In vielen Grundschulen gibt es schon für die Erstklässler Aufgaben für zu Hause. Daher kümmern sich zu Anfang viele Eltern selbst darum und versuchen den Kindern zu helfen. Wenn das Kind dann weiter keine Schwierigkeiten hat dann sollten sich die immer weiter zurückziehen, damit das Kind dadurch selbstständiger werden kann.
Wenn nun Eltern ihren Kindern Nachhilfe geben, dann kann folgendes passieren. Sie vermischen dann Fachliches mit Emotionen. Sie haben dann Angst, das ihr Kind den Anforderungen in der Schule nicht gewachsen ist. Dann sind sie auch ungeduldig, da sie diese Zeit gerne anders verbringen würden. Es spielt auch Ratlosigkeit eine Rolle da sie in einigen Fächern selbst nicht weiter wissen. Diese Situation kann zu Konflikten führen in der Eltern-Kind-Beziehung und auf beiden Seiten Druck aufbauen. So bleibt dann der Spaß am Lernen auf der Strecke.
Nachhilfe von außerhalb ist daher eine gute Investition in die Entspannung der Familie. Die Hausaufgaben sind schneller fertig und es bleibt somit mehr Zeit für andere Dinge in der Familie.
Wiederum andere Mütter und Väter eignen sich gut als Nachhilfeunterstützung während der Familienphase. Sie merken dann, dass es ihnen Spaß macht ihre Kinder auf diese Weise zu unterstützen. Da der Begriff nicht geschützt ist können sie dann auch für andere Kinder unterstützend tätig werden.
Auf der anderen Seite wird gewarnt, wenn Eltern selbst Nachhilfe geben wollen. Einige Experten sind der Überzeugung das hierdurch die Rollen durcheinander geraden können. Mal die die Mama die Lehrerin und dann ist sie wieder die Mutter.
Eltern helfen ihren Kinder dann am besten, wenn sie dann nicht über Fächer lästern und den Terminkalender nicht all zu voll packen. Es kann dann in Stress ausarten wenn ein Kind zur Musikschule, dann zum Reiten und dann noch Nachhilfe haben muss.
Also ist es in den meisten Fällen am besten, wenn die Nachhilfe von außerhalb kommt.
https://www.welt.de/wirtschaft/karriere/bildung/article128817494/So-wird-Nachhilfe-fuer-Ihr-Kind-wirklich-effizient.html