieren. Man sollte versuchen die folgenden Schritte zu gehen


  • Stunden vorbereiten, um die mündliche Beteiligung zu verbessern.
  • Stunden nachbereiten und in diesem Zuge auch Wissenslücken schließen.
  • Lücken nachbereiten, gerade in Mathematik, um die fortgeschrittenen Themen bearbeiten zu können.
  • Extraarbeiten anbieten zum Beispiel Referate oder freiwillige Ausarbeitungen
  • Mappen nacharbeiten, verlorene Zettel durch eigene Zettel ersetzen
  • Lehrergespräche führen und Maßnahmen erarbeiten
  • Nachhilfe für schwache Fächer in Anspruch nehmen
Es gehört für uns zum täglichen Brot gefährdete Versetzungen zu Erfolgen zu verwandeln und geplant und gezielt mit professionellen Methoden das schulische Leben der Schüler zu verbessern.

Wann sollte ich mir Hilfe holen?
Am Besten holt man immer dann Experten dazu, wenn man nicht mehr weiter weiß. Die Grundregel sollte lauten, dass man sich so früh wie möglich Unterstützung suchen sollte, bereits dann wenn man einfach einen Abwärtstrend bemerkt und nicht möchte, dass die schulischen Leistungen komplett zum Erliegen kommen.

Im Falle von mehreren schlechten Noten sollte man immer das Fach als erstes abdecken, bei dem die größten Aussichten auf Verbesserungen besteht. Am Besten sucht man sich jedoch ein Fachkraft, die alle Fächer in der Übersicht haben kann und so erkennen kann welche Inhalte wie abgedeckt werden müssen.








Montag, 9. Januar 2017

Latein lernen auf den letzten Drücker - 3 Noten besser in einem Halbjahr

Latein kann ein guter Freund sein, es kann aber auch die Hölle auf Erden werden. Wer Latein lernt, der hat viele Vorteile für sein gesamtes Leben und profitiert auch im Laufe der weiteren Ausbildung. Dennoch kann man schnell in ein Motivationstief kommen und das Gefühl haben, dass es mit dem Lernen nicht so recht weiter geht. Jeder Lerner kennt das, dass man dann mal mehr oder weniger intensiv den Stoff verfolgt und dann auf einmal von einer sehr guten Note ins Tal der Tränen abrutscht.

Da ich selbst auch mal, kurz vor dem Abitur, die Erfahrung machen musste, dass es möglich ist sich schnell und viel zu verbessern und da ich diese Methodik jedes Jahr bei vielen Nachhilfe Kandidaten anwenden muss, um ihnen noch eine Versetzung zu ermöglichen, dachte ich mir, dass ich das mal hier aufschreibe.

Eventuell hilft es ja dem Einen oder Anderen. Es sei noch gesagt, dass sich von Selbst natürlich Nichts verbessert. Es kommt keine gute Fee angeflogen und macht die Noten besser, sondern das ist das Resultat harter, konstanter Arbeit. Die Arbeit muss getan werden, entweder macht man sie sich täglich über ein Schuljahr für 10 bis 15 Minuten pro Tag ( was der Traum aller Lehrer wäre ) oder man muss eben ranklotzen und die selbe Zeit in kurzer Zeit machen, also 4 Stunden pro Tag und dann reinballern. Aber lernen muss man. Das ist halt Latein.

Tipp 1 Methodisch vorgehen beim Vokabeln nach lernen 

Wenn die Lateinkarre richtig im Dreck ist, dann hilft es nur sich methodisch da raus zu arbeiten und Stück für Stück zu versuchen wieder mit der Sprache klar zu kommen. Hier kann man so vorgehen:

Kauft Euch das Lehrbuch, welches Euch in den ersten Lernjahren begleitet hat.  Wenn Ihr noch in der Lehrbuchphase seid, dann organisiert Euch das Lehrbuch der Vorjahre. Wenn Ihr ein Buch für die gesamte Lernzeit hattet, perfekt.

Fangt an die Vokabeln von Lektion 1 an zu lernen. Methodisch nach zu lernen. Achtet hierbei darauf, dass Ihr kein Oberkellner Lernen betreibt, sondern wirklich erst dann weiter geht, wenn Ihr die Vokabeln sicher beherrscht. Die Lektion muss um so intensiver gelernt werden, je weiter sie vorne liegt. Also lernt Ihr Lektion 1, dann Lektion 1 und 2, dann Lektion 1 und 2 und 3. Nehmt immer eine mehr dazu, das festigt die ersten Lektionen noch mal.

Das Ziel ist hierbei den Grundwortschatz auf zu bauen. Das ist wie das Fundament des Hauses, es muss sicher sein und stabil, damit das Haus gut darauf stehen kann.

Tipp 2 Die Vokabeln komplett lernen

Bei den Nomen lernt Ihr bitte immer den Genitiv mit und merkt Euch auch noch dazu welches Geschlecht das Wort hat. Bei den Verben könnt Ihr auch noch hinzu fügen wie die Stammformen lauten. Diese müssen sicher sitzen. Wenn in der Vokabelliste Anmerkungen sind, zum Beispiel sub ( m. Abl.) dann ist auch dies mit zu lernen, da es Euch im späteren Verlauf wichtige Rückschlüsse für den Lernprozess bietet.

Tipp 3 Konsequent durch die Grammatik arbeiten

Arbeitet Euch gleichzeitig mit den Vokabeln konsequent durch die Grammatik, indem Ihr das Lehrbuch auch in diesem Aspekt mit lernt. Achtet darauf, dass Ihr die Lektion erst dann abschließt, wenn Ihr das Grammatik Thema auch verstanden habt und die Endungen der Deklination oder die jeweiligen Abschnitte beherrscht. Das ist für das spätere Übersetzen sehr wichtig.

Ihr solltet Euch einen Grammatik Lernzettel anlegen, wo die Endungen der Substantive aufgeführt sind, die Adjektive behandelt werden und so weiter und wo man alles sehr praktisch auf einen Blick findet. Das kann man dann immer mal wieder abschreiben, zum Wiederholen. So eine Übersicht hat auch den Vorteil, dass man dann sehr leicht noch mal zwischen durch lernen kann, zum Beispiel wenn man auf den Bus wartet oder gerade kurz Pause hat bei der Arbeit.

*Tipp 4 Übersetzen ist die Hauptsache

In den Klausuren wird es später, in den höheren Jahrgängen sehr viel ums Übersetzen gehen. Darum ist es wichtig sich diesen Teil der Lernaufgaben im Fach Latein sehr gut an zu sehen und sich hierbei sehr verstärkt Mühe zu geben. Leider ist es das ja der Punkt, an dem die Lücken in der Grammatik und den Vokabeln zum Tragen kommen. Geht beim Übersetzen so vor, dass Ihr Euch von Lektion 1 an vorarbeitet. In der ersten Lektion sind die Sätze kurz, die Vokabeln einfach und die Verben sind meist noch im Präsens. Außerdem kommen nicht all zu viele Fälle hinzu.

Achtet darauf, dass Ihr Lösungshilfen dabei habt. Alles Andere wäre fatal. Wenn Ihr ein aktuelles Buch nutzt könnt Ihr auch die Lehrer Lösungen mit bestellen. Es gibt aber auch kostenlose Übungen im Internet, die Euch helfen das Übersetzen zu erlernen.

Montag, 10. November 2014

In zehn Schritten zum richtig guten Referat


Referate und selbst geschriebene Arbeiten nehmen in der Schule einen immer größeren Raum ein. Sie sind sogar Prüfungsinhalt, da die Projektarbeiten für den Hauptschulabschluss oder den mittleren Bildungsabschluss nichts anderes als sehr lange Referate sind. Die folgenden Tipps und Schritte lassen sich für Referate und Projektarbeiten anwenden und sollen Schülern helfen sich nicht zu verzetteln. Lehrkräfte können die Tipps auch als Fahrplan an ihre Schüler verteilen. 
Wer ein gutes Referat schreibt kann damit nicht selten auch seine Noten verbessern. Manchmal machte in Referat oder ein Portfolio auch den Unterschied zwischen Versetzt und nicht versetzt. Darum nehmt die Inhalte nicht auf die leichte Schulter, sondern bereitet Euch sorgfältig vor. 



1. Thema wählen oder geben lassen

Meist ist es ja so, dass die Lehrer die Themen vorgeben, jedoch gibt es ja die seltenen Fälle, dass man als Schüler seine Referatsthemen selbst wählen kann. Das ist sehr gut. Beim Wählen sollte drauf geachtet werden, dass man sich bereits gut mit dem Thema auskennt und auch etwas Lust hat mehr darüber zu erfahren.
Plakatent
Wenn der Lehrer das Thema vorgibt rate ich immer dazu noch mal nachzufragen welche Inhalte er sich wünscht. So kann man beim Nahost Konflikt ja viel schreiben und es kommt ein völlig anderes Referat heraus, je nachdem ob man sich auf die lange historische Vorgeschichte oder auf das aktuelle Geschehen konzentriert.

2. Recherche und Medien sammeln

Ab in die Bücherei und ein Buch raussuchen (lassen). Ein Buch sollte als Quelle immer dabei sein. Wer noch etwas Zeit hat kann sich kostenlos von der Bundeszentrale für politische Bildung Material besorgen, Beratungsstellen aufsuchen oder mal schauen ob man Broschüren oder Bücher bestellen kann. Amazon ist da auch immer eine gute Adresse.
Danach schmeisst man dann google an und schaut was die Suchmaschine ausgibt. Hierbei immer auf seriöse Quellen achten. Wikipedia ist keine davon, aber man kann bei wikipedia schauen welche Quellen da verwendet wurden.

Die gefundenen Seiten und Bücher solltet Ihr dann schon mal unter QUELLEN auflisten. Achtet dabei auf korrekte Nennung der Quellen.

3. Lesen, rausschreiben und mindmapen

Jetzt lest ihr die Seiten durch und macht Euch am besten schon mal Notizen. Notiert das wichtigste oder auch das was ihr gerne mit erwähnen wollt auf seperaten Papieren und bitte nur in Stichwörtern. Super wäre wenn ihr eine Mindmap anfertigen könnt, dann habt Ihr die Gliederung schon vorgenommen.
Warum denn rausschreiben? Erstmal verinnerlicht Ihr so die Inhalte der Texte besser, könnt die Informationen dann besser abrufen und dann ist es auch so, dass Ihr nicht Gefahr lauft die Sätze im Ganzen abzuschreiben. Das wäre fatal und kann zu einer 6 führen.

4. Gliederung

Aus den vorhandenen Notizen kann man nun eine Gliederung zusammen bauen. Ihr solltet immer die Punkte Einleitung und Fazit, sowie Quellen einbauen. Genau in der Reihenfolge. Der Inhalt des Referats kommt zwischen Einleitung und Fazit. Statt Fazit könnt Ihr auch Schluss schreiben.
Die Gliederung solltet Ihr vom Lehrer absegnen lassen, damit Ihr sicher sein könnt nicht am Thema vorbei zu schreiben.

5. Schreiben

Jetzt geht es ans Schreiben. Ich hoffe Ihr habt hierfür genug Zeit eingeplant. Beim Schreiben solltet Ihr auf einige Aspekte achten:
  • Immer die selbe Zeitform verwenden (  Präsens)
  • Leser nicht direkt ansprechen
  • nicht ICH finde oder ICH denke schreiben
  • Fachbegriffe immer erklären
  • Nicht zu sehr vom Thema abschweifen
  • und so weiter ( hierzu mache ich noch einen gesonderten Blogbeitrag)

6. Rahmen schaffen

Wenn genug geschrieben wurde sollte der Text erstmal liegen gelassen werden. Schickt ihn doch Euren Eltern und noch anderen Leuten ( Nachhilfe, beste Freundin und so weiter), sodass die den mal durchgucken.
Ihr erstellt jetzt ein ansprechendes Dokument. Es sollte ein Deckblatt enthalten, dann solltet Ihr die Gliederung einmal sauber aufschreiben und Platz für Seitenzahlen lassen. Schließlich fügt ihr im Dokument eine Kopfzeile ein und schreibt Eure Namen und das Thema hier rein. Dies erscheint dann auf jedem Blatt. 
Eine Fußzeile sollte auch nicht fehlen. Hier kommt die Seitenzahl und die Anzahl der Seiten. 
Dann macht Ihr den Rest des Dokuments noch schick. Überschriften fett und größer, alles schon in Blocksatz setzen und so weiter. Auch dazu mache ich noch einen Eintrag.

7. Umschreiben

So langsam müssten dann ja die Korrekturvorschläge eingetroffen sein. Lest das Skript auch selbst noch mal durch und überlegt ob ihr damit zufrieden seid. Dann baut ihr die Korrekturvorschläge noch ein und habt ein gutes, sorgfältig überarbeitetes Skript.

Die Korrekturen sollten auch die Rechtschreibung und Grammatik umfassen. Denn hier kann man viele, ärgerliche Fehler machen.  

8. Bilder einfügen

Jetzt solltet Ihr die Bilder raussuchen und einfügen. Sicher habt ihr schon welche gebracht, als ihr das Deckblatt hergestellt habt.
Als Faustregel kann man sagen: Pro Seite ein Bild und dann noch mal alle 3 Seiten 1 für die Powerpoint.


Wenn die Bilder in den Text eingefügt werden, achtet darauf, dass sie einen


  •  guten Abstand zum Rest des Textes haben
  • das Ihr die Bildquellen im Anhang vermerkt
  • das Ihr eine Bildunterschrift einfügt
Jetzt können auch die Seitenzahlen ins Inhaltsverzeichnis eingefügt werden, da sich ja nun nichts mehr verschiebt.


9. Power Point bauen

Die Bilder können in die Powerpoint eingebaut werden, achtet auf ein gutes Gleichgewicht zwischen Text und Bild. Bei einer guten Powerpoint Präsentation gelten andere Regeln, als wenn man nur einen schriftlichen Text anfertigt. Hierzu werde ich hier noch was schreiben.

10. Üben, Üben, Üben und Karteikarten schreiben

Nun schreibt Euch Karteikarten, diese sollten wichtige Textzeilen, Zahlen, Daten und Fakten, aber auch Regieanweisungen ("Jetzt auf das Plakat zeigen") enthalten. Ich werde Euch noch mal einen Eintrag dazu machen, damit Ihr wisst wie man gute, von schlechten Karteikarten unterscheidet...

Jetzt müsst Ihr die Inhalte nur noch Üben. Hierbei gilt die Regel, wenn es nervt ( weil man kann es ja) dann noch 10 Mal. Übt das Lesen und tragt das Referat auch mal Euren Eltern, der Nachhilfe oder den Mitschülern vor...


Viel Erfolg

Sonntag, 13. Juli 2014

In den Ferien lernen? Wie geht es richtig?

Erholung muss sein, so viel ist klar. Das denken und empfinden alle Schüler, die sich durch das Schuljahr gequält haben. Endlich mal keine Verpflichtungen, keine Hausaufgaben, keine Lateinvokabeln und kein Gemeckere von den Eltern.

Die Ferien sind notwendig,

denn oft beschränkt sich der Schulstress nicht nur auf die Lerneinheiten. Die Schüler müssen erinnert werden, es kommt zu Reibereien in den Familien und viele, viele Stressoren treffen in der Schulzeit aufeinander. Hiervon brauchen die Kinder Entlastung. Und auch die Eltern. Dringend.

Aber, Ferien sollten auch sinnvoll genutzt werden. Wie man die Zeit frei von Schule nutzt und warum ETWAS lernen in den Ferien total sinnvoll ist, das möchte ich mit diesem kleinen Artikel aufzeigen.



Argumente für maßvolles Lernen in den Ferien

  • Vokabeln und andere Einheiten, die ins Langzeitgedächtnis müssen können während der langen Zeit vergessen werden
  • In den Ferien kommt kein neuer Stoff hinzu, man kann also prima das Versäumte oder nicht verstandene aufholen
  • Man kann sich in den Ferien den Stoff frei einteilen und gehirn gerecht lernen, also in kleinen Einheiten über den Tag verteilt
  • Lernen muss nicht stumpf und öde sein, in den Ferien hat man die Freiheit den Stoff anders aufzubereiten,um so mehr Spaß am Lernen zu haben
Wird in den Ferien wirklich so viel vergessen?Wie der Lehrer im unten verlinkten TAZ Interview schon ganz richtig sagt, nach den Ferien fangen die Lehrer in vielen Fächern, die auf Grundlagen basieren, erst mal wieder bei Null an. Der Grund dafür ist durch die  Vergessenskurve nach Ebbinghaus gut nachvollziehbar. Zwar vergessen wir  in den ersten Minuten nach dem Lernen die Inhalte am stärksten, jedoch verlernt man zwischen dem 1. Lerntag und dem 31 Tag immerhin noch 15 Prozent der Inhalte. Wenn man einen Wortschatz von 2000 Wörtern in der Fremdsprache  annimmt, dann sind das schon 300 Wörter, die man in den sechs Wochen vergisst.
Was soll das Lernen in den Ferien bewirken

  • Vergessen vorbeugen
  • Vergessen verhindern
  • Lücken aufarbeiten
  • vorhandenes Wissen festigen
  • Lernen lernen 


Wie sollte in den Ferien gelernt werden?
Im Alltag der Schule orientiert man sich leider (!!!!!!!!!!!!!!) nicht daran was für das Lernen am Besten ist, sondern man organisiert den Schultag so, dass er sich praktisch abarbeiten lässt. Das Lernen ist organisations- und lehrerzentriert keinesfalls so gestaltet, dass es Schülern perfektes Lernen ermöglicht. Darum sind die Ferien eine super Zeit um schönes, befriedigendes, gehirngerechtes Lernen zu realisieren und  den Kindern so neue Lernerfahrungen zu ermöglichen.

Darum sollte man einige kleine Tipps umsetzen

  • Multimedial
  • mit allen Sinnen
  • in kleinen Häppchen
  • über den Tag verteilt 
  • und mit Belohnung lernen

Was kann man in den Ferien tun
Lernt Fächer auf die nach den Ferien wieder aufgebaut wird.
In allen Sprachen, in Mathematik und in Informatik bauen die Lerninhalte strickt aufeinander auf. Ebenso ist es in Chemie, wobei dies hier nur mit Einschränkungen gilt.
Bei den anderen Fächern gibt es Grundlagen, welche man wiederholen sollte und Techniken die man verbessern kann. Aber fangen wir zunächst mit den Sprachen an. Doch vorher sollen wir uns man noch mal veranschaulichen was man vor dem Ferienlernen machen sollte.

Vorbereitungen für das Lernen in den Ferien

  • Erholung muss sein. Von sechs Wochen sollten drei frei sein
  • Stundenplan aufstellen. Gelernt werden sollte von MO bis FR und die Übungsfächer sollten sich abwechseln
  • Vokabeln sollten täglich auf dem Plan stehen
  • Die Lerneinheiten sollten über den Tag verteilt sein, drei Mal am Tag 15 Minuten sind besser als einmal am Tag 1 Stunde. 
  • Die Lerneinheiten sollten fest in den Tagesablauf integriert sein, zB nach dem Frühstück, einmal Vokabeltrainig. Nach dem Mittagessen eine kleine Mathelerneinheit und vor dem zu Bett gehen ( wann auch immer das ist ) noch mal ein Text aus dem Buch lesen.
  • Belohnung festlegen. Gaaanz wichtig. Wir gehen doch auch nicht für Luft und Liebe zur Arbeit, erwarten aber von den Schülern das sie es tun. Ein heiß ersehntes PS, XBOX oder PC Spiel kann schon wahre (Motivations)wunder bewirken.
  • Ein Tipp von der Lerntherapeutin Marleen Liesen: Drucken Sie das Gamecover aus und schneiden Sie es in Stücke. So viele Stücke wie Lerneinheiten vorgesehen sind. Nach jeder Lerneinheit erhält der Schüler ein Stück von dem symbolischen Cover und hat so sein Ziel im wahrsten Wortsinne immer vor Augen. Das funktioniert auch mit dem Bild vom Traumkleid aus dem Katalog, oder, oder, oder...



Sprachen in den Ferien lernen
Endlich haben wir das, was man für ein effektives Lernen braucht: Ein entspanntes Gehirn. Für das Lernen von Sprachen gibt es viele Möglichkeiten, jedoch teilt man es generell in 3 Bereiche:
  • Vokabeln lernen
  • Grammatik lernen
  • praktische Anwendung


Für das Lernen von Vokabeln empfehle ich täglich eine Lerneinheit von fünf Minuten pro Sprache einzubauen und die Vokabeln auf mehrere Wege zu üben:
auf den PC und das Handy einsprechen ( immer die Vokabel, kleine Pause, dann die Übersetzung so kann man das mitsprechen ), Vokabeln in Vokker einschreiben und so online üben, Vokabeln aus Spickzettel bringen und die überall mit hin nehmen zum Üben. 


Grammatik lernen

das kann man am Besten online. Es gibt viele tolle Seiten zu verschiedenen Sprachen, aber auch im Buch findet man Erklärungen. Generell sollte man sich erstmal die Theorie aufschreiben: Also bei simple past wird 2. Form der unregelmäßigen Verben oder -ed genommen. Dann die Ausnahmen : He, she, it "S" muss mit
und dann ein Beispiel
he went
I liked ..
usw. 

die praktische Anwendung macht am meisten Spaß:
  • lest Wikipedia Artikel
  • schaut Fernsehen
  • guckt Euch bei you tube videos in der Zielsprache an
  • und konsumiert Zeitungen aus dem Land ( gibts alles online)

so lernt man ganz  nebenbei die Sprache, der Wortschatz wird vergrößert und man erfährt viel über das Land.

Mathe in den Ferien lernen
Hier wird es schon schwieriger, wenn Papa nicht gerade Mathelehrer ist. Oft hat man als Elternteil auch Probleme zu erkennen welche Grundlagen wichtig sind und welche nicht, wie man den Stoff richtig vermittelt und wie viel lernen wirklich notwendig ist.
Ich rate dringend bei Unsicherheiten Leute von Außen hin zu zu ziehen. Die Lehrer sind mit Sicherheit auch gerne bereit, wenn man sie nett fragt, Material mit in die Ferien zu geben. Das wäre immer die beste Variante, da der Lehrer seine Schüler am besten kennt und auch weiß welche Inhalte bis zum nächsten Schuljahr verinnerlicht werden müssen.
Nachhilfe hinzuziehen, das ist auch immer gut. Wir bieten Ferien Nachhilfe Online an:
Email genügt HilkeUnglaubeÄÄÄÄÄTTTgmx.de

das @ Zeichen  habe ich wegen der SPAMER herausgenommen.
Alternaiv kann man sich auch an örtliche Institute wenden, diese bieten oft Feriennachhilfe an, bei denen Grundlagen und Problemfelder gezielt bearbeitet werden.

Ich verlinke hier einmal Bücher, die sich perfekt für das Nacharbeiten eignen, verlinkt nach Klassenstufe

Einsternheft Band 1
Einsternheft Band 2
Einstern Heft Band 3
Einsternheft Band 4

Duden - Einfach klasse: Mathematik 5. Klasse
Duden - Einfach klasse: Mathematik 6. Klasse
Besser in Mathematik - Gymnasium 7. Klasse - Cornelsen Scriptor
Wissen - Üben - Testen: Mathematik 8. Klasse
KomplettTrainer Gymnasium Mathematik 9. Klasse: Buch mit Online-Übungen
Klassenarbeiten Mathematik / Mathematik 10. Klasse: Gymnasium G8

Hauptschule Prüfungsvorbereitung
Realschule Prüfungsvorbereitung
Abiturprüfungen und Training

Nebenfächer in den Ferien lernen

Manchmal kann man einfach wenig für das nächste Schuljahr machen. In Geschichte kann man evtl. Daten auswendig lernen, in Chemie kann man die Grundlagen lernen, in Biologie das Gelernte noch mal wiederholen, aber so richtig prall ist das auch nicht.
Ich rate dringend davon ab in den Ferien für das neue Schuljahr vorzulernen. Zum Einen bringt das nix, weil man kein ganzes Schuljahr in sechs Wochen lernen kann, zum Anderen lernen Lehrer wie man Inhalte vermittelt ( das nennt man Didaktik ) und setzten sich jahrelang damit auseinander. Lernt man selbst vor, so kann man den Lernweg versperren oder schlimmer noch, Sachen falsch memorieren.


Die Ferien als Startrampe für ein perfekten Schuljahresbeginn nutzen

In den Ferien ist es auch eine gute Zeit, um endlich einmal ungestört Bilanz ziehen zu können. Was lief gut im letzten Schuljahr, wo kann man noch was besser machen. Achtung, es geht nicht um Kritik. Sondern es geht um eine bessere und stressfreiere Lernumgebung für das nächste Schuljahr.
Damit diese Fragestellung gelingt, habe ich hier einmal ein paar Beispielfragen vorbereitet:
  • Ist der Arbeitsplatz gut ausgestattet?
  • Sind genug Materialien da ( Textmarker, Karteikarten, Bleistifte, etc)
  • Gibt es Bücher zum Nachschlagen ( Duden, Englisch Lexikon )
  • ist ein Wochenplaner vorhanden ( Stundenplan)
  • gibt es einen OrgaKalender ( Timer, hier können Klassenarbeiten und wichtige Termine eingetragen werden)
  • Wie ist es mit der Freizeitgestaltung, bleibt da Zeit zum Lernen?
  • Wurde im vergangenen Schuljahr Druck von Seiten der Eltern aufgebaut?
  • Welche Hilfen kann man dem Kind geben, damit sich die Leistungen stabilisieren, verbessern?
  • Braucht man externe Hilfe?


Liebe Eltern, bitte kennt Eure Grenzen

Ich möchte niemandem, wirklich niemandem zu nahe treten. Aber ich arbeite seit Jahren in der Nachhilfe, kann den meisten Schulstoff wirklich aus dem FF und doch habe ich manchmal Aufgaben vor mir, die ich nicht lösen kann. Wie es Eltern geht, die eigentlich schon in der Schulzeit mit Mathe auf Kriegsfuß standen, es dann 10 Jahre nicht gemacht haben und nun ihren Kindern bei den Hausaufgaben helfen wollen, das mag ich mir nicht vorstellen.
Denkt bitte dran liebe Eltern, dass man Sachen auch falsch lernen kann und das Kinder nur wirklich dann weiter kommen, wenn sie Hilfe von Menschen bekommen, die sich damit auskennen.

Wenn Ihr es also nicht sicher beherrscht, lasst es bitte, bitte, bitte, einfach sein und fragt Fachleute. Nachhilfe gibt es schon ab unter 20 Euro die Stunde. Wer es finanziell nicht so gut hat, dem schlage ich vor eine Nachhilfestunde zu nehmen und sich Material geben zu lassen. So kommt man ggf. auch mit einem geringen Maß an Stunden über die Ferien und kann sich sicher sein, dass der Stoff auch richtig gelernt 
wird.

Quellen

http://www.taz.de/!101945/
http://de.wikipedia.org/wiki/Vergessenskurve#mediaviewer/Datei:Vergessenskurve.png Rdb - selbst gezeichnet
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