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Dienstag, 23. Dezember 2014

Ziele erreichen, richtig formulieren und auch hohe Ziele umsetzen

Wer keine Ziele hat, für den ist kein Weg der Richtige, sagte einmal ein schlauer Mensch. Da ist viel Wahres dran. So sollte man, egal ob als Schüler oder als Student, ob als Teilnehmer einer Umschulung, einer Weiterbildung oder als Auszubildender, versuchen seine Ziele klar und präzise zu formulieren. Wie das genau geht, das soll der folgende Artikel zeigen.


Warum sind Ziele so wichtig?


Wenn wir uns Ziele setzen können wir konzentriert und focusiert auf diese hin arbeiten. Haben wir kein Ziel vor Augen flattert die Energie so vor sich hin ohne eine richtige Richtung zu haben. Man kann sich das wie beim Einkaufen vorstellen:
Wissen wir, dass wir ein Paar Schuhe, ein Buch und Kaugummis wollen können wir den Weg in die Stadt so planen, dass wir eines nach dem Andren einkaufen können ohne Umwege zu machen.

Wissen wir nicht was wir kaufen wollen müssen wir erstmal loslaufen und schauen. Wir könnten dann auch ohne etwas gekauft zu haben zurück kommen und erst zu Hause feststellen, dass wir ja weder passende Schuhe noch etwas zum Lesen haben.

Hier stecken gleich zwei wichtige Element: Wir müssen uns erst mal, bevor wir ein Ziel festlegen, über die Bedürfnisse im Klaren werden.

Wie werde ich mir über die Bedürfnisse klar?

Bim Lesen ist es ganz einfach: Es ist  nichts passendes zum Lesen da oder das gewünschte Buch ist  nicht da.

Wenn wir das Ziel "Realschulabschluss" oder Abi haben, dann liegt der Fall nicht ganz so leicht.

Hier könnte ein Bedürfnis lauten
Ich möchte mein Abi schaffen (Ziel) und das möglichst stressfrei / möglichst mit einer sehr guten Note / mit einem so guten Abschluss, dass ich meinen Studienplatz bekomme ( Bedürfnis Teil)

Je nachdem welches Bedürfnis ich an den Tag lege


  • Überlegenheit
  • Bequemlichkeit
  • Entspannung
  • Genaue Zielrerreichung

wird die Arbeit am Projekt ABI auch jedesmal anders aussehen. 

Ziele sollten immer folgende Voraussetzungen haben

  • Klar umgrenzt sein ( ich will den Führerschein machen, drei KG abnehmen ) falsch wären unklare Aussagen ( ich will schön werden, klug werden etc)
  • Realistisch sein ( ich will 2 kg in einem Monat abnehmen NICHT ich möchte 30 kg in einer Woche abnehmen)
  • Eine Zeitvorgabe haben ( diese sollte ebenfalls realistisch sein )
  • Sie sollten Dir gut tun ( also wünsch Dir nicht in 2 Monaten nicht mehr laufen zu können )
  • Sie sollten in kleinere Etappenziele aufteilbar sein ( Ziel ich möchte Spanisch können: 1. Ich möchte Lektion 1bis 3 können, usw. dann Ich möchte ein Buch lesen können etc
Hier haben wir auch einen wichtigen Punkt. Oft setzen sich Menschen zu große Lernziele und zu viele, so baut sich Frust auf und die Motivation sinkt oder ist nicht mehr vorhanden.
Besser ist es sich ein großes Ziel in viele Kleine zu zerlegen und diese mit Belohnungen zu versehen.

Zudem ist es hilfreich sich nützliche und schädliche Einflüsse vor Augen zu führen und das auch wirklich aufzuschreiben. Hier ein Beispiel

Ziel 
Ich möchte 10 kg abnehmen
1. Etappenziel:Ich habe 1 kg abgenommen
Was hilft mir für das erreichen des Zieles:
Bewegung und Obst, Gemüse
Was hindert mich daran :
Süßigkeitenschrank
Belohnung für Erreichen des ersten Ziels
1 PC Spiel

Oder am Beispiel des Lernens

Ziel
Ich möchte statt einer FÜNF eine VIER in Latein haben
Analyse der Situation
Wir sind bei Lektion 10.
1. Etappenziel
Ich kann die Vokabeln von Lektion 1 bis Lektion 3
Was hilft mir für das Erreichen des Ziels, was muss ich dafür machen?
Jeden Tag 10 bis 30 Minuten Vokabeln lernen
Was hindert mich dran
Faulheit
Was schenk ich mir als Belohnung?
Steam Gutschein 


Zudem ist es wichtig, dass man seine Ziele regelmäßig überprüft

  • Sind Etappenziele schon erreicht worden?
  • Stimmt das Ziel noch so?
  • Will man das noch genau so erreichen?
  • Sind bei der Zielsetzung meine Bedürfnisse berücksichtigt?
  • Sollten noch Veränderungen vorgenommen werden, um ein besseres Ziel zu erlangen?

Wie man sieht ist es gar nicht so einfach sich richtig Ziele zu setzen, doch man kommt nicht drum herum. Nur wer weiß wo es lang gehen soll, der findet seinen Weg und erreicht das gewünschte Ziel. Darum lohnt es sich wirklich sich vor dem Anfangen neuer Aufgaben einmal über die Zielvorgaben Gedanken zu machen. 

Samstag, 20. Dezember 2014

Wie lernt man denn eigentlich Chinesisch?

Ich hatte ja bereits geschrieben, dass ich  mich mit dem Lernen der chinesischen Sprache etwas schwer tue. Gut, ich bin es auch gewöhnt einen schnellen Erfolg zu haben und mit einer durchschnittlichen Lernzeit von 88 Monaten gehört Chinesisch  nicht gerad zu den schnell erlernbaren Sprachen. Doch ich hab mich mal gefragt, ob es trickreiche Methoden gibt, um diese schöne aber schwere Sprache zu lernen.

1. Lerne die Tonhöhen

Die kann man über youtube sehr gut lernen. Meist wird das an Hand des Wortes MA deutlich gemacht, je nachdem ob der Ton sinkt, steigt, sinkt steigt sinkt oder neutral bleibt bedeutet es nämlich was anderes.
So schwanken die Bedeutung zwischen Mutter und Pferd und einem Frageanhängsel, was ja schon einen Unterschied machen kann - je nachdem was man gerade ausdrücken will.

2. Lerne die Radikale

Jedes chinesische Zeichen besteht aus den Bausteinen, die Radikale genannt werden. Mit Hilfe von ihnen lassen sich alle bekannten Wörter bilden. Sie bestehen aus mindestens 1 Strich und können viele verschiedene Striche umfassen. Beginne mit dem Lernen und Du wirst sehen: Ein Großteil der Wörter setzt sich aus den Radikalen mit 1 bis 6 Strichen zusammen. Wenn Du die kannst, dann hast Du schon die halbe Miete.
Hinzu kommt, das viele Radikale bildhafte Darstellungen sind. Die 1 ist zum Beispiel einfach nur EIN Strich, die zwei sind ZWEI Striche und so weiter.

3. Vokabeln lernen mit System

Man kann sich dumm und dämlich  lernen, jahrelang, jahrzehnte lang. Aber es ist viel sinnvoller die wichtigsten Vokabeln am besten zu können. Diese findet man in dem Wortschatz, welcher für das HSK 1 gebraucht wird. Dabei handelt es sich um ein Sprachenzertifikat, das grundlegende Kenntnisse umfasst. Im Internet gibt es sehr gute Vokabellisten.


4.Hören und Nachsprechechen IMMER WIEDER
  
Wer hört und versucht den Inhalt zu verstehen, der hat gute Chancen die Sprache zu lernen. Das Hör- und Leseverstehen gehört zu den wichtigsten Grundlagefähigkeiten jeder Sprache und sollte beim Sprachenlernen nie zu kurz kommen. Es ist sehr nützlich bereits von Anfang an Höreinheiten einzubauen, auch wenn es anfangs noch überfordernd sein mag.

Ich hören und lese auch wenn ich noch nicht alles verstehe, nehme ich so das Wortbild in mich auf, lerne wie Chinesen sich ausdrücken und schaffe es manchmal sogar Begriffe zu verstehen.

5. Schreiben, schreiben, schreiben

Ich schreibe die Zeichen, die ich lerne immer und immer wieder. So lerne ich wie die chinesischen Zeichen aufgebaut sind, erkunde die Zusammensetzung und werde sicherer darin Radikale aneinander zu reihen. Ich nehme mir immer wenige Zeichen vor, diese wiederhole ich aber intensiv. Viele Lehrbücher vermitteln nur die Pinjing, das halte ich aber für falsch. Ich gehe diesen Weg mit, lerne aber die Schreibweise auch. Sozusagen hinterher.

Montag, 15. Dezember 2014

Wie kann man für Mathe lernen? Fünf Tipps für Matheerfolg. In den Ferien

Ferienzeit = Gammelzeit
Meist macht man in den Ferien alles, aber auf keinen Fall Mathematik Ärgerlicherweise hat man für Mathe viel gelernt und vergisst alles mühsam durch das Mathe lernen erworbene Wissen wieder. Aber wie kann ich den Ferien für Mathe lernen ohne mir die ganzen Ferien zu verhageln?
Gibt es einen Weg oder Produkte wie ich ein Kind in den Ferien zum Mathelernen motivieren kann??


1.Mathelernen mit dem I Phone ( gibts auch für alle anderen Handys)

Wer in den Ferien ein wenig was für seine Schulbildung machen will, der kann dies sogar mit Hilfe eines Mobiltelefons machen. Mathe lernen mit dem Handy? Ja, es gibt inzwischen richtig coole Matheapps, die das spielerische Lernen ermöglichen und zum Teil sogar gratis sind.

2.Mathe lernen mit Lehrwerken

Es gibt spezielle Lehrwerke, die das wichtigste Grundwissen in sich vereinen und dann mit Übungsaufgaben und vielen eigenen Beispielen das Verstehen erleichtern. Solche Bücher oder Hefte eigenen sich vor allem für lange Autofahrten und bei Langeweile. Übung macht den Meister, und wer täglich mit dem Mathe lernen weiter macht, der wird auch bald bessere Noten haben.

Lernhilfen

3.Schaut Euch Videos an
Auch auf langen Autofahrten oder Zugfahrten kann man was für Mathe machen. You  Tube bietet eine schier unerschöpfliche Bandbreite möglicher Hilfen, die Ihr mit einem Klick erhaltet. Im Zweifel ist es auch möglich sich vor Reiseantritt eine Bandbreite von Videos herunter zu laden und dann kann man sich die selben Videos immer und immer wieder ansehen. Grundlagen kann man nie genug wiederholen.

4. Chillen

Nicht nur Lernen ist wichtig, auch Chillen hilft dem Gehirn bei der Arbeit. Wer immer NUR arbeitet, der kann sich nicht zu einem kreativen Menschen entwickeln, denn Kreativität braucht Muße. Was hat das denn mit Mathe zu tun, mögt Ihr jetzt fragen. Ganz einfach: Ein gesundes Verhältnis zwischen Arbeit und Ruhe tut auch den Resultaten der Arbeit wohl.

5. Eine Woche vor Schulbeginn langsam wieder loslegen

Auch wenn die Motivation fort bis gar nie vorhanden ist: Legt rechtzeitig mit dem Wiedereinstig los, besonders nach den langen Sommerferien. Schnappt Euch den Labbie, ab auf den Happy Place und dann schon mal logger loslegen... damit ihr auch von der ersten Stunde an Gas geben könnt!

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Englisch lernen mit Videos

Seit einiger Zeit schau ich sehr gerne Germaly vs. USA auf youtube. Die beiden Herren erzählen nicht nur spannende, gut zu überblickende Geschichten aus den Heimatländern, sie machen das auch noch auf Englisch. 

Ich finde die Mischung aus einem Deutschen und einem Amerikaner hervorragend und beide werfen einen kritischen Blick auf die eigene Kultur und die des anderen. Wundervoll!

Schaut mal rein, es lohnt sich!



Dienstag, 9. Dezember 2014

Ich lern´ Spanisch und noch ein wenig Chinesisch -ein Selbstversuch

Ich wollte mal wieder was für mein Gehirn machen. Leider fehlt mir oft die Zeit mich mit vielen Inhalten so im Detail auseinander zu setzen. Aber es ist ein inniger Wunsch von mir irgendetwas richtig gut zu können. Außerdem wollte ich immer schon viele Sprachen sprechen und mich mit Menschen aller Herren Länder austauschen. Ja, ich weiß das kann ich auch mit Englisch machen, aber irgendwie reichte mir das nicht.

Warum Spanisch und Chinesisch und warum denn beide gleichzeitig?
Also ich "kann" schon Englisch, Latein, Dänisch und Deutsch. Mit den zwei Sprachen wäre ich denn dann bei ansehnlichen sechs Sprachen, Französisch möchte ich bis ich 40 bin auch noch "können", dann hätte ich die sieben voll. Das ist doch eine anständige Zahl.

Latein und Englisch brauche ich für meinen Beruf, ich bin Nachhilfe Lehrerin und muss oft Grammatik und Vokabeln mit den Kids pauken. So bleiben die Vokabeln frisch im Kopf und ich frische die Kenntnisse immer wieder von Neuem auf.

Spanisch haben einige Schüler als Nebenfach und so fand ich das ganz praktisch, so als geschäftliche Investition. Dänisch habe ich mal studiert und ich plane mich nach Dänemark hin zu erweitern, darum ist Dänisch nie verkehrt. Leider habe ich schon wieder sehr viel verlernt. Das ist aber schnell wieder da, wenn es aufgefrischt wird.


Bei der Auswahl der weiteren Lernsprachen habe ich mir einfach angeguckt. Was sprechen die meisten Menschen auf der Welt. Spanisch und Französisch lagen sehr nahe, einfach wegen der Nähe zum Lateinischen. Und Chinesisch, das ist ein Herzenswunsch von mir, also diese Sprache zu beherrschen. Außerdem sehe ich auch dies als geschäftliche Investition, da ich weiß wie wichtig Chinesisch noch werden wird auf Grund der weltweiten Entwicklungen.

Eine Sprache lernt man aber nicht von heute auf morgen, ich denke das ich für Spanisch und Dänisch ( also weiter im Dänischen ) 3 Jahre brauchen werde, bis ich es so einigermaßen kann. Parallel darf ich ja auch lateinische Vokabeln nicht vergessen und muss auf mein Englisch aufpassen. Bei Chinesisch, da bin ich froh, wenn ich mit 40 mal sagen kann, dass ich eine Zeitung lesen kann oder ähnliches. 

Wie weit bin ich denn schon gekommen?

So fange ich an Chinesisch zu lernen. Und das ist sehr frustrierend kann ich Euch sagen. Ich schaffe, wenn es hoch kommt, eine Vokabel am Tag und das auch mehr schlecht als recht. Aber ich bleibe dran. Und am Ende des Jahres hab ich dann schon 300 Vokabeln geschafft :D, immerhin. Ich kann mich auf Chinesisch schon begrüßen und auch fragen wie es geht. Bitte und danke kann ich auch schon sagen. Schreiben leider noch nicht so viel.

Wie lerne ich Chinesisch+ Spanisch? Und wie halte ich meine anderen Sprachen fit?
In Englisch schaue ich viele Videos, vorzugsweise auf youtube und bbc und halte so mein Englisch fit. Außerdem setzte ich es sehr häufig im Unterricht ein. 
Latein wird im Unterricht gebraucht und so fast täglich eingesetzt. 

Bei Dänisch ist es schon etwas schwerer und ein permanenter Kampf gegen das Vergessen. Ich nehme mir immer wieder vor Radio zu hören oder ein paar Minuten DK Fernsehen zu schauen.

Spanisch fällt mir sehr leicht. Ich mache ja schon viel für den Unterricht. Gerade habe ich ( notdürftig ) ein Spanisch Portfolio zusammen geschrieben, welches wohl auch nach Korrektur ganz gut ankam, das nächste Portfolio ist in Arbeit. Ich versuche regelmäßig ein Buch zu lesen. Ich habe mir ein Buch von E. About ausgesucht Germania heißt es. Leider gibt es keine (freie) deutsche Übersetzung. Aber ich hatte mir halt das erst Beste geschnappt was es im App Store so gab. Da arbeite ich nun immer dran, schreibe ab, übersetze und lerne das gleich im großen Zusammenhang. Außerdem schaue ich spanische You tube Sendungen.

Bei Chinesisch gehe ich einen anderen Weg. Jeden Abend vor dem zu Bett gehen bediene ich mich einer Lernapp. Ich habe mir mehrere freie Apps zusammen gesucht und hangel mich so von gratis Vokabel zu gratis Vokabel. Ja, professionell ist anders - ich weiß. Aber meine Zielsetzung ist es die 300 Wörter des HSK 1 Grundwortschatz einfach mal in 2 Jahren zu lernen. Also ganz sutsche wie der Nordfriese sagt. 


So ich werde Euch mal auf dem Laufenden halten :); schreibt doch mal in die Kommentare wie ihr so lernt, welche Erfolge ihr dabei habt und wie häufig Ihr für was lernt und wie viel Zeit Ihr zum Auffrischen verwendet.

Danke  

Dienstag, 2. Dezember 2014

richtig lesen 12 Leseprotokoll

Wer lesen will, der tut dies oft nicht allein zum bloßen Vergnügen, sondern auch, weil er muss. Wenn man für die Schule lesen muss, dann kommt es auch darauf an mit möglichst wenig Zeit möglichst viel Lerneffekt zu erzielen.

Man kann einfach ein Leseprotokoll oder -Skript erstellen, wenn man sich den Text einmal kopiert. Man sollte sich das so kopieren, dass links und rechts ausreichend Platz ist oder sich den Text von Gutenberg ausdrucken und einen Rand lassen.

Auf diesem Skript kann man sich nun in aller Ruhe Notizen an die Seite machen, Markierungen im Text vornehmen und über den Text und seine Figuren auf den Blatt Rückseiten Notizen machen. So hat man ein übersichtliches und kompaktes Werkzeug zum Texte verstehen und einen unschätzbar wertvolle Alltagshilfe.

Wie lest Ihr Texte für die Schule? Lest Ihr überhaupt?

Montag, 1. Dezember 2014

Lernlinks Mein liebstes Lernmaterial

Takern ohne Klammern, der beste Taschenrechner der Welt und Stifte, die besser sind als alles was ich bisher kennengelernt habe.

Samstag, 15. November 2014

Wie kann man für Mathe lernen? Fünf Tipps für Matheerfolg. Vor der Klausur

Nach der Klausur ist vor der Klausur. Wenn Ihr nicht gerade die letzte Abiturklausur vor Euch habt, dann zählt dieser Text für Euch und Euren Mathe Lernerfolg.

Was kann man vor der Klausur tun, um gut für Mathematik zu lernen? Jeder, der schon mal am Mathe lernen verzweifelt ist, der weiß, dass das keine einfache Sache ist.

1. Rechtzeitig anfangen

Ja, ich weiß, dass könnt Ihr sicher nicht mehr hören. Aber wer sich wirklich verbessern möchte, der sollte rechtzeitig mit dem Lernen beginnen und somit noch Zeit haben dem Lehrer zu fragen. Beim Mathe lernen kommt es auf Eines an: Üben, Üben, Üben. Und das braucht Zeit.
Ich vertrete die Theorie, dass jeder Mathe lernen kann, dass es nur eine Frage dessen ist, wie viel Zeit man für das Mathe lernen investiert.

2. Einen Überblick verschaffen - Lernzettel bauen

Meist kriegt man ja ein Pensum gesagt, was ungefähr dran kommt in der Klausur. Im Zweifel sind erstmal die Themen angesagt, die als Letztes dran waren. Schreibt Euch erstmal eine Themenliste.
Für den Hauptschulabschluss zum Beispiel ( nur Auszugsweise)

  • Prozentrechnen
  • Phytagoras
  • Flächenberechnung
  • Volumenberechnung
  • Dreisatz und Zuordnungen
  • Wahrscheinlichkeitsrechnung
  • Bruchrechnung

usw
Dann sucht die entsprechendn Seiten im Buch oder Heft heraus ( Zettel reinlegen oder kleben)
Schreibt Euch alle wichtigen Formeln und Beispiele heraus ( schon das Schreiben übt)

3. Matheaufgaben verstehen

Leider vernachlässigen viele Lernende diesen wichtigen Punkt und beschränken sich auf das Durchlesen.
Schnappt Euch erstmal die Beispielaufgabe ( zum Beispiel aus dem Buch ) wichtig ist, dass Ihr hierfür eine Lösung parat habt.
Schreibt Sie ab und lasst links und rechts etwas Platz.

  • Jetzt schaut Euch an: Was ändert sich vom einen Schritt zum Anderen?
  • Notiert das mal an der Seite.
  • Macht das für 1 bis 2 Aufgaben und schreibt Euch dann die Schritte seperat auf 
  • Jetzt schnappt Euch die nächste Aufgabe und den Zettel mit den Schritten
  • Schafft Ihr es schon die Rechnung selbst hinzubekommen Step by Step?
  • Dann schaut ob es Ausnahmen gibt oder besondere Rechenwege, die Ihr nicht vergessen dürft und betrachtet diese auf die selbe Weise



4. Womit anfangen?

Lernt immer von einfach nach schwer, von kann ich zu geht gar nicht, von bekannt zu unbekannt. Wenn Ihr beginnt schaut, dass Ihr die Sachen noch einmal vertieft, die Ihr gut könnt. Es bringt gar nix, die knappe Zeit bis zur Klausur mit dem Lernen von Mathe Aufgaben zu verbringen, die man schon seit der Mathestunde nicht versteht. Konzentriert Euch auf das was Ihr könnt? Ihr könnt gar nix? Dann lasst es Euch erklären:
  • Fragt den Lehrer
  • Fragt die Schüler
  • Bucht eine (online)Stunde bei mir 


5.Rechnen, rechnen und nochmal rechnen. 

Wer wirklich Mathe lernen will, der kommt um eines nicht vorbei: Rechnen, rechnen und nochmal rechnen.

Dienstag, 11. November 2014

Selbstexperiment Ich lerne Spanisch

Sprachenlernen das soll ja gut sein für den Kopf, also habe ich mir mal ein großes Projekt vorgenommen Ich will spanische Wörter aneinander reihen, lieder singen und sehr bald spanisch Denken, sprechen und schreiben.

Damit Ihr auch was davon habt, lass ich Euch an meinem Experiment teilhaben. Ich werde einiges anders machen, als man so gemeinhin denkt, ich werde

gleich mal ein Buch in Spanisch lesen
beginnen mir Hörspiele oder Filme anzusehen
und versuchen gleich von den Ursprungstexten an zu lernen.

Ich werde Euch über meine Probleme, Fortschritte und Siege informieren - mal schauen wie weit ich mit der Kamikaze Lernaktion komme :D

Montag, 10. November 2014

In zehn Schritten zum richtig guten Referat


Referate und selbst geschriebene Arbeiten nehmen in der Schule einen immer größeren Raum ein. Sie sind sogar Prüfungsinhalt, da die Projektarbeiten für den Hauptschulabschluss oder den mittleren Bildungsabschluss nichts anderes als sehr lange Referate sind. Die folgenden Tipps und Schritte lassen sich für Referate und Projektarbeiten anwenden und sollen Schülern helfen sich nicht zu verzetteln. Lehrkräfte können die Tipps auch als Fahrplan an ihre Schüler verteilen. 
Wer ein gutes Referat schreibt kann damit nicht selten auch seine Noten verbessern. Manchmal machte in Referat oder ein Portfolio auch den Unterschied zwischen Versetzt und nicht versetzt. Darum nehmt die Inhalte nicht auf die leichte Schulter, sondern bereitet Euch sorgfältig vor. 



1. Thema wählen oder geben lassen

Meist ist es ja so, dass die Lehrer die Themen vorgeben, jedoch gibt es ja die seltenen Fälle, dass man als Schüler seine Referatsthemen selbst wählen kann. Das ist sehr gut. Beim Wählen sollte drauf geachtet werden, dass man sich bereits gut mit dem Thema auskennt und auch etwas Lust hat mehr darüber zu erfahren.
Plakatent
Wenn der Lehrer das Thema vorgibt rate ich immer dazu noch mal nachzufragen welche Inhalte er sich wünscht. So kann man beim Nahost Konflikt ja viel schreiben und es kommt ein völlig anderes Referat heraus, je nachdem ob man sich auf die lange historische Vorgeschichte oder auf das aktuelle Geschehen konzentriert.

2. Recherche und Medien sammeln

Ab in die Bücherei und ein Buch raussuchen (lassen). Ein Buch sollte als Quelle immer dabei sein. Wer noch etwas Zeit hat kann sich kostenlos von der Bundeszentrale für politische Bildung Material besorgen, Beratungsstellen aufsuchen oder mal schauen ob man Broschüren oder Bücher bestellen kann. Amazon ist da auch immer eine gute Adresse.
Danach schmeisst man dann google an und schaut was die Suchmaschine ausgibt. Hierbei immer auf seriöse Quellen achten. Wikipedia ist keine davon, aber man kann bei wikipedia schauen welche Quellen da verwendet wurden.

Die gefundenen Seiten und Bücher solltet Ihr dann schon mal unter QUELLEN auflisten. Achtet dabei auf korrekte Nennung der Quellen.

3. Lesen, rausschreiben und mindmapen

Jetzt lest ihr die Seiten durch und macht Euch am besten schon mal Notizen. Notiert das wichtigste oder auch das was ihr gerne mit erwähnen wollt auf seperaten Papieren und bitte nur in Stichwörtern. Super wäre wenn ihr eine Mindmap anfertigen könnt, dann habt Ihr die Gliederung schon vorgenommen.
Warum denn rausschreiben? Erstmal verinnerlicht Ihr so die Inhalte der Texte besser, könnt die Informationen dann besser abrufen und dann ist es auch so, dass Ihr nicht Gefahr lauft die Sätze im Ganzen abzuschreiben. Das wäre fatal und kann zu einer 6 führen.

4. Gliederung

Aus den vorhandenen Notizen kann man nun eine Gliederung zusammen bauen. Ihr solltet immer die Punkte Einleitung und Fazit, sowie Quellen einbauen. Genau in der Reihenfolge. Der Inhalt des Referats kommt zwischen Einleitung und Fazit. Statt Fazit könnt Ihr auch Schluss schreiben.
Die Gliederung solltet Ihr vom Lehrer absegnen lassen, damit Ihr sicher sein könnt nicht am Thema vorbei zu schreiben.

5. Schreiben

Jetzt geht es ans Schreiben. Ich hoffe Ihr habt hierfür genug Zeit eingeplant. Beim Schreiben solltet Ihr auf einige Aspekte achten:
  • Immer die selbe Zeitform verwenden (  Präsens)
  • Leser nicht direkt ansprechen
  • nicht ICH finde oder ICH denke schreiben
  • Fachbegriffe immer erklären
  • Nicht zu sehr vom Thema abschweifen
  • und so weiter ( hierzu mache ich noch einen gesonderten Blogbeitrag)

6. Rahmen schaffen

Wenn genug geschrieben wurde sollte der Text erstmal liegen gelassen werden. Schickt ihn doch Euren Eltern und noch anderen Leuten ( Nachhilfe, beste Freundin und so weiter), sodass die den mal durchgucken.
Ihr erstellt jetzt ein ansprechendes Dokument. Es sollte ein Deckblatt enthalten, dann solltet Ihr die Gliederung einmal sauber aufschreiben und Platz für Seitenzahlen lassen. Schließlich fügt ihr im Dokument eine Kopfzeile ein und schreibt Eure Namen und das Thema hier rein. Dies erscheint dann auf jedem Blatt. 
Eine Fußzeile sollte auch nicht fehlen. Hier kommt die Seitenzahl und die Anzahl der Seiten. 
Dann macht Ihr den Rest des Dokuments noch schick. Überschriften fett und größer, alles schon in Blocksatz setzen und so weiter. Auch dazu mache ich noch einen Eintrag.

7. Umschreiben

So langsam müssten dann ja die Korrekturvorschläge eingetroffen sein. Lest das Skript auch selbst noch mal durch und überlegt ob ihr damit zufrieden seid. Dann baut ihr die Korrekturvorschläge noch ein und habt ein gutes, sorgfältig überarbeitetes Skript.

Die Korrekturen sollten auch die Rechtschreibung und Grammatik umfassen. Denn hier kann man viele, ärgerliche Fehler machen.  

8. Bilder einfügen

Jetzt solltet Ihr die Bilder raussuchen und einfügen. Sicher habt ihr schon welche gebracht, als ihr das Deckblatt hergestellt habt.
Als Faustregel kann man sagen: Pro Seite ein Bild und dann noch mal alle 3 Seiten 1 für die Powerpoint.


Wenn die Bilder in den Text eingefügt werden, achtet darauf, dass sie einen


  •  guten Abstand zum Rest des Textes haben
  • das Ihr die Bildquellen im Anhang vermerkt
  • das Ihr eine Bildunterschrift einfügt
Jetzt können auch die Seitenzahlen ins Inhaltsverzeichnis eingefügt werden, da sich ja nun nichts mehr verschiebt.


9. Power Point bauen

Die Bilder können in die Powerpoint eingebaut werden, achtet auf ein gutes Gleichgewicht zwischen Text und Bild. Bei einer guten Powerpoint Präsentation gelten andere Regeln, als wenn man nur einen schriftlichen Text anfertigt. Hierzu werde ich hier noch was schreiben.

10. Üben, Üben, Üben und Karteikarten schreiben

Nun schreibt Euch Karteikarten, diese sollten wichtige Textzeilen, Zahlen, Daten und Fakten, aber auch Regieanweisungen ("Jetzt auf das Plakat zeigen") enthalten. Ich werde Euch noch mal einen Eintrag dazu machen, damit Ihr wisst wie man gute, von schlechten Karteikarten unterscheidet...

Jetzt müsst Ihr die Inhalte nur noch Üben. Hierbei gilt die Regel, wenn es nervt ( weil man kann es ja) dann noch 10 Mal. Übt das Lesen und tragt das Referat auch mal Euren Eltern, der Nachhilfe oder den Mitschülern vor...


Viel Erfolg

Dienstag, 4. November 2014

Richtig lesen 11 Texte verstehen

Wenn man die Texte Abschnitt für Abschnitt liest und sich die Zeit nimmt einen Art Kurzusammenfassung zu schreiben hat man schon einen guten Schritt in Richtung verstehen getan. Auch wenn man Unklarheiten beseitigt hat, hat man die Chance den Text wirklich zu verstehen.

Wir üben mit den Hauptschülern und Realschülern auch immer wieder das Textverständnis und darum kann man einige hilfreiche Tipps hier darstellen, wo gggf das eine oder andere für Euch dabei ist

1. Mach Dir ein Bild! Nimm Dir die Zeit und lass vor Deinem inneren Auge die Bilder des Buches vor Dir ablaufen. Nur wenn man sich Dinge wirklich bildlich vorstellt kann man sich ein Bild vom Inhalt machen.

2. Bei Sachtexten ZDF: steht nicht für den Fernsehsender, sondern für Zahlen, Daten und Fakten. Die sollte man sich immer einmal rausschreiben und dann kann man die Fakten auf einem Blick besser in einem Zusammenhang sehen

3. Ruhig Notizen machen. Je mehr man an einem Text arbeitet, desto tiefer versteht man ihn. Scheut Euch nicht beim Lesen Notizen zu machen und Euch Zeit zu nehmen den Text zu durchdringen. Notiert Besonderheiten, Inhalte und Personen, schreibt Euch Zitate raus und malt auch mal ein Bild ( im Geiste). Nur wenn man mit dem Text arbeitet arbeitet der Text auch in Dir

4. Macht eine Mindmap
Mindmaps setzen Dinge miteinander in Beziehung und sind fähig komplexe Zusammenhänge zu verstehen. Die Mindmap kann man auch während des Lesens anfertigen und zusehen wie sie wächst. Diese Map hilft einem auch beim Lernen, wenn man kurz vor der Klausur noch mal auffrischen möchte, was man über die Werke so weiß

5.Mehrfach lesen.
Beim ersten Lesen ist es unmöglich sich alle Details zu merken. Oft färbt man den Text auch nach der eigenen Lebenslage und den eigenen Stimmungen. Ich habe Faust I mindestens vier Mal gelesen und hatte jedes Mal völlig neue Eindrücke und Gefühle. Es lohnt sich wirklich sich die Zeit zu nehmen eine Geschichte oder ein Kapitel noch mal zu lesen.

6 Tritt mit dem Autor in einen Dialog
Was will er dir damit sagen und was liest du daraus? Versuche den Text über das Gelesene hinaus zu sehen, was fühlst Du beim Lesen? Was glaubst Du wollte der Autor Dich fühlen lassen?

Samstag, 1. November 2014

Lernlinks Top3 Abiturvorbreitungsbücher Deutsch

Abitur-Prüfungsaufgaben Gymnasium/Gesamtschule NRW / Deutsch Leistungskurs 2014: Mit Übungsaufgaben zu den Schwerpunkten. Prüfungsaufgaben 2011-2013 mit Lösungen

Übersichtliche Sammlung von Abituraufgaben zum Üben und als Hilfestellung bei der Vorbereitungen, mit Musterlösungen und Hilfestellungen, eine ideale Prüfungsvorbreitung
 ....Abitur kompakt Wissen Deutsch: Prosa, Drama, Lyrik, Erörterung, Sprache ....

Kompaktwissen, welches zielgerichtet auf die wichtigsten Teilgebiete der Abiturprüfung vorbreitet, mit vielen Kurzbeispielen und Lernhilfen

Abitur-Wissen Deutsch / Prüfungswissen Oberstufe

Ein super Vorbereitungsbuch für das schriftliche Abitur und für die gesamte Oberstufe. Ein guter Begleiter

Dienstag, 28. Oktober 2014

Sammlung Infomaterial Didaktik

Lernen Lehren Eigensinn
Abhandlung über Didaktik
http://info.ub.uni-potsdam.de/zsr/llf/LLF_PDF/LLF_17/KLINGBER.PDF

Didaktische Modelle
http://www.e-teaching.org/didaktik/theorie/didaktik_allg/DidaktischeModelle.pdf

Planung von gutem Unterricht
http://www.uni-kassel.de/~refsps/Ringvorlesung/vorlesung%20Liebetrau.pdf

Forschungsergebnisse zu kooperativem Lernen
http://methodenpool.uni-koeln.de/koopunterricht/forsch_3.pdf

Didaktische Prinzipien
http://www.didaktik.mathematik.uni-wuerzburg.de/fileadmin/10040500/dokumente/Texte_zu_Grundfragen/weigand_didaktische_prinzipien.pdf

Allgemeine Didaktik
http://www.edu.lmu.de/apb/dokumente/materialien_sose08/didaktik.pdf

Fachdidaktische Grundlagen Mathematik
http://www.dms.uni-landau.de/roth/lehre/skripte/did_grundlagen/fachdidaktische_grundlagen.pdf

Mediendidaktik und allgemeine Didaktik
http://mediendidaktik.uni-due.de/sites/default/files/mdidaktikkerres_0.pdf

Didaktik Deutsch als Fremdsprache
http://www.uni-erlangen.de/studium/studienangebot/uebersicht/docs/DiDaZ.pdf

Sammlung didaktisches Arbeitsmaterial
http://www.martinjakobs.de/pages/didaktik-und-methodik.php

Konstruktivistische Didaktik
http://www.uni-koeln.de/hf/konstrukt/reich_works/aufsatze/reich_48.pdf

Handbuch der Erwachsenenbildung
http://www.sabine-heins.de/user_files/datei_1228426134_19175.pdf

Erwachsenenbildung und Didaktik
http://www.weiterbildung.sachsen.de/download/download_sbi/forum_1.pdf

Didaktische Dimensionen in der Erwachsenenbildung
http://www.die-frankfurt.de/esprid/dokumente/doc-1991/tietgens91_02.pdf

Didaktik eine Einführung
http://www.pedocs.de/volltexte/2013/7293/pdf/ZfPaed_3_2010_Rezension_Zierer_Terhart_Didaktik.pdf

Didaktik E Learning
http://www.pedocs.de/volltexte/2013/7293/pdf/ZfPaed_3_2010_Rezension_Zierer_Terhart_Didaktik.pdf

Sachunterricht und Didaktik
http://www2.hu-berlin.de/wsu/ebeneI/didaktiker/pech/did_dis.pdf

Didaktik und Geschlecht
https://www.ph-freiburg.de/fileadmin/dateien/sonstige/gleichstellung/Leitfaden_gendersensible_Didaktik_unigraz.pdf

Eckpunkte Didaktik und mobiles Lernen
http://www.medienpaed.com/documents/medienpaed/19/bachmair1103.pdf

Modell der didaktischen Rekonstruktion
ftp://ftp.rz.uni-kiel.de/pub/ipn/zfdn/1997/Heft3/S.3-18_Kattmann_Duit_Gropengiesser_Komorek_97_H3.pdf

Immersive Didaktik
http://www.soz.uni-frankfurt.de/K.G/B2_2005_Bopp.pdf






Montag, 20. Oktober 2014

Forschungsergebnisse zur Gruppenarbeit / zum Kooperativem Lernen


  • kleine Gruppen sind besser als im gesamten Klassenverband
  • fördert Selbstmanagement der Schüler
  • ändert die Lernstrategie der Schüler
  • weniger störende Schüler
  • Schüler übernehmen Verantwortung für ihr Lernen
  • Schüler lernen besser wenn sie einem Mitschüler zuhören, als wenn sie dem Lehrer zuhören
  • anspruchsvollere Aufgaben als in Einzelarbeit sind möglich
  • Im Mathematiküberricht werden verschiedene Lösungswege durchdacht und präsentiert
  • Kooperation statt Konkurrenz
  • Kooperatives Lernen = positiv für Mädchen, negativ für Jungs; Konventionelle Lernform genau umgekehrt ( Mix und Kombination sinnvoll)
  • Bewußtsein für andere Standpunkte und Ideen wird geschaffen
  • Zusammenarbeit wird erlernt
  • Soziale Fähigkeiten werden verbessert


http://methodenpool.uni-koeln.de/koopunterricht/forsch_3.pdf

Verliebte Zahlen

In der Klassenstufe 1 - 3 kann es sinnvoll sein gewisse Aufgabentypen zu automatisieren. Besonders hilfreich sind dabei die verliebten Zahlen.

Die Fragestellung lautet: Welche Zahlen ergeben addiert 10?

Die Deckel werden mit den Verliebten ( 1-9, 2-8, 3-7, 4-6, 5-5) beschriftet.

Spielidee 1

Die Schüler sollen nun immer die entsprechenden Paare zusammen legen, die Zeit wird gemessen.

Spielidee 2 ( wenn die verliebten Zahlen beherrscht werden)

Es soll erlernt werden, dass die Zahlen addiert 10 ergeben, jedoch die 10 subtrahiert eine Zahl den anderen Verliebten.
Die Lehrkraft legt eine Zahl auf ein Blatt auf dem 10- steht und das Kind muss den entsprechenden Verliebten hinter das aufgemalte = legen.

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Wie kann man für Mathe lernen? Fünf Tipps für Matheerfolg. Vor und nach der Mathestunde

Stunden vorbereiten und Nachbereiten sind der Schlüssel zum Erfolg. Aber wie genau geht das, wenn man Mathe lernen will und dies mit Hilfe von Stundenvorbereitung bzw. Nachbereitung schaffen will. Hier kommen einige Tipps

1. Mitschriften abschreiben
Schreibt die Unterrichtsmitschriften noch einmal ab.

2. Versuche die Hinweise auf die kommenden Stunden anzuwenden
schau Dir im Mathebuch die folgenden Seiten an,
schreibe die Formeln auf
versuche schon einmal ein Video zu dem vergangenen und künftigen Thema zu finden

3 Schreibe einen Merkzettel
Notiere Dir die Inhalte der letzten Stunde auf einen Zettel. Formeln und Beispielaufgaben sollten genau so da rauf wie die umgestellten Formeln. Diese können Dir für die Klausur treue Dienste leisten. Notiere auch Ausnahmen darauf.
Ein weiterer Vorteil ist, dass Du vor der Klassenarbeit einfach Deine Merkzettel schnappen kannst und die dann lernen kannst. Wenn Du Dich so vorbereitest sparst Du richtig viel Zeit.
Ein weiterer Vorteil ist, dass Du alles Wichtige auf einen Blick hast, was Dir in der Stunde helfen wird Dich mehr zu melden.

4. Hausaufgaben machen
Mag banal klingen, ist aber so. Wenn Euer Lehrer Euch Aufgaben gibt, dann mach sie. und wenn Du Dir sicher bist, dass sie richtig sind dann trag das auch mal vor. Lehrer freuen sich, wenn Sie merken, dass man mitmacht.

5. Pack Deine Tasche für die nächste Stunde

Und stelle damit sicher, dass Du all die Sachen dabei hast, die Du brauchst. Nichts macht einen schlechteren Eindruck, als wenn man seine Sachen gar nicht, oder nur halb dabei hat. Darum packe Deine Sachen nicht am Morgen vor der Schule, sondern am Abend vorher in aller Ruhe. So stellst Du sicher, dass Nix vergessen wird!

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Richtig lesen 10 Gedanken und Gefühle

Manchmal überkommen einen Leser Gedanken und Gefühle bei der Lektüre. Auch diese sind Teil des Prozesses, den man durchmacht, wenn man ein Werk versteht. Versucht diese Informationen über den Text, beziehungsweise die Informationen über Eure Leseweise festzuhalten und zu nutzen, denn auch sie sind Teil des Prozess zwischen Autor und Leser.

Bei der Lektüre von Kafkas Werk der Proceß war ich oft missmutig und verwirrt, unglücklich und auch ein wenig traurig. Meist war ich aber verängstigt und fühlte mich unwohl. Diese Gefühle sind ein wesentlicher Teil dessen was der Autor mit seinem Buch ausdrücken wollte und sollten darum auch im Leseprotokoll festgehalten werden. Du kannst sie auch als Randnotiz hinzufügen, und so die Lektüre ergänzen.

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Lernlinks Kafka der Proceß - mein Material


  1. http://www.youtube.com/watch?v=8dW8t4VFRkw  Eine Inhaltsangabe des ersten Kapitels als Video anzusehen
  2. http://kafkaderprozess.blogspot.de/ Ausführliche Beschreibung der Kapitel, Interpretationsansätze, Lebensgeschichten von Kafka und weitere Infos
  3. http://www.youtube.com/watch?v=rxvCStkP3R0  psychologische Interpretation von der Proceß als youtube Video, die ideale Klausurvorbereitung

Dienstag, 30. September 2014

Wiederholen aber richtig

In der heutigen Schulwelt gibt es nur eine Lernrichtung, vorwärts, vorwärts und noch mal vorwärts. Alles, was in der Vergangenheit liegt, wird zumindest zum großen Teil, als bekannt vorausgesetzt. Schüler müssen sich Sprüche anhören wie: Das hatten wir doch schon von x Wochen, wann merkt Ihr Euch das endlich und, und und.
Die Lehrer sind aber nicht die Schuldigen an dem ganzen Desaster, die Lehrpläne sind es, die immer mehr gestrafften Lehrpläne. Diese fordern lernen nach Zeitplan und lassen kaum Raum für das, was wirkliches Lernen ausmacht: Pausen, Wiederholungen und neue Inhalte im Wechsel. Der folgende Artikel möchte Anregungen zum richtigen Wiederholen für Schüler und Lehrer bieten und zum Nachdenken anregen.


Wie lernen wir


Lernen gehört zu den natürlichsten Dingen, die ein Mensch überhaupt nur machen kann. Die Fähigkeit zu lernen und zu vergessen hat dafür gesorgt, dass wir zu solch riesigen Fortschritten gekommen sind, ein Leben in Häusern führen, Autos fahren und Wissenschaft betreiben.
Doch ist das Gehirn ein sehr gut durchdachter Bereich, der sich auch davor schützt zu viele unwichtige Informationen aufzunehmen.
Darum verfügt das Gehirn über mehrere Abteilungen

das Kurzzeitgedächtnis
das Langzeitgedächtnis und das Ultrakurzzeitgedächtnis.

Um Lernen, im Sinne von "Ich kann Spanisch ", Phytagoras kein Problem oder Ich beherrsche höhere Mathematik realisieren zu können, müssen Informationen von Kurzzeit ins Langzeitgedächtnis gelangen.

Wie das geht und wie man es schafft, das die Infos da auch bleiben, das soll dieser Artikel erklären.



Vergessenskurve  von Ebbinnghaus

Wie man sieht haben wir die größten Verluste kurz nach dem Auftauchen der neuen Lerninhalte. Darum macht das Vorbereiten und Nachbereiten von Stunden auch sehr viel Sinn. Immerhin verliert das Gehirn direkt in der ersten Zeit nach Aufnehmen der Information schon einen großen Teil der Inhalte.
Der erste, wichtige Schritt ist also dem Vergessen direkt nach dem Schultag entgegen zu wirken, indem man die Lerninhalte des Tages noch einmal zu Hause wiederholt. So hat man den großen Verlust, der in den ersten neun Stunden nach Übermittlung des Lerninhaltes erfolgt schon mal aufgefangen.

Doch dann ist die Arbeit noch nicht vorbei: Wenn man die Stunde entsprechend VORbereitet, dann hat man den Gewinn, dass die Lerninhalte nach rund sechs Tagen noch einmal aufgegriffen werden. Auch hier hat man dann wieder einen großen Verlustanteil minimiert.

Also kann man sagen, dass es allein anhand der Vergessenskurve schon Sinn macht, die Lerninhalte der Stunde nachzubereiten und sich auf die kommende Stunde vorzubereiten.

Wer aber wirklich erfolgreich lernen will, der muss zwischen drin noch mal eingreifen:

  1. Nachbereiten der Stunde am selben Tag
  2. noch eine Wiederholungseinheit nach einigen Tagen
  3. Vorbereiten auf die neue Stunde nach sechs Tagen


Damit ist schon sehr viel geschafft.
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/b6/Vergessenskurve.png von Rdb selbst gezeichnet

Warum müssen wir Lerninhalte behalten?
Bei einigen Bereichen reicht es für die nächste Klausur zu lernen. Zum Beispiel ist es in Geschichte für die französische Revolution irrelevant, was die Menschen in der Steinzeit so gemacht haben. Hier kommt es mehr auf das Lernen der allgemeinen Methoden an.
In anderen Fächern, vor allem in Sprachen und in der Mathematik, müssen einmal gelernte Inhalte aber immer präsent sein.
So muss man in Spanisch schon wissen wie ein Satz gebildet wird, auch wenn in der Schule gerade das Gerundivum behandelt wird.
Darum ist es von großer Bedeutung sich klar zu machen wie genau man sich vergangene Lerninhalte noch einmal in Erinnerung rufen kann und wie oft dies geschehen muss.

Besonders in Mathematik fehlt vielen Schülern das Verständnis für den Sinn von Wiederholungen in Mathe, dabei sind die doch SO wichtig. Siehe Artikel hier 


Was hindert am regelmäßigem Wiederholen

  • Man weiß nicht was wiederholt werden muss
  • Man hat das Gefühl dafür keine Zeit zu haben


Vorteile von regelmäßigem Wiederholen

  • Lernzeiten für Klausuren werden verkürzt
  • Verständnis für aktuellen Stoff wird geschaffen ( statt sinnlosem Pauken werden Zusammenhänge klar)
  • Grundlagen werden gefestigt
  • aus locker wissen wird sicher beherrschen


Grundregeln zum Wiederholen

  • Immer mehrere Medien oder Methoden nutzen
  • das Wichtigste am Intensivsten wiederholen
  • Feste Zeiten einplanen 
  • Überschriften und Oberthemen als Grundgerüst nutzen
  • Immer an bekannten Lerninhalten anknüpfen
  • Nicht zu viel auf einmal wiederholen
  • Zeiten vor dem  Schlafen gehen zum Wiederholen nutzen

Wie kann wiederholt werden?
  • Beim aktuellen Stoff einen Merkzettel anfertigen, diesen in einen Merkzettelordner heften, beim Wiederholen =  Merkzettel rausholen
  • Film zum Thema schauen
  • alte Klausuren durcharbeiten
  • Fragenkatalog erstellen ( als Klausurvorbereitung), diesen dann noch mal versuchen zu beantworten
  • bei abfrager versuchen Fragen zum Thema zu beantworten
  • altes Skript noch mal durchlesen
  • Lernplakat machen
  • Karteikarten ( die man als Klausurvorbereitung machte ) noch mal durchgehen
  • Alternativ andere alte Klausuren durchgehen
  • Buch zum Thema durcharbeiten ( zum Beispiel Prüfungsvorbereitungsbücher)
  • eigenes Buch / Skript zum Thema verfassen
  • Ein Video zum Thema drehen
  • Mindmap zum Thema machen
  • alte Aufgaben noch mal durchrechnen
  • alte Aufgaben kommentieren


Wann sollte wiederholt werden

  • Nicht vor der nächsten Klausur
  • lieber regelmäßig in kleinen Einheit
  • Täglich in kleinen Einheiten ( fünf Minuten pro Fach)
  • Immer dann wenn es in den Plan passt
  • in den Ferien wäre eine Wiederholung ideal



Wie kann man Wiederholungen in den Lernalltag einbauen

  • Feste Wiederholungseinheit involvieren
  • Lernzettel schreiben, diese zu festen Zeiten wiederholen
  • Jede Lerneinheit mit einer Wiederholungseinheit beginnen


Quellen

  • http://www.focus.de/finanzen/karriere/perspektiven/bildung-lernen-will-gelernt-sein-wie-studenten-richtig-pauken_aid_521708.html
  • http://www.fernstudium-infos.de/lernen-technik-methoden/33780-lernstoff-richtig-wiederholen-wie-macht-ihr-2.html
  • http://www.lernen-merken-erinnern.de/wozu-und-wie-soll-ich-wiederholen-oder-durch-wiederholung-effizienter-lernen/
  • http://www.sprachenmarkt.de/wissenswertes/lernen/wiederholen.html
  • http://www.beyourbest.de/richtig_lernen/der-kampf-gegen-das-vergessen/


Donnerstag, 25. September 2014

falsch gelernt: Oberkellnerlernen

Die Schule hat immer noch in manchen Punkten falsche Ansätze, auch wenn sich langsam aber sicher Veränderungen durchsetzen, manchmal werden Lernformen oder Inhalte gefordert, welche nicht nur der menschlichen Natur, sondern auch der Sinnhaftigkeit des Lernens zuwider laufen.

Was ist Oberkellnerlernen?

Ich hatte diesen Begriff aus einem Skript von Professoren für Professoren. Ich denke der Begriff trifft es ganz gut. Leider ist unsere heutige Schulwelt genau darauf ausgerichtet: Lerninhalte schnell reinpumpen, bei der Klausur parat haben und dann wieder vergessen.

Eben genau wie ein Oberkellner, der sich die Bestellungen für die jeweiligen Tische schnell und präzise merken muss, diese dann aber auch wieder schnell vergessen sollte, damit sie sich nicht mit den Informationen die neu hinzukommen beißt.

Das unterscheidet für mich auch Wissen von Können Die Vorstellung, dass man sich Wissen aneignet, also Fakten lernt, die man dann in einer riesigen Halde im Gehirn aufbewahrt und immer wieder hervor holt wenn man sie braucht, hat sich ja über lange Jahre durchgesetzt. Inzwischen wissen wir aber: Das Lernen gleicht nicht dem Schaufeln von Informationen auf einen Berg, welcher dann immer und immer größer wird, sondern dem Knüpfen eines Netzes. Und je dichter und knotenreicher das Netz ist, desto eher findet die neue Info schon mal einen Anknüpfungspunkt.

Wie sollte man es richtig machen?

Darum sollten Schüler darauf achten, dass sie ungeachtet der Lernforderungen der Lehrer, immer und immer wieder Wiederholungen einpflechten, sich noch mal wieder rückwärts im Stoff begeben und diesen wiederholen. Wie das aussehen kann, das werde ich einem gesonderten Artikel aufgreifen Wiederholen aber richtig.


Als Lehrkraft wäre es empfehlenswert einen hohen Wert auf den Transfer vom Kurzeit ins Langzeitgedächtnis zu legen. Zudem ist entscheidend, dass man beachtet WIE das Gehirn lernt: Folgen die Lerninhalte zu schnell aufeinander überlagern sie sich gegenseitig und der Lerneffekt ist nicht mehr da.

Die sprichwörtliche Nacht drüber schlafen ist auch wichtig, denn hier findet der Übertrag vom Kurzzeit ins Langzeitgedächtnis statt.

Darum:

  • In Klausuren auch immer Lerninhalte abfragen, welche länger zurück liegen
  • Wiederholungsbögen mitgeben
  • Wiederholungen in gehirngerechten Abständen
  • Den Neuronen ausreichend Pause lassen zum Einspeichern
  • die Nacht drüber schlafen lassen

Samstag, 20. September 2014

10 Fakten über das Lernen

1. Vokabeln werden nicht einfach nur gelernt
Lange dachte man, dass stures Pauken dazu führt, das Vokabeln gelernt werden. Jedoch haben Forschungen ergeben, dass 70 Prozent der memorierten Vokabeln in sogenannten Chunks gespeichert sind, also nur im Zusammenhang aufgenommen wurden. Dies zeigt, dass es mehr bringt nach der Methode learning by doing zu verfahren, wenn man einen Wortschatz aufbauen will. Quelle Bildungsserver Berlin.

2. Acht Stunden Schlaf
Laut Untersuchungen sollen acht Stunden Schlaf genau richtig sein.

3. Ruhepausen helfen
Entgegen der Realität in der Schule, nach der man die ganze Stunde ( am besten noch ne Doppelstunde ) da sitzten soll und aufmerksam zuhören soll, ist es besser sich zwischendurch immer mal wieder auszuruhen und abzulenken. Dadurch wird die Aufmerksamkeit aufgefrischt und der Lernerfolg ist besser und größer

4. AHA Erlebnis

Sorgt bei jeder Lerneinheit mindestens einmal für ein AHA Erlebnis, so könnt Ihr sicher sein, dass Dopamin ausgeschüttet wird und das Lernen einfach glücklich maht.


5. Aufmerksamkeitsspanne ist begrenzt
Man kann sich nicht ewig konzentrieren. Das wissen Schüler und Lehrer und die Ministerien wollen es einfach nicht wahr haben. Kein Mensch (und erst recht kein pubertierender Schüler ) kann sich länger als dreißig Minuten am Stück konzentrieren.

Jeder muss seinen eigenen Lernweg finden 
6 Lernen ist es eigenverantwortlicher, individueller Prozess

Darum sollte man beim Lernen

  • aktiv
  • aufmerksam
  • und mit Power dabei sein



7. Jede Unterrichtsstunde zählt

Die Lehrprozesse sind darauf angelegt das Wissen im Unterricht zu vermitteln und zu Hause zu wiederholen. So sollte man dann auch arbeiten.


8. Nicht der Lehrer bestimmt das Lernen, sondern DU
Wir können uns da  vorne auf den Kopf stellen. Wenn Du nicht lernen möchtest, dann können wir es leider nicht erzwingen. Lernen ist ein Prozess den Du allein in der Hand hast. Wir als Lehrkräfte können einen Rahmen schaffen, in welchem Lernen für Dich optimal ist. Die Bereitschaft, den Willen und Ehrgeiz musst Du mitbringen!

9. 24 Stunden Regel

Man merkt sich dann Inhalte besser, wenn die erste Wiederholung des Stoffes nach Ablauf von 24 Stunden liegt. Darum sollte man sich einen Tag Zeit lassen, bis man die Inhalte des Tages noch einmal auffrischt.


10 Kombinieeere, kombinieere

Es ist hilfreich mehrere Lerntechniken miteinander zu kombinieren, um so den optimalen Lernerfolg zu erzielen. Ich werde hier auf dem Blog viele Lerntechniken und -methoden vorstellen, sodass sich jeder das passende heraus suchen kann.




http://www.fachschule-gartenbau.de/tl_files/pdfs/lernen-lernen.pdf
http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/unterricht/unterrichtsentwicklung/Durchgaengige_Sprachbildung/Publikationen_sprachbildung/sprachsensibler_fachunterricht/4_Sprachsensibler_Fachunterricht-Englisch.pdf

Dienstag, 16. September 2014

Latein lernen aber richtig - Wortschatzarbeit einige Ideen

Mehr als 60 Prozent der Fehler, die Schüler in Latein machen, sind bei den Bereichen zu finden, welche von der Wortschatzarbeit abgedeckt werden.  Der Aufbau eines Wortschatzes erfordert langwierige und schwierige Arbeit.
Den deutschen Wortschatz verwenden wir, ohne uns je darüber Gedanken machen zu müssen. Jedoch erfordert es viel Arbeit und Einsatz den Wortschatz in einer Fremdsprache aufzubauen.
Anders als in vielen anderen Fremdsprachen liegt ein Großteil der Wortschatzarbeit im Lateinunterricht darin die Formen zu beherrschen und den passiven Wortschatz zu vergrößern. Das kann ein riesiger Vorteil gegenüber den herkömmlichen Fremdsprachen sein. 

Man sollte sich die Forschungsergebnisse zu Nutze machen, laut denen über 70 Prozent der Vokabeln, die man sich erfolgreich merken konnte, in Zusammenhängen aufgenommen wurde. Somit ist es wichtig immer kontextgerecht zu lernen und sich von vielen alten Lernmethoden zu verabschieden. Die folgenden Methoden sind eine Anregung für Schüler und Lehrer um den Wortschatz zu pimpen und können sicher auch auf andere Sprachen übertragen werden.

Regeln für die Wortschatzarbeit

  • maximal 20 Lexeme
  • Neue Begriffe vor der Arbeit mit den Texten einführen
  • Form des Vokabelnsammeln sollte ab Klasse 7 individuell wählbar sein für die Schüler
  • mögliche Fehlerquellen immer schematisieren
  • ab Klasse 8 wird neuer Wortschatz präsentiert und erfragt


Von häufig zu selten lernen

Je nachdem wie weit man als Schüler im Stoff ist, kann es sinnvoll sein sich mit jenen Vokabeln am intensivsten auseinander zu setzen, die auch am häufigsten im Unterricht gebraucht werden. Es gibt die Möglichkeit sich am Bamberger Wortschatz zu orientieren, diesen findet man in der Wörterliste der Adeo Ausgabe. Leider ist dieser nicht nach Häufigkeit sortiert. Ich helfe mir indem ich die häufigsten Deutschen Begriffe beim Lernen der Fremdsprache hernehme. Das ist natürlich nur notdürftig, denn es sollte jedem klar sein, dass man das Wort ICH zwar im Deutschen oft verwendet, es jedoch im lateinischen Sprachgebrauch nicht so häufig anzutreffen sein dürfte.

whats app Vokabeln

Da ich auch immer das Problem habe, dass meine Schüler ihre Zettel Bücher und Hefte verlieren oder nicht vor Ort haben, habe ich mir überlegt was sie immer dabei haben. Und das ist das Handy. So haben wir eine Whats app Gruppe eingerichtet in welche ich immer die aktuellen Vokabeln einmal einspreche. Sie haben so die Möglichkeit den auditiven Kanal zum Lernen zu nutzen und sich in der Wartezeit auf den Bus oder in der Werbepause der Serie einmal kurz mit der heiß geliebten Materie zu befassen ohne gleich das ganze Lernmaterial auspacken zu müssen.
Ein Vorteil liegt auf der Hand: Sie mögen alles verlieren, aber ihr Handy verlieren sie nur sehr selten!

Worteblume

Nur lernen, das ist oft nicht genug. Die Zeit, welche man mit stumpfen auswendiglernen verbringt, kann man besser investieren, um den Lernstoff strukturiert und mit Arbeit am Wortschatz zu verinnerlichen. Ich nehme mir stets die Adeo Ausgabe vor und die Grafik (siehe Rand). Die Schüler sollen dann die Wortblumen mit Wörter aus diesem Wortfeld füllen. Beispiele für Begriffe in der Mitte:
  • Haus ( alles rund um Haus)
  • Krieg 
  • Töten
  • Dichtung
  • sprechen

reisen ... da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Eignet sich auch gut für die Arbeit zu Hause, wenn es darum geht Vokabeln zu lernen. 




Wortekalender

Ich schenke mir jedes Jahr zu Weihnachten einen Kalender, welchen es als Vorlage gratis im Internet gibt. Diesen bereite ich nach meinen persönlichen Bedürfnissen auf. Er enthält für mich auch immer die Aufgabe täglich ein neues Wort zu lernen, welches ich mir dann immer mal wieder für den kommenden Monat in die Kalenderfelder eintrage. Sicher kann man das auch gut vorbereiten und über den Kopierer legen. Dann kann man den Kids, bevor man sie in die Winterferien schickt mit diesem kleinen Präsent beglücken.
Beim Bestücken des Kalenders achte ich darauf, dass es sich um Wörter handelt, welche ich a) wiederholen muss, da ich sie immer vergesse und welche b) sinnvoll sind. Es handelt sich dabei stets um Begriffe aus dem Bamberger Wortschatz meist sogar aus den TOp 500, sodass diese besondere Festigung erfahren. 

Quellen http://www.fachdidaktik.klassphil.uni-muenchen.de/studium_lehre/lehrverans/sommer_11/examensrepetitorium/protokoll_bralo.pdf
http://www.v-r.de/pdf/titel_leseprobe/1002838/978-3-525-26411-9.pdf
http://www.schule-ratgeber.de/materialien/download/490-methoden-und-techniken-der-wortschatzvermittlung.html
http://www.wneudecker.de/fadi/03-unterstufe/dat/wortschatz.pdf









Montag, 15. September 2014

Wie kann man für Mathe lernen? Fünf Tipps für Matheerfolg. IV. Mehr schaffen im Unterricht

Die Stunden sind der Ort, an dem Ihr Zeit sparen könnt. Wollt Ihr erfolgreich für Mathe lernen und Zeit sparen, dann ist JETZT, in der Mathestunde, dafür der geeignete Zeitpunkt. Es folgen einige Tipps, wie Ihr die Mathestunden zu Eurem Erfolg nutzen könnt und dann auch noch länger frei habt, da Ihr schon in den Stunden alles verstanden habt.

1. Mitschreiben und Nachfragen
Am meisten lernt man, wenn man in den Stunden mitmacht. Die Stunden sind so aufgebaut ( durch Fragen, Erklärungen und Zeiten wo man selbst rechnen soll), dass ihr schon viel dabei mitnehmen könnt. Nutzt die Stunden
Rechnet der Lehrer etwas vor, versucht jeden Schritt nachzuvollziehen. Ist Euch die Rechnung nicht klar, dann fragt. Ihr habt einen Lehrer damit er Euch was beibringt.
Oft schreiben Lehrer etwas an und erklären was dabei, schreibt auch diese Erklärungen mit so gut Ihr könnt, sie helfen Euch beim Verständnis, wenn Ihr versucht die Sachen zu Hause nachzuvollziehen.

2. Melden, melden, melden

Das ist nicht nur für die Note am Ende des Schuljahres gut, auch wenn Ihr Mathe lernen wollt,, dann ist melden genau das richtige Mittel zum Zweck. Ihr nehmt so an den Stunden teil und Euer Gehirn hat das Gefühl mitten drin zu sein, statt nur passiver Zuschauer. Wenn Ihr Euch meldet, dann seid Ihr in einem Dialog mit Eurem Lernstoff, das ist sehr gut um die Inhalte aufzunehmen und zu verarbeiten.

3. Wo sitzt Ihr?
Sagt mir wo Ihr sitzt und ich sage Euch wie gut Ihr seid. Setzt Euch am besten vorne hin ( auch wenn es strebermäßig ist) und versucht einen guten Blick auf die Tafel zu bekommen. Was für Euch nervig ist, für Eure Noten, aber Gold wert ist, ist, wenn Ihr neben Leuten sitzt, die ihr nicht mögt. So talkt Ihr weniger in den Stunden.

4. Hausaufgaben machen und Stunden vorbereiten

Es ist richtig, dass Hausaufgaben wenig bis gar keinen Wert haben. Dennoch solltet Ihr sie machen und so einen guten Eindruck beim Lehrer hinterlassen. Zudem hilft Euch eine Stundenvorbereitung dabei in den Mathestunden aktiv mit zu machen, was wiederum ein wichtiger Faktor ist, wenn man im Unterricht was verstehen will.

5. Habt Eure Sachen dabei

Ich kann das nicht oft genug sagen: Eine gute Ausrüstung ist schon die halbe Miete. Wenn Ihr also genug struktuiert seid, um Eure Sachen dabei zu haben, dann braucht Ihr keinen Aufwand mehr betreiben um fehlende Dinge zu beschaffen. Ihr solltet immer das Buch, die Formelsammlung, den Taschenrechner, Eure Mappe und Euer Heft dabei haben.

Mittwoch, 3. September 2014

Vokabeln lernen wie ein Profi


Ihr habt einen Berg Lateinvokabeln von Eurer sadistischen Lehrerin aufbekommen. Diese Menge ist fast nicht zu schaffen. Wie gemein! Wie könnt Ihr es dennoch schaffen die Begriffe gut zu lernen und die alte Hexe mit einem super Text zu überraschen?

Die folgenden Tipps, sollen Euch dabei helfen. Folgt der To DO Liste  Schritt für Schritt und Ihr werdet die absoluten Lateinpros!! Gilt LOGO auch für andere Sprachen.



Nehmt Euch doch mal vor jeden Tag einige neue Vokabeln zu lernen. Wenn Ihr jeden Tag 10 neue Vokabeln lernt, habt Ihr am Ende des Jahres über 3000 Vokabeln. WOW. Doch bedenkt, der Bamberger Wortschatz hat gerademal 1200 Vokabeln. Das bedeutet, dass Ihr mit einer Lernmenge am Tag 5 Vokabeln bereits über 80 Prozent der lateinischen Lektüretexte erfolgreich bearbeiten könnt.

Also einigen wir uns auf sieben Vokabeln am Tag.

Geht wie folgt vor:

Mo oder Sonntag bekommt Ihr die neuen Vokabeln.

1. Sprecht einmal ALLE Vokabeln tuti kompletti aufs Handy. Dies wird nun Euer bester Freund. Beschränkt Euch dabei nicht auf die 70 Vokabeln, wenn Ihr 100 lernen sollt, dann sprecht die 100 Vokabeln ein.
Diese Audiodatei hilft Euch den auditiven ( also das Hören ) Kanal anzusprechen. Wir versuchen beim Lernen ALLE Kanäle zu bedienen, um den maximalen Erfolg zu erzielen.

2. Schreibt einmal ALLE Vokabeln der Woche auf
Wenn Ihr eine Übersicht habt, welche Vokabeln Ihr lernen müsst, dann ist das schon mal die halbe Miete. Schreibt diese Vokabeln in ein Vokabelheft und geht dann zu Schritt 3 über.

3. Einteilen in Tagespensum

Niemand kann 100 Vokabeln auf einen Streich lernen. Doch wenn man sich einen Riesenberg in viele kleine Portionen einteilt, dann kann man unglaubliche Mengen bewältigen. Unser Kurzzeitgedächtnis kann immer sieben Vokabeln zugleich behalten. Darum ist es gut die Rieseneinheiten immer in siebener Schritten ( + -2 ) einzuteilen.

4. Vokabeln abschreiben in kleinen Gruppen

Jetzt geht es ans Einprägen, Lernen, Bimsen und Pauken.
  • Schnappt Euch die Vokabeln und schreibt die Tagesvokabeln einmal ab
  • Jetzt sprecht die Vokabeln nach, immer zehn Durchgänge
  • dann schreib mal nur die lateinische Seite runter
  • jetzt versuche mal die deutsche Entsprechung dazu zu finden
  • und wieder abschreiben: Die erste einmal, dann die erste und die zweite, dann die erste, zweite und dann die dritte Vokabel und so weiter
  • Und wieder sprechen.
5. Lernt immer so 8 bis 10 Minuten und macht dann eine Pause. Wiederholt diese Lerneinheit 4 Mal am Tag

TIPP: Macht Euch eine Lernliste, wo Ihr die Lernettappen abharkt

Beispiel
- Montags Vokabeln vorbereiten und für die Woche protionieren
-Eine Lerneinheit vor der Schule (nach dem Frühstück ) 5 Minuten
- Eine Lernheit nach der Schule 9 Minuten
-Eine Lernheit vor oder nach dem Abendessen
-Eine Lernheit in den Werbepausen der Lieblingsserie ( das sind dann schon mehr als fünf Minuten :D)

Und ganz wichtig: Wiederholt die Vokabeln des vorherigen Tages immer noch einmal. Die müssen ins Langzeitgedächtnis

6. Visualisieren

Macht Euch zu den Vokabeln Bilder. Zum Beispiel das Wort
pugnare = kämpfen  malt Euch ein Bild dahinter

7. Lektionstexte zur Hilfe nehmen

Es kann hilfreich sein sich die Lektionstexte vorzunehmen. Wir merken uns Vokabeln dann, wenn Sie für uns einen Sinn ergeben. Und so ein Sinn kann darin bestehen den Text zu verstehen.
IM ZUSAMMENHANG LERNEN IST IMMER GUT

8. Und jetzt ACTION

Wer mit den Vokabeln arbeitet, der hat eine bessere Chance die Vokabeln zu behalten, als jene Lerner, die die Vokabeln nur runterleiern.
Darum solltet Ihr

  • Verben konjugieren
  • Nomen deklinieren
  • Adjektive deklinieren
  • Und vor allem die Vokabeln erstmal nach Wortart sortieren...

Zusammenfassend kann man sagen, dass Ihr
  • erstmal alles aufarbeitet
  • dann alles einteilt
  • dann lernt
  • und wiederholt
  • und mit den Vokabeln arbeitet



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